Warum man in IOTA investieren sollte

Warum man in IOTA investieren sollte
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Befasst man sich mit Kryptowährungen, so wird man sofort auf den Bitcoin stoßen. Dabei handelt es sich nicht nur um die Mutter aller Kryptowährungen, sondern auch um die digitale Währung mit der höchsten Marktkapitalisierung. Wer glaubt, dass der Kurs des Bitcoin bald wieder nach oben gehen wird, der sollte sein Geld in die digitale Währung investieren. Jedoch gibt es nicht nur den Bitcoin – es gibt zahlreiche vielversprechende virtuelle Währungen, die nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Ein gutes Beispiel stellt hier IOTA dar. Doch bei IOTA handelt es sich keinesfalls um irgendeine weitere Kryptowährung, in die investiert werden kann. IOTA ist eine innovative wie herausragende Technologie, die sehr wohl den Weg zur Industrie 4.0 ebnen könnte. Denn das „Internet of Things“ (kurz: IoT), das sogenannte „Internet der Dinge“, gehört mit Abstand zu den magischen Schlagwörtern, die seit geraumer Zeit immer mehr in den Mittelpunkt rücken und beschreiben, wie man sich heute die Zukunft vorstellt.

Es geht um die umfassende Vernetzung von Maschinen wie Computern. Die ständige Kommunikation und der dauernde Informationsaustausch sollen es am Ende möglich machen, dass auch Maschinen intelligente Entscheidungen treffen können. Durch die speziellen Sensoren könnte der Kühlschrank beispielsweise wissen, dass die Milch fast leer ist – nun wird einfach neue Milch über das Internet bestellt. Der Versand der Milch erfolgt sodann über eine Drohne. Am Ende muss man die Milch dann nur noch in den Kühlschrank stellen.

Doch ist das überhaupt realistisch? Ja. Vor allem auch deshalb, weil man bei IOTA auf Tangle setzt, die Alternative zur Blockchain.

Die Blockchain-Alternative: Tangle

IOTA besitzt eine wirklich einzigartige Struktur. Während fast alle Kryptowährungen auf der sogenannten Blockchain basieren, basiert IOTA auf dem Tangle. Dabei passt die Übersetzung, die „Gewirr“ lautet, ganz gut.

Das „Gewirr“ setzt sich nämlich aus unterschiedlichen Knotenpunkten zusammen, die aber alle miteinander vernetzt sind. Dabei steht jeder einzelne Knoten für eine Transaktion.

Um eine Transaktion verifizieren zu können, müssen zwei andere Transaktionen verifiziert werden. Somit entsteht am Ende tatsächlich ein Geflecht aus unterschiedlichen Transaktionen, das sich selbstständig aufrechterhalten kann. Die Struktur ist somit auch wesentlich  stabiler und skalierbarer  als die Architektur der Blockchain.

Zu beachten ist, dass sich der Tangle gerade einmal am Anfang der Entwicklung befindet – man steckt hier sozusagen noch in den Kinderschuhen. In der Theorie ist das Wachstum des Tangle unbegrenzt; zudem gibt es auch keine Schwierigkeiten, wenn es darum geht, viele Transaktionen gleichzeitig verifizieren zu müssen.

Fakt ist: Das System wird durch das Wachstum immer schneller – das ist auch notwendig, wenn man die Grundlage für die Ökonomie der Maschinen bilden will. Denn Computer wie auch Geräte sollen mit dem Tangle untereinander kommunizieren können.

Der Kurs

Im Juni 2017 folgte die erste Börsennotierung von IOTA – der Tokenpreis lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 0,55 Euro. Sechs Monate später, nachdem sich der Bitcoin im Bereich der 20.000 US Dollar bewegte, lag der IOTA Token bereits bei 4,60 Euro. All jene, die schon zu Beginn investiert haben, durften sich nun über eine  Preissteigerung von rund 900 Prozent  freuen.

