Bitcoin Prognose 2019

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Bitcoin Prognose
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Wird ein Bitcoin nächstes Jahr im Kurs steigen oder fallen? Etliche Experten haben ihre Meinung kundgegeben und sich am Bitcoin Kurs teilweise die Zähne ausgebissen. 2011 war Bitcoin noch einen US-Dollar wert, Ende 2017 ging der Bullenmarkt los und ein Bitcoin war über 20.000 US-Dollar wert. Aber wie wird es in Zukunft aussehen? Eine Bitcoin Prognose von Coincierge.

Das Bitcoin-Halving als Faktor für einen Kursanstieg

Das nächste Block-Halving (Bitcoin-Blockhalbierung) steht 2020 an. Die Belohnung für einen geschürften Bitcoin wird halbiert. Ab 2020 erhalten Bitcoin-Miner pro gefundenem Bitcoin-Block nur noch 6,25 Bitcoin als Belohnung.

Bei der ersten Blockhalbierung war ein Bitcoin ca. 12 US-Dollar wert und die Belohnung wurde von 50 Bitcoin (BTC) auf 25 BTC gesenkt. Die zweite Blockhalbierung fand am 06. Juli 2016 statt, die Block-Belohnung wurde auf 12,5 BTC gesenkt. Aber wieso ist das wichtig?

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In der Vergangenheit war es immer so, dass der Bitcoin-Kurs nach einer Blockhalbierung anstieg. Das Angebot wird begrenzt und die Inflation sinkt, was bei gleichbleibender Nachfrage zu einem Anstieg des Bitcoin-Preises führen sollte.

Zudem gehen einige, darunter zum Beispiel Max Keiser, davon aus, dass der Bitcoin Kurs der Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerkes folgt. Bitcoin-Miner schürfen die digitale Währung, um Gewinne einzufahren, vor allem, wenn Unternehmen dahinter stehen. Das ist aber nur dann möglich, wenn die Einnahmen der Bitcoin-Miner die Kosten decken: Die Investition für die Anschaffung, monatliche Strom-Abrechnungen, Miete für die Lagerung bzw. Unterbringung sowie Wartungskosten und Aufwendungen für das Personal müssen gedeckt werden. Es macht nur Sinn für Bitcoin Miner, Bitcoin für einen Preis zu verkaufen, der ein nachhaltiges und gewinnbringendes Geschäft ermöglicht. Bitcoin Miner könnten deshalb einen höheren Preis ansetzen und so einen höheren Bitcoin Kurs erzwingen.

 

Institutionelle Investoren: Bitcoin erobert die Wall Street

Bitcoin Terminkontrakte – auch bekannt als Bitcoin Futures – können seit Dezember 2017 gehandelt werden. Die Terminkontraktbörse CBOE in Chicago eröffnete die Futures für digitale Währungen. Mit Bitcoin Terminkontrakten können waghalsige Spekulanten darauf wetten, ob der Bitcoin Kurs in (naher) Zukunft steigen oder fallen wird. Wer richtig liegt kassiert ab.

Allerdings sind diese Bitcoin Futures nur in „Cash“ festgesetzt. Die Spekulanten wetten auf den Bitcoin Kurs – aber nur auf den Basiswert von Bitcoin, ohne die digitale Währung wirklich besitzen zu müssen. Damit beeinflussen die Bitcoin Futures den Bitcoin Preis weder positiv noch negativ. Wenn überhaupt wird der Bitcoin-Kurs indirekt beeinflusst. Bitcoin-Enthusiasten sind mit Bitcoin Futures nicht wirklich unzufrieden, selbst von Manipulation mit eben diesen Terminkontrakten ist die Rede.

Deswegen hoffen Investoren von Bitcoin auf einen Bitcoin ETF, einen Exchange-Traded Fund. Das ist, sehr vereinfacht erklärt, ein Investmentfonds, der die digitale Währung Bitcoin tatsächlich hält. Investoren dieses Fonds würden also den Bitcoin Kurs direkt beeinflussen, jeder Einkauf führt dazu, dass dem Bitcoin Markt tatsächlich Bitcoin entzogen werden und jeder Verkauf führt dazu, dass das Bitcoin Angebot steigt. Ob ein Bitcoin ETF die erhoffte Wirkung haben wird, wird sich zeigen. Allerdings ist die Hoffnung fast grenzenlos, dass bald ein Bitcoin Exchange Traded Fund kommen wird, denn:

Der erste Gold ETF wurde im Jahr 2003 genehmigt, der durchschnittliche Goldpreis pro Unze betrug 363 US-Dollar. In den nächsten neun Jahren sollte der Gold-Kurs auf über 1.600 US-Dollar ansteigen. Der Vorsitzende der Vermögensverwaltungsgesellschaft ETF Securities meinte, dass die Genehmigung für den Gold ETF einen erheblichen Einfluss auf den Goldkurs hatte. Und das (und mehr) erwarten Bitcoin Investoren für einen „physisch gedeckten“ Bitcoin ETF.

