Droht Bitcoin ein neuer Crash unter 30.000 Dollar? Analyst sieht Rückgang Richtung $27k

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Bitcoin konnte sich nach dem gestrigen Rückgang unter 30.000 Dollar zwar erholen. Doch hat BTC das Schlimmste jetzt wirklich hinter sich?

Bitcoin unter 29.000 Dollar

Bitcoin, so schien es, hing gestern am seidenen Faden: In den Mittagsstunden rutschte der Bitcoin-Kurs plötzlich unter 30.000 Dollar, touchierte lokale Tiefststände von 29.000 Dollar.

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Schwer getroffen hat es auch sämtliche Altcoins, einschließlich Ethereum. Die Bitcoin-Hashrate erlitt ebenfalls einen massiven Rückgang aufgrund der Meldung, dass Miner in China den Betrieb einstellen müssen oder anfangen, in mining-freundlichere Gegenden wie Kanada oder Kasachstan umzuziehen. Viele Branchenteilnehmer waren sicher: Nun beginnt ein neuer Bärenmarkt.

Erst am späten Nachmittag gelang es der Kryptowährung Nummer 1 nach Marktkapitalisierung, sich wieder über die bedeutende $30k-Marke zu bewegen. Über Nacht konnte BTC dann wieder ordentlich zulegen und mehr als 5.000 Dollar steigen. Aktuell notiert Bitcoin bei 34.000 Dollar.

Die Frage, die sich Investoren nun stellen: Haben die Krypto-Märkte das Schlimmste überstanden – oder ist mit weiteren Kursverlusten zu rechnen? Bitcoin hat zwar einen wunderbaren Bounce hingelegt, und die meisten Coins in der Krypto-Top-100 sehen heute Morgen wieder Grün. Doch hat BTC den Rückgang wirklich bereits überstanden?

Nächste Etappe 42.000 Dollar?

Vollzeit-Trader DaanCrypto ist optimistisch bezüglich Bitcoins kurzfristiger Aussichten. Er hält einen Anstieg auf 42.500 bis 43.000 Dollar für wahrscheinlich, wie er seinen mehr als 105.000 Twitter-Followern schreibt.

Großinvestor Dan Tapiero hält den jüngsten Rückgang zudem für eine ideale Kauf-Gelegenheit. Er zeigt sich irritiert über das „lächerliche Ausmaß an Negativität“, das der jüngste Bitcoin-Kurs-Rücksetzer ausgelöst hat. Seine Prognose: BTC befindet sich nach wie vor auf dem Weg zu $100k – und ein anhaltendes Trading zwischen $30k und $50k werde in den nächsten Monaten die verbleibenden „schwachen Hände“ aussortieren. Tapiero:

„Hodling ist die einzige Möglichkeit, bei BTC zu überleben und zu gedeihen.“

Dass HODLN (also das Festhalten an einem Asset) sich lohnen kann, zeigt Krypto-Forschungsfirma Santiment unter Bezug auf On-Chain-Daten:

„Diejenigen, die bei Bitcoin während des Krypto-Abschwungs stark geblieben sind, wurden relativ belohnt im Vergleich zu hochriskanten Altcoin-Tradern. BTC ist durch die Volatilität nur -4.5% gefallen in den letzten 3 Tagen, während $DOGE (-26.1%) & andere Alts hart gefallen sind.“

Krypto-Analyst @Crypto_Ed_NL hingegen betont, dass der aktuelle Aufschwung womöglich unterbrochen wird. Er bezieht sich auf die Elliott-Wellen-Theorie und kommentiert: Bitcoin befindet sich derzeit in der vierten korrigierenden Welle. Die könnte ihn bald auf 35.000 Dollar bis 36.000 Dollar bringen.

Allerdings könnte es danach zu einem erneuten Abrutschen unter $30k kommen, erläutert der Trader. Ein Rückgang in Richtung 27.000 Dollar wäre dann möglich. Durch den gestrigen BTC-Bounce sei er allerdings „nicht mehr so überzeugt“, dass es tatsächlich dazu kommt, da Bitcoin deutliche Stärke demonstriert hat.

Gelingt es Bitcoin heute, weitere Rückgänge zu vermeiden, könnte ein erneuter Anstieg auf 36.000 Dollar – und darüber hinaus – bevorstehen.

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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