Warum selbst Verbote den Bitcoin Vormarsch nicht mehr aufhalten können

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Warum selbst Verbote den Bitcoin Vormarsch nicht mehr aufhalten können

Bei jeder größeren Kurskorrektur gibt es im Nachhinein immer einen vermeintlichen Auslöser. Mal war es ein Tweet, mal News aus China oder einer anderen großen Nation, welche nach Regulierung des Kryptomarktes verlangen oder solche Schritte sogar einzuleiten drohen.

Die Kryptoszene nennt diese Art von Nachrichten gerne FUD (“Fear, Uncertainty & Doubt – Angst, Unsicherheit & Zweifel). Und meist wird ebenjener FUD zum Sündenbock für Kurskorrekturen erklärt. Und oftmals geht es in diesen Meldungen um eine drohende Regulierung oder sogar um ein potenzielles Verbot von Kryptowährungen. Und fast immer reagiert der Kurs darauf empfindlich.

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Doch ist die über dem gesamten Kryptosektor wie ein Damoklesschwert hängende Bedrohung durch Regulierung oder gar durch Verbote, wirklich ein Grund zur Panik? Welche Auswirkungen hätte denn ein Verbot und lässt sich Krypto überhaupt (noch) verbieten?

Die jüngsten Nachrichten wonach China der Kryptoszene nun endgültig den Kampf angesagt hat, waren wohl tatsächlich ein Katalysator im Kursrutsch der vergangenen Tage. Erst mussten Bitcoin Miner in China die Härte der Regierung spüren, dann verbot eine der größten staatlichen Banken Chinas ihren Kunden sogar den Handel mit Kryptowährungen.

Diesen Ankündigungen folgten diesmal auch tatsächliche Handlungen. Unabhängig davon ist dies jedoch keineswegs etwas Neues, da in den letzten Jahren immer wieder Verbote und Erlasse der Zentralregierung verabschiedet wurden. Und immer wieder hatte dies spürbare Effekte auf den Kurs aller Kryptowährungen. Die darauffolgende Volatilität verschreckte dann auch immer wieder viele (neue) Anleger.

Doch davon einmal abgesehen haben Verbote in der Vergangenheit eine eher zweifelhafte Erfolgsquote. Die Geschichte lehrt uns, dass wenn der Markt nach einem Produkt oder einer Dienstleistung verlangt, Menschen immer einen Zugang zu ihnen finden werden.

Der Nutzen von Kryptowährungen wird immer greifbarer, hierbei sind NFTs und DeFi nur zwei jüngste und angesagte Anwendungsbeispiele. Bitcoin, Ethereum und Co. bieten den Endnutzern, also einen greifbaren Wert, auf den sie in Zukunft nicht verzichten werden wollen. Und technologischer Fortschritt schärft die Anwendungsbereiche immer weiter und fügt neue hinzu.

Somit entwickelt sich die Technologie zu einem integralen Bestandteil der globalen Zahlungs- und Technologieinfrastruktur. Quasi eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Ein jeder Versuch mit künstlichen Eingriffen, dieser Idee Steine in den Weg zu legen, kann und wird sie nur noch stärker machen.

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Textnachweis: Forbes

Zuletzt aktualisiert am 22. Juni 2021

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Timur Budak, Jahrgang 1989, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland, hat einen Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre und bereits nach dem Abitur ein erfolgreiches Startup gegründet. Gegen Ende seines Masterstudiums gründete er erneut. In der Pandemie entdeckte er seine Leidenschaft zu Kryptowährungen und der Technologie dahinter, zu noch mehr Kaffee und zum Schreiben.

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