Forex Broker: Vergleich und Erfahrungsberichte

Forex Broker: Vergleich und Erfahrungsberichte
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Der Handel mit Devisen wirkt für viele Kleinanleger kompliziert und befremdlich. In der Tat ist es nicht leicht, ein Gespür für die Funktionsweise des internationalen Devisenmarktes zu entwickeln, da dafür viele Marktparameter beobachtet und vielfältige Faktoren gleichzeitig im Blick behalten werden müssen.

Doch der Devisenmarkt ist nicht nur komplex, er ist aufgrund seiner hohen Liquidität auch äußerst spannend. Interessierte und versierte Anleger finden im weltweiten Devisenmarkt ein Spiegelbild des internationalen Handels und der globalen Wirtschaft. Sie können im Forex-Handel vielfältige Funktionsprinzipien der Weltmärkte erkennen. In den letzten Jahren haben sich am Markt zudem viele sogenannte FX-Broker etabliert, die auch Devisenneulingen und Anlegern mit kleinen Kapitalstöcken den Einstieg in die Welt des Forexhandels ermöglichen.

Mit einem in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellten Demokonto bieten sie die Gelegenheit, den Handel mit Devisen zu testen, ohne dabei allzu schnell eigenes Kapital zu riskieren. Der ebenso risiko- wie chancenreiche FX-Handel kann so mit Hilfe geeigneter Finanzdienstleister und Broker Schritt für Schritt getestet und erlernt werden.

So funktioniert der Handel bei Forex-Brokern

Die Abkürzung Forex (FX) steht für den “Foreign exchange market”, also den internationalen Devisenhandel.

Mit einem geschätzten Tagesumsatz von mehreren Billionen US-Dollar ist dieser Markt, der auch FX Market genannt wird, der  größte und liquideste Finanzmarkt der Welt  und deutlich umfangreicher als der konventionelle Aktienmarkt. Diese hohen Umsatzzahlen sorgen für eine extrem starke Volatilität der Währungskurse, was den nahezu rund um die Uhr stattfindenden Währungshandel vor allem bei risikofreudigen Anlegern äußerst beliebt macht.

Diese spekulieren beim Forex-Trading auf die Veränderungen von Wechselkursen. Der Forexhandel ist also vergleichbar mit einem großen, internationalen Währungswettbüro.

In ihrem Kauf- und Verkaufsverhalten orientieren sich die Anleger bei ihren Investments an den vom jeweiligen Forexbroker laufend aktualisierten An- und Verkaufspreisen (Quotes) der gehandelten Währungspaare. Forex Broker stellen so das  Bindeglied zwischen dem Trader und dem Devisenmarkt (Foreign Exchange / Forex)  dar. Die Anleger auf dem FX Market spekulieren also auf den steigenden oder fallenden Kurs einer Währung im Vergleich zu einer anderen. Die am meisten gehandelten Währungen sind derzeit:

  • US-Dollar,
  • Euro,
  • Japanischer Yen,
  • Britischer Pfund (sog. Reservewährungen) sowie
  • Australischer Dollar.
Dauer des Tradings
Das Forex-Trading ist eine Handelsvariante des Daytradings oder auch Micro-Tradings. Dies bedeutet, dass Posten meist nur für einen kurzen Zeitraum, z. T. nur für wenige Stunden und Minuten geöffnet werden.

Werden Positionen über Nacht verwahrt, stellen die meisten Broker dies dem Kunden mit sog. Übernachtgebühren in Rechnung.

Pips

Das Forex-Trading funktioniert nach eigenen Regularien, die sich zum Teil deutlich von den Funktionsweisen anderer Finanzmärkte unterscheiden. Dies betrifft auch die im Devisenhandel vorherrschenden Einheiten. So werden die Kursverläufe der Kurse in sog. Pips („Percentage in point“) gemessen. Ein Pip entspricht dabei der Änderung des Wechselkurses um den  Faktor +1 bzw. -1  an der fünften Stelle im Wechselkurs.

Beispiel: Ein britischer Händler möchte 100.000 britische Pfund in Euro anlegen. Dies muss er zum aktuell gültigen Wechselskurs tun, so dass er für die 100.000 Pfund 117.647,41 Euro erhält (Wechselkurs 0,8500GBP/Euro).

  • Sinkt der Wechselkurs nun um einen Pip auf 0,8499 GBP/Euro, so bedeutet dies, dass das Vermögen des Händlers von 117.647,41 Euro auf 117.660,90 Euro steigt, was einem Gewinn von 13,49 Euro entspricht.