Aufgrund der Tatsache, dass der Bitcoin immer stärker wurde, investierten viele Spekulanten auch in andere Kryptowährungen, sodass sich plötzlich der gesamte Krypto-Markt auf der Überholspur befand. Jedoch platzte die Blase – der Bitcoin-Absturz riss auch die anderen virtuellen Währungen mit in den Abgrund. Auch IOTA musste einen herben Verlust erleiden: Von über 4 Euro rutschte man bis Ende 2018 auf unter 0,50 Euro. Aktuell befindet man sich im Bereich der 0,26 Euro (Stand: Mai 2019).

Natürlich stellt sich hier die Frage, ob es gerade jetzt Sinn machen würde, Geld in IOTA zu investieren. Nicht nur, dass IOTA scheinbar wirklich zukunftsorientiert arbeitet, befindet sich der Preis derart im Keller, dass auch mit einer geringen Investition ein hoher Gewinn erzielt werden könnte.

Kein Mining möglich

Bei IOTA gibt es kein Mining. Das Team, das sich hinter IOTA befindet, hat sich von Anfang an dafür entschieden, eine bestimmte Anzahl der Kryptowährung zu schaffen – und bislang gibt es keine Informationen, dass man von diesem Plan abgekommen ist.

Tipp:Es ist jedoch möglich, dass man in das Mining einer anderen digitalen Währung investiert und sich in weiterer Folge in IOTA auszahlen lässt – somit kann ein passives Einkommen aufgebaut werden.

Aktuell gibt es kein IOTA Zertifikat. Mit einem Zertifikat könnte die Performance des Derivates abgebildet werden. Aufgrund der Tatsache, dass seit geraumer Zeit über Bitcoin Features diskutiert wird, ist es durchaus nicht unrealistisch, dass es auch bald Zertifikate für IOTA gibt.

Das klassische Investment

Wer sich für das klassische Investment interessiert, der kann:

  • IOTA kaufen,
  • halten,
  • auf eine Kurssteigerung hoffen und dann, nachdem der Preis gestiegen ist,
  • wieder verkaufen.

Dafür muss man sich an einer Exchange anmelden. Dabei handelt es sich um sogenannte Online-Tauschbörsen für digitale Währungen. Über derartige Börsen kann man mit Euro (oder jeder anderen akzeptierten Währung) sodann IOTA kaufen oder den Token auch gegen andere Coins wechseln – so etwa gegen Bitcoin Cash, Ripple, Bitcoin oder auch Litecoin.

Besitzt man Coins, so sollte man Geduld haben und warten, bis der Kurs derart nach oben geklettert ist, sodass sich der Verkauf auch lohnt.

Jedoch darf man nicht außer Acht lassen, dass sich der Markt natürlich auch immer in die andere Richtung bewegen kann – das heißt, Gewinne sind nicht garantiert, sondern am Ende genauso möglich wie hohe Verluste. Aufgrund der Tatsache, dass der Krypto-Markt ausgesprochen volatil ist, kann ein derartiges Investment fast nur risikoaffinen Anlegern empfohlen werden.

In der Regel ist eine Anmeldung bei den Online-Tauschbörsen keine große Herausforderung – auch dann nicht, wenn man sich im Vorfeld noch nie mit derartigen Plattformen auseinandergesetzt hat:

  1. Zu Beginn müssen nur die E-Mail-Adresse und die Handynummer eingegeben werden, damit es zur Erstellung eines Accounts kommt.
  2. Nun kann die erste Einzahlung auf das Konto vorgenommen werden. Im Zuge des Einzahlungsvorganges sollte man jedoch überprüfen, ob es kostenpflichtige Einzahlungsarten gibt oder ob alle Methoden kostenlos genutzt werden können. Mitunter kann nämlich die Verwendung der Kreditkarte Gebühren verursachen.
  3. Hat man Geld auf sein Konto geladen, kann dann IOTA gekauft werden.

Im Bereich Sicherheit bieten fast alle Börsen die sogenannte 2-Faktor-Authentisierung an. Man sollte diese Möglichkeit auch nutzen, damit man sein Guthaben schützt.

