Ethereum Preis | Aktueller Ether Kurs in Euro (EUR), Schweizer Franken (CHF) & US Dollar (USD)

ETHEREUM (ETH)

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Ethereum (ETH) Chart

Ethereum Kursentwicklung

Eine Chart-Analyse macht klar, dass der Ethereum-Kurs sehr wechselhafte Monate hinter sich hat.

  • Am 1. Januar 2019 stand ETH bei knapp $138 und pendelte bis Anfang April zwischen $110-$150.
  • Mit 1. April setzte ein rasanter Kursanstieg ein, der bis zum 26. Juni auf $344,83 führte.
  • Es folgte ein rapider Kursverfall, der neben kurzfristigen Erholungen konstant bergab führte bis zum Tiefpunkt am 18. Dezember 2019 bei $123,91.
  • Von dort ging es zunächst langsam und ab Januar 2020 wieder steil nach oben, am 15. Februar war ETH wieder bei $281,84 USD angelangt.
  • Seither ging es wieder nach unten, vor allem durch die Corona-Krise abgestürzt liegt ETH aktuell bei rund $140.

Ethereum Preis Prognose 2020

Für die Ethereum-Blockchain gibt es in den nächsten Monaten einige Ereignisse und Meilensteine, welche den ETH-Kurs zumindest mitbeeinflussen werden.

Positive Faktoren:

  • Ende 2020 soll endlich die erste Phase des Serenity-Updates starten, welche den Übergang von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake bringt.
  • Mit der ersten Phase von Serenity würden sich die Hoffnungen auf Ethereum 2.0 bestärken. Zudem würde durch die Einführung von Sharding die parallele Transaktionsverarbeitung kommen und enorme Steigerung der Skalierbarkeit von Ethereum bringen: Beim Sharding wird die Blockchain in mehrere Unternetzwerke von bestimmten Anzahl an Nodes unterteilt, in denen jeweils Transaktionen verifiziert und anschließend wieder von der Main Chain übernommen werden. Konkret soll es 1024 Shard-Chains geben, die aus jeweils je 128 Nodes bestehen sollen.
  • Der womöglich größte Trend im Krypto-Bereich 2020 ist das Thema der dezentralisierten Finanzdienstleistungen – decentralized finance. Immer mehr Start-ups bieten innovative dezentrale Finanzservices an, immer mehr Krypto-Nutzer wollen auf Services wie Krypto-Saving, Krypto-Lending und Krypto-Loans setzen. Fast alle DeFi-Projekte, wie die bekannten Ventures MakerDAO und Uniswap und viele mehr, bauen allesamt auf der Ethereum-Blockchain au. Der DeFi-Boom stärkt Ethereums Anwärterschaft auf den King of dApps.
  • Die Ethereum Foundation hat mit UNICEF in Kasachstan einen erfolgreichen Pilot zur Abwicklung und Freigabe von Zahlungen von der Zentrale an lokale UNICEF-Initiativen getestet. Das Programm wird als Erfolg gesehen und soll ausgewertet werden. Eine Partnerschaft mit UNICEF verschafft Ethereum Goodwill und Legitimität.

Negative Faktoren:

  • In der Folge des massiven Ethereum-Kursrutsches am 12.3. (-33%), hatte DeFi-Gigant MakerDAO ernsthafte Probleme, sein Service am Leben zu erhalten. Probleme von MakerDAO könnten auch Ether-Kurs noch tiefer in die Krise stürzen – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass 2,4 Millionen ETH in Maker-Loans gehalten werden.
  • Die Implementierung des ProgProW, der den aktuellen Ethash-Konsensmechanismus mit dem nächsten Update ersetzen sollte, wird nun doch nicht kommen. Der 2018 bereits in der Community vorgestellte Mechanismus sollte als Zwischenschnitt auf der Umstellung zu PoS dienen und die Dominanz von ASIC-Minern reduzieren, damit auch kleinere Miner mit ihren privaten Geräten für Ethereum-Mining belohnt werden und für mehr Dezentralisierung und Sicherheit der Blockchain sorgen. Heftige Debatten und Uneinigkeit unter Core-Developern könnte somit die Weiterentwicklung des Protokolls verzögern.
  • Im Rennen um den King of dApps haben schon einige Experten verlautbart, dass Ethereum am absteigenden Ast sei, weil immer mehr dApps auf EOS und Tron ausgeführt würden. Diese Behauptungen haben dem Image von Ethereum als ultimativer dApp-Plattform Schaden zugefügt.

Was ist Ethereum?

Die Ethereum-Blockchain war nach Bitcoin das zweite große Blockchain-Netzwerk. Es wurde Ende 2013 von Vitalik Buterin in einem Whitepaper vorgestellt. Während Bitcoin in erster Linie für Währungstransaktionen geschaffen wurde, können auf der Ethereum-Blockchain ganze dezentralisierte Anwendungen gehostet und ausgeführt werden. Die virtuelle Währung, die mit Ethereum assoziiert wird, heißt Ether.