Spreads

Die Pips spielen auch bei der Berechnung der Gebühren für die Forex-Broker eine wichtige Rolle, die in sog. Spreads beziffert werden. Als Spread bezeichnet man die Differenz zwischen dem Kaufkurs (Geldkurs) und dem Verkaufskurs (Brief).

Der Kaufkurs ist der höchste Preis, zu dem der Forex-Broker ein Finanzinstrument kauft, der Verkaufskurs der niedrigste Preis, für den der Broker das Instrument verkauft. Je nach Broker werden die Spreads unterschiedlich gesetzt. Dabei gilt grundsätzlich:  Je enger der Spread, um so höher der Gewinn.  In der Regel beginnen niedrige Spreads bei einem oder weniger Pips.

Tipp: Anleger sollten immer darauf achten, dass der ausgewählte Broker oder Trader in der gewünschten Währung mit möglichst niedrigen Spreads handelt.

Lots

Eine weitere wichtige Einheit, die FX-Neulinge unbedingt kennen sollten, sind Lots. Dabei steht ein Lot in der Regel für 100.000 Einheiten der Basiswährung.

  • Als Mini-Lot werden 10.000 Einheiten der Basiswährung bezeichnet,
  • als Micro-Lot 1.000 Einheiten.

Hebel

Besonders reizvoll ist der FX-Handel für risikofreudige Anleger durch die Möglichkeit des Einsatzes von Hebeln, die die Auswirkung der spekulierten Kursentwicklung um einen festgelegten Faktor erhöhen. Der beim Forex-Trading übliche maximale Hebel ist 1:30, es sind jedoch vereinzelt auch noch stärkere Hebel zu finden.

Da Hebel jedoch auch ein  starkes Verlustrisiko  mit sich bringen können, sollten Neuanleger diese zunächst nur im Probedepot verwenden, bis sie ausreichend Erfahrungen zum Umgang mit diesem hochriskanten aber unter Umständen auch hocheffektiven Finanzwerkzeug gesammelt haben.

Chancen und Risiken von Forex-Brokern

Da der weltweite Forex-Handel niemals ruht und Trades so beinahe rund um die Uhr möglich sind, erfreut sich diese Form des Investments vor allem bei Daytradern und Kurzzeittradern großer Beliebtheit. Diese öffnen und schließen die ihre Positionen oftmals innerhalb von Stunden und sogar Minuten. Da FX-Handel jedoch hochriskant ist, sollten sich Neuanleger sehr gründlich mit den Chancen und Risiken dieser Investmentform auseinandersetzen.

Chancen

  • Schneller Handel durch Micro-Trades: Während der gewöhnliche Handel mit Aktien, Rohstoffen und ETFs für manche Anleger zu einer echten Geduldsprobe werden kann, weil sich die Kurse unter Umständen nur sehr langsam verändern, so hat der Handel bei Forex-Brokern eine deutlich schnellere Gangart. Da sich Währungskurse täglich verändern und Devisen rund um die Uhr gehandelt werden, ist der FX Markt einer der schnellsten Märkte überhaupt. Noch schneller wird dieses Tempo durch den Einsatz von Hebeln und anderen Finanzinstrumenten, mit denen auch kleine Kursveränderungen große Auswirkungen erhalten können. So gibt es nicht wenige Investoren, die ihre Positionen mehrmals am Tag öffnen und schließen, um von kurzfristigen Kursentwicklungen zu profitieren. So risikoreich dieses Geschäftsmodel auch ist: Devisen sind optimal für derartige Micro Trades.
  • Gehebelter Handel: Wenn Sie über ein geringes Kaptial verfügen, können Sie beim Forexhandel mit Hebeln handeln. So lassen sich auch kleine Kursbewegungen (beim Währungshandel liegen diese zum Teil bei einem Bruchteil von einem Cent) profitabel ausnutzen.
  • Kurzzeitige Kapitalbindung: Da das Kapital bei Forex Brokern gerade im Bereich der Micro Trades mitunter nur für einige Minuten oder Stunden gebunden ist, ist das FX Trading auch für Anleger geeignet, die nur über verhältnismäßig kleine frei verfügbare Kapitalbeträge verfügen können. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Forex-Investment also stark vom klassischen ETF- oder Aktien-Investment, bei dem das eigene Vermögen in der Regel über Monate und Jahre gebunden ist. Doch Achtung: In der Möglichkeit, auch mit kleinen verfügbaren Geldbeträgen in den FX-Handel einsteigen zu können, liegt auch dessen größte Versuchung. Überlegen Sie sich also vor jedem FX-Trade, ob Sie im Extramfall auch den Totalverlust des eingesetzten Investments verkraften können. Ansonsten sollten Sie unbedingt auch risikoärmere Investitionen setzen, die Ihr Kapital zwar länger, dafür aber weniger risikobelastet binden. Denn die Gefahr des Komplettverlustes des eingesetzten Kapitals ist beim Forex-Handel immer gegeben.