Auf den Kursverlauf setzen

Wer kein Interesse daran hat, tatsächlich die Kryptowährung zu besitzen, sondern nur durch den  Kursverlauf  profitieren möchte, der sollte sich für einen Broker entscheiden, der auch die Kryptowährung für den Handel zur Verfügung stellt – so beispielsweise eToro.

In diesem Fall wird IOTA wie ein Derivat von US Dollar oder Euro gehandelt. Virtuelle Währungen sind vor allem im Zuge des CFD-Handels interessant, da sie ausgesprochen volatil sind. Während man bei einer Fiatwährung kaum einen Tag hat, an dem es Kursschwankungen von mehreren Prozentpunkten gibt, ist das bei den Kryptowährungen hingegen normal.

Jedoch ist das auch ein Grund, warum man besonders achtsam sein sollte – vor allem auch dann, wenn man sich selbst noch als Anfänger bezeichnet. Die Kurse können nämlich schnell nach oben schießen, dann aber wieder in den Keller stürzen.

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Die Hebelwirkung
Arbeitet man mit einem Hebel, so wird die investierte Geldmenge vervielfacht. Nutzt man einen Hebel von 1 zu 2, so kann in weiterer Folge der doppelte Gewinn eingefahren werden – jedoch aber auch der doppelte Verlust.

Setzt man Hebel ein, so ist es wichtig, dass man auch mit Instrumenten arbeitet, die einen möglichen Verlust bremsen. Aufgrund der Tatsache, dass tagtäglich unerwartete Ereignisse für einen Preissturz sorgen können, ist es daher wichtig, im Vorfeld eine Grenze zu bestimmen, sodass die Position automatisch geschlossen wird, sofern dieser Wert dann erreicht wird. Nur so kann ein hoher Verlust verhindert werden.

Warum man nie den Bitcoin aus den Augen verlieren sollte

Aktuell liegt die Kryptowährung bei 0,26 Euro (Stand: Mai 2019). Kann man nun von einem sehr günstigen Einstiegspreis sprechen oder ist davon auszugehen, dass der Preis fällt?

Fakt ist: IOTA ist, wie auch alle anderen Kryptowährungen, sehr wohl von der Entwicklung des Bitcoin abhängig.

Schon die Jahre 2017 wie 2018 haben eindrucksvoll gezeigt, dass der Bitcoin einen enormen Einfluss auf den Markt hat: Steigt der Preis des Bitcoin, so steigen auch die Preise der anderen Kryptowährungen – fällt der Preis des Bitcoin, so müssen auch die restlichen Kryptowährungen einen Verlust hinnehmen. Das wird sich auch 2019 nicht ändern.

Aber kann IOTA irgendwann der Abhängigkeit des Bitcoin entkommen? Ja. Spätestens dann, wenn das Internet der Dinge sich durchgesetzt hat, spielt es für IOTA wohl keine Rolle mehr, ob der Kurs des Bitcoin steigt oder fällt. Doch bis das erreicht wird, brauchen die IOTA-Fans noch Geduld und müssen sich, wenn man Geld in IOTA investieren will, auch mit dem Bitcoin befassen.

Wie BTC im nächsten Zyklus 150.000 $ erreichen könnte - CoinciergeKrypto-Fans haben kaum Zweifel, dass der Bitcoin, die Mutter aller Kryptowährungen, bald wieder für Aufsehen sorgen wird: Die  Prognosen sind dermaßen gut sodass sich auch sicherheitsorientierte Anleger wohl langsam angesprochen fühlen – so gibt es etwa Spekulationen, dass der Bitcoin demnächst die 50.000 US Dollar-Grenze knacken könnte. Mitunter gibt es auch Analysten wie Experten, die der Meinung sind, der Bitcoin könnte sogar auf 500.000 US Dollar steigen.

Jedoch gibt es natürlich auch Kritiker, die der Meinung sind, der Bitcoin hätte keine Chance, nur annähernd die Erfolge, die im Jahr 2017 verbucht wurden, zu wiederholen – zudem sei es, aus aktueller Sicht, für viele Kritiker auch unmöglich, dass das Allzeithoch vom Dezember 2017, als man bei fast 20.000 US Dollar lag, demnächst getoppt werden könnte.