Ethereums Vision ist es, als „Weltcomputer“ zu dienen, der das bestehende Client-Server-Modell dezentralisieren (bzw. demokratisieren) möchte. Bei Ethereum werden Server und Clouds durch Tausende von sogenannten “Nodes” ersetzt, die von Freiwilligen aus der ganzen Welt betrieben werden. Hierfür werden Nodes für ihre Mining-Leistung durch Mining-Rewards in der Kryptowährung Ether (ETH) belohnt.

Ethereum war die erste Blockchain, die dApps – Dezentralisierte Anwendungen in Form von Smart Contracts – unterstützte. Smart Contracts sind in Code verfasste Wenn-Dann-Bedingungen, die sich beim Eintreten vordefinierter Kriterien selbst ausführen. Die “Ethereum Virtual Machine” (EVM) ermöglicht das Lesen und Ausführen von in der eigenen Programmiersprache „Solidity“ geschriebenen Anwendungen.

Ether ist der native Token des Ethereum-Netzwerks. Ether wird verwendet, um Transaktions- und Betriebsgebühren für Smart Contracts zu bezahlen, die auf der Ethereum-Plattform ausgeführt werden.

Mit Serenity, dem finalen Entwicklungsschritt, zu Ethereum 3.0

Die langfristige Roadmap sieht Ethereum 3.0 vor – eine quantenresistente Blockchain, die hoch skalierbar und effizient ist und Proof-of-Stake als Konsensmechanismus verwendet. Damit allerdings der laufende Betrieb der Blockchain gesichert ist, muss eine schrittweise Umstellung mit mehreren wichtigen Protokoll-Updates erfolgen.

In der Vergangenheit hat Ethereum bereits die Entwicklungsschritte Frontier, Homestead und Metropolis durchlaufen – aktuell befindet man sich auf dem Schritt von Metropolis zu Serenity – dem finalen Entwicklungsschritt gemäß Ethereum-Roadmap. Auf dem Weg zu Serenity werden noch ein paar Hard Forks implementiert werden müssen. Ein ConsenSys-Beitrag skizziert, dass auch Serenity in 4 Phasen unterteilt ist.

In der Phase 0 wird eine „Beacon-Chain“ lanciert, welche bereits auf Proof-of-Stake-Konsens läuft und auf die schrittweise von der Main-Chain umgestellt wird. In der Phase 1 werden Shard-Chains implementiert, sodass einzelne Unternetzwerke entstehen, die Transaktionen validieren, ehe diese wieder an die Main-Chain zurückgehen. In der Phase 2 wird mit der Ethereum-flavored Web Assembly (eWASM) die bisherige Ethereum Virtual Machine abgelöst, Shard-Chains werden dann vollfunktional und können das Ethereum-Netzwerk effizient skalieren. eWASM unterstützt zahlreiche Programmiersprachen, was bedeutende Vereinfachung bei der Erstellung von Smart Contracts/dApps für Ethereum bringt. Dann sollte Ethereum in Phase 3 von Serenity angekommen sein – Proof-of-Stake ist vollständig implementiert und das Netzwerk wird laufend durch auf Ethereum Improvement Proposals (EIP) basierenden Verbesserungen aktualisiert.

Ethereum im Kampf um den „King of dApps“

Als Ethereum 2015 startete, war es ein wahrer Pionier – die erste Smart Contract- und dApp-fähige Blockchain überhaupt. Mittlerweile sind allerdings zahlreiche Konkurrenten in die dApp-Szene eingetreten, die andere, womöglich überlegene Ansätze verfolgen – vor allem durch effizientere Mining-Algorithmen. Dies sind vor allem die Blockchain-Plattformen EOS, Neo, Tron und Cardano.

Damit ein Netzwerk sich erfolgreich behaupten kann muss es Entwickler begeistern, die ihre dApps für das jeweilige Netzwerk bauen. Ethereum ist hier nach wie vor auf Platz 1, allerdings kosten EOS und Tron in den letzten 1 ½ Jahren viele veröffentlichte dApps nachweisen. Analysten haben den Kampf um den „King of dApps“ ausgerufen – die Annahme ist, dass sich langfristig eines dieser Netzwerke als „Quasi-Standard“ durchsetzen wird. Allerdings ist es auch möglich, dass ein relatives „Nebeneinander“ dieser Plattformen bestehen wird.

Für Ethereum als King of dApps spricht sowohl die aktive Developer-Community, mehr als 100 namhafte Unternehmen in der Ethereum Enterprise Alliance, die dominante Marktstellung in der DeFi-Szene und die große Anzahl an aktiven Ethereum-Apps.

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      Martin Schwarz

      MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.