Risiken

  • Extrem hohes Verlustrisiko: Die Anwendung verschieden starker Hebel ist charakteristisch für den FX-Handel. Hebel geben die Möglichkeit, die Wirkung eines einzelnen Trades um einen vorher festgelegten Faktor zu erhöhen. Während im Derivatehandel auf dem allgemeinen Aktien- und Rohstoffmarkt Hebel mit einer Wirkung von 1:500 verfügbar sind, sind die Hebel bei den meisten Forex-Brokern auf den Faktor 1:30 beschränkt. Die daraus entstehende Möglichkeit, auch mit kleinen Kapitaleinsätzen hohe Renditen zu erzielen, ist jedoch gerade für Kleinanleger trügerisch, da nicht nur die Gewinnchancen steigen, sondern auch die Verlustrisiken. Mittlerweile legen deshalb immer mehr Aufsichtsbehörden entsprechende Regularien und Gegenmaßnahmen fest.So hat die europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA im März 2018 die im Forex-Handel tätigen Trader gezwungen, die Wirkung von Hebeln auf binäre Optionen und CFDs für Kleinanleger zu beschränken.Zudem mussten die Anbieter eine automatische Verlustbegrenzung, eine Nachschusspflicht (Verpflichtung des Anlegers eine Ausgleichszahlung bei entstandenen Verlusten zu leisten) und eine Risikowarnung bereitzustellen. Insgesamt war dies ein für den Finanzmarkt sehr deutlicher Eingriff, der zwar aus rechtlichen Gründen auf den Zeitraum von drei Monaten begrenzt werden musste, aber dennoch zeigt, welche Risiken für den Handel mit Derivaten und binären Optionen bestehen. Auch bei gut laufenden Positionen sollten Sie dieses Risiko niemals aus dem Blick verlieren. Hüten Sie sich zudem vor Gier und Leichtsinn. Sie sind das Todesurteil für FX-Anleger.
  • Extrem hohe Dynamik: Wie kaum ein anderer Markt ist der FX Markt von weltweiten politischen Entwicklungen abhängig. Zwar gilt dies auch für Aktien und ETFs, diese können jedoch bei politischen Krisen noch auf die sichernde wirtschaftliche Stärke der zugehörigen Unternehmen hoffen. Währungen fehlt ein derartiges Backup völlig, so dass sie gerade in Krisenzeiten (z. B. Handelskriege, militärische Konflikte, politische Umschwünge) extrem starken Schwankungen unterliegen können.

Was zeichnet einen guten Forex-Broker aus?

Das Angebot an Forex-Brokern ist groß und wächst beständig weiter. Während große Anbieter das FX-Trading als ein Produkt neben vielen anderen im Leistungsportfolio führen, haben sich anderer Broker wie das deutsche Unternehmen FXFlat ganz auf den Devisenhandel spezialisiert.

Gerade für neue Anleger kann die Vielfalt der möglichen Anbieter zu einer echten Herausforderung werden, in der es schwerfällt, sich einen guten Überblick zu verschaffen. Daher sollten FX-Neulinge bei der Wahl des Brokers vor allem auf folgende 12 Aspekte achten:

1. GRÖßE UND ERFAHRUNG

In der Vielzahl der verfügbaren FX-Broker können zwei Faktoren eine wertvolle Orientierung bieten:

  1. Dies ist zum einen die Größe des Brokers, die sich durch die Anzahl der internationalen Nutzer und durch die Höhe des verwalteten Vermögens bzw. des jährlichen Handelvolumens.
  2. Zum anderen liefert auch die Anzahl der Jahre, die ein Broker bereits auf dem Markt ist, ein nützliches Indiz für die Erfahrung und Routine des entsprechenden Anbieters.

2. SPEZIALISIERUNG

Ein breites Produktportfolio kann bei großen Anbietern auch ein Indiz für deren Bedeutung auf dem Finanzmarkt sein, da diese so nicht nur bei einigen Finanzinstrumenten Kompetenzen nachweisen können, sondern ihre Fachwissen für vielfältige Felder des Marktes demonstrieren.

Umgedreht bedeutet dies jedoch nicht, dass Anbieter, die nur wenige Produkte im Leistungsportfolio führen, unerfahren und unbedeutend sind.

