Trading-Veteran bearish: Droht Bitcoin eine weitere 70%-Korrektur?

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Bitcoin-Investoren blicken derzeit gespannt auf die Krypto-Märkte: Gelingt es BTC, sich zu erholen – oder hat die jüngste 50%-Korrektur einen neuen Bärenmarkt ausgelöst? Trading-Veteran Peter Brandt legt mit einem aktuellen Tweet nahe, dass weiteres Blut bevorstehen könnte. Es gibt allerdings auch gegensätzliche Meinungen.

Brandts bearisher Tweet

Peter Brandt gilt innerhalb der Krypto-Community als absolute Legende: Der Rohstoff-Trader besitzt über 40 Jahre Berufserfahrung und lag mit seinen Calls bislang meist richtig. Jetzt hat er auf Twitter eine neue Umfrage gestartet – und suggeriert damit, dass den Bitcoin-Märkten weitere Verluste drohen.

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Brandt:

„Aufgabe für $BTC-Preis-Historiker

Bitte nennt einen einzigen (auch nur einen) Fall in den letzten 10 Jahren (seit Mai 2011):
1. Bei dem eine 50%-plus-Korrektur nicht zu mindestens einer 70%-Korrektur geführt hat
2. Bei dem eine 50%+ Korrektur ein neues ATH innerhalb von 7 Monaten bildete“

Der Trader legt im Umkehrschluss damit nahe: Eine Korrektur von 50% hat immer auch zu einer weiteren 70%-Korrektur geführt – und noch nie kam es innerhalb von sieben Monaten nach einer 50%-Korrektur zu einem neuen Allzeithoch. Erwarten uns also bearishe Zeiten?

Woo: Diesmal ist es anders

On-Chain-Analyst Willy Woo widerspricht. Woo ist nach wie vor davon überzeugt, dass Bitcoins Bull-run intakt ist.

Er kommentiert unter Brandts Posting: Alle Rückgänge dieser Größenordnung mit langen Erholungen seien von einem Punkt ausgegangen, an dem der Preis über die fundamentale Bewertung hinaus ausgedehnt wurde. Diesmal sei es anders, da der Preis nicht über, sondern unter den Fundamentaldaten liegt.

Als Beispiel nennt Woo den sogenannten „COVID-Dump“, also den brutalen Absturz zu Beginn der Corona-Pandemie. Damals fiel Bitcoin (hier zur Börse) unter die Fundamentaldaten und erholte sich schnell.

Dan Held über möglichen Superzyklus

Auch Bitcoin-Bulle Dan Held geht davon aus, dass Bitcoin seinen Wachstumspfad fortsetzen wird. Er kommentiert sogar: Falls wir uns in einem Superzyklus befinden, dann bewegt sich Bitcoin jetzt langsam in den “Sweet Spot”, also quasi in den kritischen Bereich.

Hintergrund: Mit „Superzyklus“ ist Bull-Run gemeint, in dem Bitcoin noch viel höher und viel schneller im Preis steigt als in vorherigen Zyklen. Etwa, weil Institutionen massiv in Bitcoin investieren oder die Mainstream-Adaption rasch voranschreitet.

Held:

“Die Institutionen, die reinkommen, sind ein großes Signal für den Superzyklus, weil es die Dynamik völlig verändert, wie viel Geld in diesen Raum fließen kann, und welche Größe. Einige dieser Pensionsfonds haben ein Minimum von einer Milliarde Dollar an Investitionen. Das ist eine Menge Kaufkraft, um Bitcoin zu kaufen und das bedeutet, dass der Preis von Bitcoin steigen muss, um all diese neuen Marktteilnehmer aufzunehmen.“

So habe Ark Invest eine Analyse vorgenommen, die Bitcoin bei 400.000 Dollar sieht, wenn nur 10% der Schatzkammern von US-Firmen in Bitcoin investiert würden. Held geht deswegen davon aus, dass Bitcoin bereits in den nächsten Monaten sechsstellige Preise erreichen könnte:

“In den nächsten, ich würde sagen vier bis acht Monaten ist der Sweet Spot, zu dem wir den Höhepunkt des Bull-Runs sehen sollten. Es könnte weitere 12 Monate dauern, aber wir werden sehen, ob meine These bestätigt oder entkräftet wird…“

Der frühe Bitcoin-Investor bullish:

„Es gibt eine Chance, dass es einen unglaublichen, unglaublichen Bullenlauf geben könnte, bei dem wir sehen, wie die Welt den Wert von Bitcoin erkennt…“

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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