Jedoch darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass die Akzeptanz steigt. Aktuell liegt die Marktkapitalisierung bei über 104 Milliarden US Dollar – das heißt, es gibt genügend Anleger, die der Meinung sind, der Bitcoin-Kurs werde demnächst nach oben schießen. Blickt man etwa auf Ethereum, die Kryptowährung mit der zweitgrößten Marktkapitalisierung, so wird man feststellen, dass es hier schon einen relativ großen Abstand gibt – die Marktkapitalisierung liegt bei 18 Milliarden US Dollar. IOTA befindet sich noch im Millionenbereich – hier liegt die Marktkapitalisierung bei 820 Millionen US Dollar.

Befasst man sich also mit dem Bitcoin und den aktuellen Prognosen der Analytiker wie Experten, so kann man sehr wohl davon ausgehen, dass die Mutter aller Kryptowährungen demnächst einen ordentlichen Kursanstieg verbuchen wird. Das wird auch Auswirkungen auf IOTA haben, sodass man, wenn man in die Kryptowährung investieren will, sich jetzt für das Investment entscheiden sollte.

Der Einstiegpreis ist günstig; die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs bald steigen wird, relativ hoch.

Jedoch muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass eine Prognose nie eine Garantie darstellt. Unvorhergesehene Ereignisse können immer wieder dafür sorgen, dass sich der Markt in die andere Richtung bewegt.

Die Vor- und Nachteile eines Investments

Will man in IOTA investieren, so geht es natürlich nicht nur um die Entwicklung des Bitcoin, sondern auch um die Vor- wie auch Nachteile, die ausschließlich nur mit IOTA zu tun haben.

Fakt ist: Man weiß nicht, ob der Kurs von IOTA steigen oder fallen wird – berücksichtigt man aber die Entwicklung der letzten Monate, so kann jetzt von einem günstigen Einstiegszeitpunkt gesprochen werden, da die Zeichen auf Kursanstieg stehen.

Für ein IOTA-Investment sprechen:

  • der ausgesprochen gute Preis,
  • zahlreiche Partnerschaften mit Unternehmen und
  • das Verwenden der Tangle-Technologie als Alternative zu der Blockchain.
  • Das Gewinnpotential ist ein weiterer Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden darf.

Doch man darf keinesfalls die Schattenseiten ignorieren:

  • Das Investment ist riskant, da sich der Markt immer in die andere Richtung bewegen kann – und das oft ohne nachvollziehbare Anzeichen.
  • Zudem ist unklar, ob ein weiterer Kurseinbruch nicht zum Totalverlust führen kann, da sich die Kryptowährung bereits bei weit unter 0,50 Euro bewegt.

Bevor man also Geld in IOTA investiert, sollte man sich nicht nur mit der Entwicklung des Bitcoin auseinandersetzen, sondern auch einen Blick auf die Vor- wie Nachteile werfen.

Das Fazit

Wer im Jahr 2019 in IOTA investieren will, der muss sich bewusst sein, dass das ein durchaus riskantes Investment ist, wobei natürlich auch nicht vergessen werden darf, dass man hier am Ende sehr wohl ordentliche Gewinne einfahren könnte. Aufgrund der Tatsache, dass sich der IOTA-Kurs gerade im Cent-Bereich bewegt, könnte also ein extremer Kursanstieg für hohe Gewinne sorgen. Vor allem dann, wenn man eine höhere Summe investiert.

Jedoch kann sich der Markt auch immer in die andere Richtung bewegen. Man muss sich also von Anfang an bewusst sein, dass es  keine garantierten Gewinne  gibt. Wer sein Geld daher in IOTA investiert, der sollte nur einen Betrag in die Hand nehmen, der auch „verloren werden“ darf. Das bedeutet, man sollte die Investitionssumme gleich von Anfang an als Ausgabe deklarieren.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem weiteren Kursrückgang kommt, mag zwar – vor allem aus aktueller Sicht – nicht hoch sein, darf aber nie zur Gänze ausgeschlossen werden.

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About the Author:

Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.