Im Gegenteil: Gerade in der Spezialisierung auf einige wenige Investmentvehikel kann auch ein Hinweis für die hohe Fachkompetenz des entsprechenden Anbieters liegen.

3. WERTPAPIERPAARE

Wer sich beim FX-Trading nur auf große und verhältnismäßig stabile Währungen, wie den Euro, das britische Pfund oder den US-Dollar bezieht, der schifft zwar in verhältnismäßig ruhigen Fahrwassern. Er beraubt sich jedoch durch den Verzicht auf den Handel mit kleineren und schwankungsintensiveren Währungen um vielfältige Spekulationsmöglichkeiten.

Anleger sollten bei der Wahl des FX-Brokers deshalb auf Folgendes achten:

  • Zum einen auf eine möglichst hohe Zahl an verfügbaren Währungspaare.
  • Zum anderen aber auch auf das Vorhandensein seltener und exotischer Währungen und Währungspaare.

In den Handel mit diesen Währungspaaren sollten Neulinge im Devisenhandel allerdings erst einsteigen, wenn sie bereits einige Erfahrungen im FX-Trading gesammelt haben. Denn da die Kursentwicklung bei unbekannteren Währungen besonders schwer prognostiziert werden kann, ist die Gefahr des Verlustes bei diesen Devisen besonders hoch.

4. SICHERHEIT

Auch beim FX-Trading ist Sicherheit das oberste Gebot. Anleger sollten deshalb zum einen darauf achten, dass der ausgewählte Broker über hohe Sicherheitsstandards bei der Verschlüsselung und Verwahrung der Nutzer- und Transaktionsdaten verfügt.

Zum anderen sollte jedoch auch geprüft werden, nach welchen Regularien der Broker selbst geprüft wird und welcher Einlagensicherung dieser z. B. im Falle einer Insolvenz unterliegt.

Branchenüblich ist die Separierung der Vermögen von Privatkunden von Unternehmensgeldern, um diese bei einer Schieflage vor dem Zugriff der Gläubiger zu schützen.

5. KONTOERÖFFNUNG

Viele Kunden wünschen sich eine schnelle und unkomplizierte Kontoeröffnung. In der Tat ist die Einfachheit des Anmeldeprozesses ein Qualitätsmerkmal bei der Auswahl des passenden Brokers. Dennoch sollten Sicherheitshinweise wie z. B. der Verweis auf einen möglichen Kapitalverlust nicht fehlen.

Viele Broker verwenden zur Identifizierung der Nutzer das  Video- oder Post-Ident-Verfahren.  Zwar mag dieses auf den ersten Blick aufwendig wirken, dennoch spricht die Anwendung eines derartigen Verfahrens für den Broker, da schwarze Schafe so schwerer einen Zugang zum Broker und damit zum FX-Markt finden können, wodurch letztlich die Sicherheit aller User erhöht wird.

6. BENUTZERFREUNDLICHKEIT

Die Funktionsweisen des weltweiten Devisenmarktes sind komplex und vielschichtig. Neuen Anlegern kann es daher schwerfallen, die weitverzweigten internationalen Mechanismen und Dynamiken wenigstens grundlegend zu erfassen. Gerade deshalb sollte auf den Interfaces und Plattformen der verschiedenen FX-Broker auf unnötige Komplexität verzichtet werden.

Tipp: Achten Sie daher besonders auf eine einfache und intuitive Bedienbarkeit des präferierten Anbieters, sowie auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit und umfassende Hilfs- und Servicefunktionen.

7. TRADING-GEBÜHREN

„Kleinvieh macht auch Mist“ – Dieser Satz passt hervorragend auf die Gebührenordnungen vieler FX-Broker. Denn auch wenn einzelne Trades bzw. Spreads im Devisenhandel verhältnismäßig günstig erscheinen, so kann sich durch eine hohe Anzahl an Trades dennoch ein beachtlicher Gebührenposten ergeben.

Anleger sollten die Gebühren der Anleger daher gründlich betrachten und dabei besonders betrachten, in welchem  Verhältnis Pips und Spreads  gestellt werden.

8. SONSTIGE GEBÜHREN

  • Neben den Tradinggebühren spielen auch weitere Gebühren sowie Gebühren für Ein- und Auszahlungen eine wichtige Rolle bei der Auswahl des passenden Brokers. Für Kleinanleger sind Gebühren, die sich prozentual am Ein- oder Auszahlungswert orientieren dabei meist günstiger als feste Gebührenbeträge.
  • Zudem sollten Anleger auch weitere Gebühren wie Übernachtgebühren (oder auch Rollover-Gebühren) im Blick behalten. Diese sind „Zinsen“, die fällig werden, wenn Anleger eine Position über Nacht im Depot behandeln. Broker erheben diese Gebühr, da eine nächtliche Verwahrung im Daytrading ursprünglich nicht vorgesehen und somit auch verwaltungsaufwendiger ist.
  • Die Inaktivitätsgebühr wird erhoben, wenn Anleger auf ihrem Konto über einen festgelegten Zeitraum keine Trades vornehmen. Es gibt jedoch auch Broker, die auf derartige zusätzliche Gebühren ganz oder zumindest weitestgehend verzichten.