Die heißesten Anwärter für einen Bitcoin Exchange Traded Fund sind derzeit wohl die von Cameron und Tyler Winklevoss, sowie der Bitcoin ETF Antrag von VanEck x SolidX x CBOE. Obwohl die SEC – die U.S. Securities and Exchange Commission (amerikanische Börsenaufsicht) – bisher alle Bitcoin-ETF-Anträge der Winklevoss-Brüder ablehnte, hören die Gründer der Bitcoin- und Krypto-Börse Gemini nicht auf, ihren Bitcoin-ETF-Antrag zu perfektionieren.

Der heißeste Anwärter für den ersten Bitcoin Exchange Traded Fund ist jedoch der physisch gedeckte ETF von VanECK und SolidX und CBOE. Dieser wird nämlich von der Chicagoer Options-Börse CBOE, einem der größten Options-Anbieter der Welt. Hier könnten jedoch nur Großinvestoren investieren, da Anleger mindestens 25 Bitcoin bei dem Bitcoin ETF einkaufen müssten. Wie der genehmigte Bitcoin ETF schlussendlich aussehen könnte, steht natürlich in den Sternen.

Zumindest ein Mitglied der U.S. SEC ist guter Dinge: Hester Pierce bemängelte die Vorgehensweise der Kollegen, sie spricht sich regelmäßig für einen Bitcoin ETF aus.  Sie meinte, dass das Vorgehen der SEC der Innovation entgegen stünde. Sie lehne die Rolle des „Gatekeepers der Innovation ab“ – eine Rolle, „die sich von unserer Mission des Anlegerschutzes, der Förderung der Kapitalbildung und der Erleichterung fairer, geordneter und effizienter Märkte unterscheidet (und mit dieser auch nicht vereinbar ist)“, so Pierce.

Aber nicht nur ein Bitcoin-ETF steht in den Startlöchern, auch Bakkt, der „Game-Changer“ für Bitcoin ist zum Greifen nahe. Die Intercontinental Exchange (ICE), die 23 regulierte Börsen und Marktplätze betreibt, steht hinter dem Projekt und auch Microsoft, Starbucks und die Boston Coinsulting Group sind Partner des Tochterunternehmens von ICE. Mit Bakkt könnten Groß- und Kleininvestoren in Bitcoin investieren, ohne komplizierten Wallet und ohne die Angst vor dem Verlust der Kryptowährung.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Bitcoin die Wall Street erobert. Und sollte das gelingen, dann könnte das bedeuten, dass viel frisches Geld in den Bitcoin Markt fließt.

 

Bitcoin Lightning Netzwerk: Auch das Bitcoin Protokoll wächst

Der Bärenmarkt bei Bitcoin ist der perfekte Zeitpunkt, um einzuschätzen, wie es mit Bitcoin weitergehen wird: Arbeiten die Entwickler fleißig an dem Protokoll oder liegt ein Desinteresse vor? Und der technologische Aspekt läuft derzeit auf Hochtouren: Das Bitcoin Lightning Netzwerk, ein Protokoll zur Skalierung von der Bitcoin-Blockchain, wird aktiv entwickelt.

Der Bullenmarkt 2017 offenbarte ein schwerwiegendes Problem von Bitcoin: Bitcoin war nicht skalierbar. Der massenhafte Ansturm auf die Kryptowährung war zu viel, Transaktionszeiten stiegen von durchschnittlich zehn Minuten auf mehrere Stunden und sogar Tage an, die Transaktionsgebühren stiegen von wenigen US-Dollar-Cents auf über 50 US-Dollar an. Das Netzwerk war überlastet, weil das Bitcoin Netzwerk die vielen Transaktionen nicht mehr abwickeln konnte.

Mit dem Bitcoin Lightning Netzwerk wird dieses Problem gelöst: Die Transaktionen werden nicht wie gewohnt auf die Blockchain geladen, wodurch die Bitcoin Blockchain belastet wird, sondern es wird ein Zahlungskanal geöffnet und später wieder geschlossen. Es finden also nur noch „zwei Transaktionen auf der Blockchain statt“ und im Zahlungskanal können unendlich viele Transaktionen getätigt werden – vereinfacht ausgedrückt. Die Bitcoin Blockchain wird von unnötig vielen Transaktionen entlastet, es können deutlich mehr Transaktionen abgewickelt werden.

