Bitcoin: Trading-Legende Peter Brandt warnt vor Fake-Rallye – droht doch der Absturz?

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Nach Bitcoins Erholung auf über 47.000 Dollar zeigt sich die Krypto-Community euphorisch. Genau davor warnt nun Trading-Legende Peter Brandt. Ist Bitcoin noch nicht aus dem Gröbsten raus?

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Zu viel Euphorie auf den Märkten

Bitcoin zeigt seit 24 Stunden einige Stärke: Gestern Mittag begann die Kryptowährung Nummer 1 ihren Aufstieg, bewegte sich von rund 44.100 Dollar auf bis zu 47.000 Dollar in den späten Abendstunden. Heute Morgen ist dann erneut ein kleiner Rückgang erfolgt, seitdem tradet BTC zwischen 47.200 und 46.750 Dollar. Der Push der Bitcoin-Bullen über $47k hinaus hat viele Branchenteilnehmer kurzfristig in Euphorie versetzt und Hoffnungen beflügelt, Bitcoin würde nun die nächste Phase seines Bull-Runs starten.

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Bitcoins 5-Tage-Chart zeigt den ruckartigen Anstieg über 47.000 Dollar. Quelle: Tradingview.com

Eine der renommiertesten Trader der Branche, Peter Brandt, ist diesbezüglich allerdings nicht ganz so entspannt. Er warnt in einem aktuellen Tweet vor einem sogenannten steigenden Keilmuster auf den Bitcoin-Charts – und das könnte dem Aufwärtstrend gefährlich werden. Hintergrund: Bei einem steigenden Keil handelt es sich um eine bearishe Umkehrformation. Während das Muster entsteht, gibt es zwar weiterhin höhere Hochs und tiefere Tiefs, wodurch der Bitcoin-Aufwärtstrend intakt scheint. In Wirklichkeit besteht aber die Chance, dass er bereits verloren ist und BTC infolge fällt.

Darauf bezieht sich Brandt und fragt seine Follower:

„Steigender Keil – wird er die Erwartungen erfüllen oder nicht durchstarten?“

 Als er von einem Nutzer nach seiner Einschätzung bezüglich der Situation auf den Krypto-Märkten gefragt wird, antwortet Brandt: Seine Haltung sei unwichtig – allerdings seien zu viele Anleger derzeit euphorisch. Das signalisiert oft einen bevorstehenden Rückgang. Brandt:

„Es spielt keine Rolle, ob ich bullish oder bearish bin. Ich bin im Wesentlichen long, aber ich bin besorgt, dass das bullische Sentiment viel zu hoch ist.”

Tradet sieht Ethereum auf bis zu 17.500 Dollar steigen

Tatsächlich sind die Prognosen und Erwartungen fürs die zweite Jahreshälfte derzeit durchaus optimistisch. Auch der populäre Vollzeit-Trader Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL auf Twitter) sieht zahlreiche Coins auf neue Höchststände explodieren. Er schreibt seinen mehr als 371.000 Followern, wie hoch Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Polkadot in diesem Bull-Run seiner Einschätzung nach steigen werden:

„Bitcoin auf $350.000-450.000
Ethereum auf $10.000-17.500
Polkadot bis $250-350
Chainlink auf $250-350
Cardano bis $10-20
Zilliqa bis $5-7
Elrond bis $500-1.000
DIA bis 50-75 $“

Unfassbar hoffnungsfrohe Prognosen – doch Poppe ist mit seinem Optimismus nicht allein. Auch PlanB, einer der prominentesten Analysten der Branche, bescheinigt Bitcoin in einem aktuellen Tweet das Potenzial, eine weitere Etappe des Bull-Runs zu starten. Dem Stock-to-Flow-Modell zufolge, so der Niederländer, befindet sich Bitcoin nach wie vor auf dem Weg zu sechsstelligen Preisen:

„Sowohl Bitcoin S2F [stock to flow] (weiße Linie) als auch das On-Chain-Signal (Farbe, noch nicht rot) zeigen immer noch eine zweite Etappe dieses Bullenmarktes an.”

 Seine Vorhersage: Bitcoin steigt erst auf 100.000 Dollar, dann auf 288.000 Dollar.

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Zuletzt aktualisiert am 20. August 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

1 KOMMENTAR

  1. So oft wie er falsch liegt würde es mich nicht wundern wenn wir 100k in paar Monaten sehen. Als Mitte Mai BTC gefallen ist kam er mit einem utopischen Head and Shoulders daher, target wäre irgendwas bei 1000 Dollar gewesen, soviel zum Veteran.

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