9. SERVICE

Wer sein Kapital einem Broker anvertraut, der sollte sicherstellen, dass dieser bei auftretenden Fragen und Problemen schnell und unkompliziert erreichbar ist. Niemand möchte z. B. nach einem Datenklau oder dem Vergessen der persönlichen Daten ein tagelanges „Email-Ping-Pong“ spielen oder lange in einer Warteschleife warten.

Eine persönliche Beratung, ein Support via Telefon oder Chat und eine schnelle Reaktionsrate gehören deshalb zu den Eigenschaften, die einen guten Forex-Broker auszeichnen.

10. INFORMATIONS- UND ANALYSETOOLS

Der Devisenmarkt schläft nie, da durch die Zeitverschiebung permanent neue Devisen- und Tauschkurse auf den Weltmärkten ermittelt werden. Deshalb müssen Forex-Investoren eine  immense Datensumme  im Blick behalten, die sich noch dazu ständig verändert.

Wer dabei den Überblick nicht völlig verlieren möchte, ist auf gute und übersichtliche Informations- und Analysetools wie Charts, Kurven oder Kurstabellen. Viele Forex-Broker stellen ihren Kunden auf ihren Plattformen eine Vielzahl dieser Tools zu Verfügung.

11. SCHULUNG

Für Neulinge auf dem FX-Markt wäre es eine echte Überforderung, alle Facetten des weltweiten Devisenmarktes auf einmal überblicken zu wollen. Deshalb bieten viele Broker ein Schulungs- und Weiterbildungsangebot an, das meist kostenlos ist und folgendes beinhalten kann:

  • Live-Tradings,
  • Webinaren,
  • Video-Tutorials und
  • Newslettern
Tipp: Achten Sie bei der Auswahl Ihres Brokers auf die Verfügbarkeit dieser wertvollen Unterstützungsmöglichkeiten.

12. DEMO-KONTO

Anfänger im Devisenhandel können innerhalb weniger Sekunden das gesamte eingesetzte Vermögen verlieren. Deshalb ist ein Demo-Konto die beste Möglichkeit, um die Funktionsweisen des Forex-Tradings zu erlernen  ohne dabei direkt eigenes Kapital zu riskieren.  Nahezu alle großen Broker bieten die Möglichkeit eines kostenlosen Demo-Kontos an.

Forex-Trading-Plattformen im Vergleich – eine Übersicht

 eToroCryptoRocketAvaTradeAdmiral MarketsXTB
etorofxflatAvaTradeAdmiral Marketsxtb
Gesamtwertung

4,8/5

4,6/5

4,5/5

4,1/5

4,0/5

Mindesteinzahlung200 Euro0 EUR100 Euro200 Euro0 Euro
Kosten Einzahlung0 Euro0 Euro0 Euro0 Euro0 Euro
Kosten Auszahlung5-25 USD0 Euro0 Euro10 Euro0 Euro
Devisenpaare4755524750
Spreadsab 1 Pipab 0,01 Pipsab 1 Pipab 0 Pipsab 0,1 Pips
Max. Hebelunterschiedlich1:5001:301:2001:30
Demokontojajajajaja
Regulierung
  • CySec
  • FCA
-
  • CBI
  • IFSC
  • BaFin
  • FCA
  • BaFin
Plattform
  • MT4
  • MT4
  • MT4
  • MT4
  • MT5
  • Zulutrade
  • Currensee
  • MT4
  • MT5
  • AgenaTrader
  • xStation5
Mobile Tradingjajajajaja
Support Live Chat
E-Mail
Live Chat
E-Mail
Telefon
Live Chat
E-Mail
Telefon
Live Chat
E-Mail
Telefon
Live Chat
E-Mail
Telefon

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Bekannte Forex Trading-Plattformen im Detail

Die Zahl der verfügbaren Forex-Anbieter wächst derzeit beständig weiter. Bei sehr kleinen und unbekannten Anbietern sollten Devisenneulinge allerdings Vorsicht walten lassen, da Usererfahrungen und Sicherheiten oftmals fehlen und unter Umständen auch schwarze Schafe am Start sein können. Empfehlenswert sind daher vor allem große und erfahrene Player am Forex-Markt:

eToro

2007 startete eToro als reine Forex Trading Plattform in den weltweiten Handel. Seit dieser Zeit hat sich das Produktportfolio des Anbieters jedoch kontinuierlich erweitert, so dass das Unternehmen heute auch Zugang zu:

  • Aktien, etoro Logo
  • ETFs,
  • Indizes,
  • Rohstoffen und
  • Kryptowährungen bietet.
  • Neuanleger schätzen an eToro vor allem den guten Support und die leicht verständliche Bedienbarkeit der Handelsplattform.