Das Bitcoin Netzwerk rüstet sich für den nächsten Ansturm: Nicht nur die Wall Street ist fleißig, auch die Entwickler legen einen Zahn zu, um der Masse das unvergessliche Bitcoin-Erlebnis zu bescheren.

 

Bitcoin Prognose: Experten schätzen Kursentwicklungen ein

Die wohl verrückteste Bitcoin Prognose kommt von John McAfee: Bis 2020 soll der Bitcoin Kurs auf eine Million US-Dollar ansteigen. Seine anfängliche Kurs-Prognose von 500.000 US-Dollar korrigierte er, als der Bitcoin Kurs Ende 2017 auf 20.000 US-Dollar anstieg. Und obwohl der Bitcoin Kurs nach dem Allzeithoch im Januar 2018 nur noch eine Richtung kannte – nämlich nach unten – steht er zu seiner Prognose.

Auch Ronnie Moas, Gründer und Leiter bei Standpoint Research, eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für traditionelle Investments, schätzte den Bitcoin Kurs für 2020. Er denkt, dass ein Bitcoin für 50.000 US-Dollar über die digitale Theke gehen wird.

Eine „vorsichtigere“ Bitcoin Prognose wagten die Winklevoss Zwillinge, die unter anderem durch die Idee zu Facebook (und dem nachfolgenden Rechtsstreit) bekannt wurden. Sie gehen davon aus, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin bis 2030 auf 5 Billionen US-Dollar ansteigt. Das würde bedeuten, dass der Preis für einen Bitcoin auf ca. 295.000 US-Dollar ansteigt.

Einer der bekanntesten Bitcoin-Bullen ist beziehungsweise war Tom Lee von Fundstrat. Er hatte prognostiziert, dass ein Bitcoin Ende 2018 auf 25.000 US-Dollar ansteigen würde. Im November 2018 korrigierte er seine Bitcoin Prognose und passte sie auf 15.000 US-Dollar an. Nachdem der Bitcoin Kurs 2018 unter 6.000 US-Dollar und eine Trendwende nicht absehbar war, kündigte er ein, dass er erstmals auf seine Bitcoin Prognosen verzichten würde. Das zeigt, dass vermeintliche Experten-Einschätzungen mit Vorsicht genossen werden sollten.

Weitere Bitcoin Prognosen von Experten aus dem Raum der Kryptowährungen bzw. der Finanzen nach Jahr gegliedert:

  • Wences Casares: 1 Million US-Dollar (2027)
  • Kay Van-Peterson: 100.000 US-Dollar (2027)
  • Jeremy Liew: 500.000 US-Dollar (2030)
  • Chamath Palihapitiya: 1 Million US-Dollar (2037)

 

Fazit: Unsere Bitcoin Prognose

Natürlich können auch wir (leider) nicht in die Zukunft von Bitcoin blicken. Was wir jedoch können, ist, auf aktuelle sowie vergangene Geschehnisse zu blicken und diese einzuordnen. Der traditionelle Finanzmarkt (Wall Street) interessiert sich vermehrt für die digitale Währung Bitcoin. Mittlerweile kämpfen große Unternehmen um den ersten massen-tauglichen Bitcoin-Service, um eine Monopol-Stellung für die digitale Revolution zu erlangen.

Allerdings ist (das) Geld (der Wall Street) nicht die einzige positive Änderung! Es kommt vielmehr darauf an, was hinter den Kulissen geschieht: Entwickelt sich Bitcoin weiter oder nicht? Diese Frage kann ganz klar mit JA beantwortet werden! Das (Skalierungs-) Problem wurde erkannt und an der Lösung wird gearbeitet. Die Phase des Bärenmarktes wird hervorragend genutzt, um Probleme auszumerzen und die technischen Aspekte der Kryptowährung Bitcoin weiter zu verbessern, was sehr lobenswert ist!

Außerdem ist Bitcoin erst vor kurzem zehn Jahre alt geworden, das muss man sich vor Augen halten. In nur zehn Jahren konnte die digitale Währung einige Meilensteine und vor allem eine unvorstellbare Menge von Menschen, Interessierten, Investoren und Spekulanten erreichen. Deswegen müssen wir an dieser Stelle sagen: Sowohl der technische als auch der finanzielle Fortschritt können sich sehen lassen! Wir blicken mit Freude auf die Zukunft der digitalen Währung.

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© Photo by André François McKenzie on Unsplash

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