Zum Unternehmen

Der in Israel gegründete Entwickler für Finanzhandelstechnologien gehört zu den Pionieren im sog. Social-Copy-Handel, bei dem User die Tradingportfolios erfolgreicher Nutzer in ihr eigenes Depot übernehmen können.

Heute bietet eToro mit einem umfassenden Forum ein eigenes Social-Media-Tool, das weit über das Kopieren gelungener Trades hinausreicht. Derzeit nutzen eToro  10 Millionen Benutzer  aus über 140 Ländern.

Tradinggebühren

Die Tradinggebühren (Spreads) von eToro richten sich branchenüblich nach den Pips in der Kursentwicklung. Diese wiederum orientieren sich an der Volatilität der Währungspaare.

Oder anders gesagt: Umso handlungsärmer die Kombination des Währungspaares ist, um so höher ist die Zahl der Pips, die einen Spread definiert (z. B. USD-ZAR (südafrikanischer Rand) 50 Pips, AUD-USD 1 Pip).

Iota kaufen auf eToro

Ein- und Auszahlungen

Um bei eToro von einem Demo-Konto in ein echtes Handelskonto wechseln zu können, ist eine Einzahlung in Höhe von 200 USD notwendig. Eine Kontoführung in einer anderen Währung ist nicht möglich.

Die Einzahlungsmöglichkeiten richten sich nach dem jeweiligen Land. In Deutschland sind:

  • Giropay,
  • Überweisungen und
  • Kreditkarten verfügbar.

Für Kreditkarten beträgt das Einzahlungslimit 20.000 USD, bei Giropay 30.000 USD. Für Überweisungen ist kein Limit festgelegt. Die erste Einzahlung ist auf maximal 10.000 USD begrenzt, bei nicht verifizierten Konten auf 2.250 USD.

Je nach Einzahlungsmethode kann es nur wenige Minuten aber auch mehrere Tage dauern, bis der eingezahlte Betrag im Userkonto zu sehen ist.

Sicherheit

Reguliert wird eToro von mehreren Instanzen:

  • der Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien
  • der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) in Zypern.

Da Zypern EU-Mitglied ist, gelten für eToro auch die Finanzregularien der europäischen Union. Die Vermögen der Trader sind durch die von der CySEC geforderte Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Kunde gesichert. Der Betrag ist allerdings deutlich niedriger als die deutsche Einlagensicherung mit einer Sicherungshöhe von 100.000 Euro pro Kunde.

Kontoeröffnung

Konto bei eToro eröffnenSchritt 1: Die Eröffnung eines Demokontos ist einfach und unkompliziert durch die Eingabe eines Benutzernamens und Passwortes möglich.

Schritt 2: Soll das kostenlose Konto in ein Handelskonto umgewandelt werden, so ist eine Verifizierung des Kontos notwendig. Dafür müssen vom User persönliche Daten eingegeben und Fragen zum wirtschaftlichen Profil des Anlegers (Erfahrungen, gewünschte Investitionshöhe) gemacht werden. Zudem muss ein Haftungsausschluss akzeptiert werden, mit dem der Kunde bestätigt, die bestehenden Risiken des Handels zu akzeptieren.

Schritt 3: Der Upload einer Ausweiskopie genügt als Adressnachweis, ein Post- oder VideoIdent-Verfahren ist also nicht notwendig.

Plattform

Dank der übersichtlichen Gestaltung der Plattform können sich auch Einsteiger leicht auf dem eToro-Portal zurechtfinden. Bei Fragen bietet ein ausführliches Hilfe-Portal weitere Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten. Eine App ist ebenfalls verfügbar.

Service

Obwohl eToro kein deutsches Unternehmen ist, steht Nutzern dennoch ein deutschsprachiger telefonischer Support zur Verfügung , der vom Montag bis Freitag zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr erreichbar ist.

Weitere Kontaktmöglichkeiten bietet das Kontaktformular auf der Homepage des Brokers.

Neue Kunden können mit einem Demokonto erste Erfahrungen im FX-Trading bei eToro sammeln. Eine eigenes installierte Trading-Akademie bietet den Usern die Möglichkeit, das eigene Wissen mit Live-Webinaren, eKursen und Trading-Videos zu erweitern.

VorteileNachteile
Social-Trading und großer Forenbereich zum Erfahrungsaustausch unter den UsernVerhältnismäßig hohe Kosten
Geringe Mindesteinzahlungshöhegeringe Einlagensicherung
Unbegrenzt nutzbares Demokonto

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren5 Sterne
Ein- und Auszahlungen4,5 Sterne
Sicherheit4,5 Sterne
Registrierung4,5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform5 Sterne
Service5 Sterne

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CryptoRocket

CryptoRocket ist ein online Trader, der seinen Sitz in dem Karibikstaat Sankt Vincent und die Grenadinen hat. Dieser Broker hat sich vor allem auf den Einsatz von Kryptowährungen spezialisiert. Gehandelt werden kann aber nicht nur mit der digitalen Währung, sondern auch mit Forex, Rohstoffen und Indizes. Dabei profitieren Nutzer aller Erfahrungsebenen von dem umfangreichen Angebot.

Zum Unternehmen

Betreiber des Online-Brokers CryptoRocket ist das Unternehmen CryptoRocket Limited, das seinen Hauptsitz, wie bereits erwähnt, auf Sankt Vincent und die Grenadinen hat. Der Broker zeichnet sich durch besonders enge Spreads und einen hohen Hebel von bis zu 1:500 aus. Handelbare Assets sind:

  • Forex,
  • Kryptowährungen,
  • Metalle und
  • Indizes.

Tradinggebühren

Der Nutzer profitiert bei CryptoRocket von engen Spreads, beginnend ab 0,01 Pips. Wie bei anderen FX-Brokern auch, so ist sowohl ein fester als auch ein variabler Spread verfügbar.

Ein- und Auszahlungen

  • CryptoRocket erhebt grundsätzlich keine Ein- oder Auszahlungsgebühren.

Einzahlungen können entweder über einen Bitcoin Transfer oder eine Kartenzahlung per gateway erfolgen. Dabei verspricht der Anbieter eine Bearbeitungszeit von weniger als einer Stunde. Es kann also quasi direkt nach der Einzahlung mit dem Handel begonnen werden. Besonders dabei: Es gibt keinen Mindestbetrag, der eingezahlt werden muss. Man kann also theoretisch auch mit nur 1 Euro loslegen.

Die Auszahlung ist ebenfalls kostenfrei und erfolgt noch am gleichen Tag der Beantragung. Der minimale Auszahlungsbetrag beträgt hier 0,001 BTC.

Wie bei anderen Brokern auch, muss für eine Auszahlung die gleichen Zahlmethode verwendet werden, wie bei der Einzahlung bereits verwendet wurde.

Sicherheit

Da sich der Hauptsitz des Unternehmens in einem Karibikstaat befindet, wird er von keiner europäischen Behörde kontrolliert. Auch Lizenzen kann der Broker nicht vorweisen. Das hat Vorteile, wie beispielsweise die hierzulande unüblichen hohen Hebel, aber auch den Nachteil, dass es keine Sicherheiten, wie z.B. Einlagensicherung gibt.

Kontoeröffnung

Die Eröffnung eines CryptoRocket-Depots ist einfach und mühelos möglich.

Einfach die branchenüblichen, persönliche Daten, wie Name und Email, online hinterlegen. Eine Identifizierung via Post- oder VideoIdent ist nicht notwendig. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Anbieter von vielen anderen gängigen FX-Brokern.

Plattform

CryptoRocket nutzt die bekannte und beliebte Trading-Plattform MetaTrader 4. Diese kann sich der Nutzer entweder auf seinen PC herunterladen (Windows und Mac) oder er nutzt die Web-Version des Traders. Außerdem gibt es praktische Apps für unterwegs für iPhone und Android.

Service

Bei CryptoRocket gibt es einen Kundensupport, und zwar einen, der 24 Stunden täglich zur Verfügung steht. CryptoRocket hat Kundendienstmitarbeiter, die in einem Live Chat-Service rund um die Uhr bereit für Fragen sind. Wer keine Lust auf einen Live Chat hat, der kann sich auch via Kontaktformular an den Kundenservice wenden. Auch ein telefonischer Kundendienst steht zur Verfügung.

Hier ist allerdings zu beachten, dass der Support ausschließlich  auf Englisch  zur Verfügung steht. Schließlich ist auch die gesamte Plattform ausschließlich auf Englisch verfügbar.

Womit CryptoRocket allerdings punkten kann, ist ein kleiner FAQ Bereich. Hier werden grundsätzliche Themen wie „Was ist ein Bitcoin?“ und ähnliches abgegrast. Wer tiefergehende Fragen hat, der wird hier nicht fündig.
VorteileNachteile
Registrierung ohne Video- oder PostIdent-Verfahrenkeine Regulierung oder Lizenzen
24h-ErreichbarkeitHomepage und Kundensupport auf Englisch
Keine Ein- und Auszahlungsgebühren
Kein Mindesteinzahlungsbetrag
Enge Spreads und großer Hebel
Beliebte Traing- Plattform MetaTrader 4

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren5 Sterne
Ein- und Auszahlungen4,5 Sterne
Sicherheit3,5 Sterne
Registrierung5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform5 Sterne
Service4,5 Sterne

AvaTrade

AvaTrade ist ein FX-Broker der ersten Stunde, der sich seit seiner Gründung im Jahre 2006 ganz dem Handel mit weltweiten Devisen verschrieben hat. Dank seiner langjährigen Erfahrung und dem breiten Informationsangebot ist die Plattform auch für Devisenneulinge gut geeignet.

Zum Unternehmen

Betreiber des Online-Brokers AvaTrade ist das Unternehmen AVA Trade EU Ltd, das seinen Hauptsitz in der irische Hauptstadt Dublin hat. Weitere Niederlassungen existieren in Paris, Mailand, Tokio und Sydney. Spezialität des Brokers sind Forex-Produkte, doch auch der Handel mit CFDS und anderen Rohstoffen ist möglich.

AvaTrade LogoAvaTrade positioniert sich so als breit aufgestellter Anbieter für:

  • Devisen,
  • CFDs und
  • Optionen.

Tradinggebühren

Die Spreads für die großen Währungspaare wie EUR/USD oder EUR/GPB liegen bei AvaTrade bei 3 Punkten, bei selteneren Devisenpaaren wie EUR/AUD bei 8 Punkten und bei exotischen Paaren wie EUR/SKR bei 40 Punkten.

Wie bei anderen FX-Brokern auch, so ist sowohl ein fester als auch ein variabler Spread verfügbar.

Ein- und Auszahlungen

  • AvaTrade erhebt grundsätzlich keine Ein- oder Auszahlungsgebühren.

Einzahlungen sind via Banküberweisung mit einer Mindesteinzahlung von 500 Euro oder via Kreditkartenzahlung (Mindesteinzahlung 100 Euro) möglich. Während bis zur Gutschrift der Überweisung mehrere Tage vergehen können, sind Kreditkarteneinzahlungen äußerst zeitnah verfügbar. Anleger sollten allerdings daran denken, die Kreditkarte vor der ersten Einzahlung auf der AvaTrade-Plattform zu registrieren.

Die erste Auszahlung orientiert sich immer am Weg der Einzahlung. Wurde also die Einzahlung überweisen, so erfolgt auch die Gutschrift via Überweisung. Zudem darf der Auszahlungsbetrag nicht über der Höhe des Einzahlungsbetrages liegen. Für alle weiteren Auszahlungen besteht dann die Möglichkeit, die Auszahlungsform mit Hilfe der entsprechenden Auftragsformulare von AvaTrade selbst zu bestimmen.

Für Inhaber einer eigenen AvaTrade Debit MasterCard ist das Ausfüllen der entsprechenden Formulare obsolet.

Für Konten, die sechs Monate aufeinander ohne Handelsaktivitäten sind, wird eine Inaktivitätsgebühr in Höhe von 20 Euro erhoben.

Sicherheit

Da sich der Hauptsitz des Unternehmens in Irland befindet, wird AvaTrade auch von der Bank of Ireland Die gesetzlich garantierte Einlagensicherung ist mit 20.000 Euro dabei deutlich niedriger als in Deutschland (100.000 Euro). Kundengelder werden branchenüblich von Unternehmensvermögen separiert, um dieses im Insolvenzfall vor einem Zugriff der Gläubiger zu schützen. Zudem werden die Kundenvermögen bei  renommierten und soliden europäischen Großbanken  investiert.

Kontoeröffnung

Die Eröffnung eines AvaTrade-Depots ist einfach und mühelos möglich.

Persönliche Daten, ein Benutzername, eine Email und eine Handynummer können online hinterlegt werden. Eine Identifizierung via Post- oder VideoIdent ist nicht notwendig. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Anbieter von vielen anderen gängigen FX-Brokern.

Plattform

Die gut strukturierte und zugleich schlichte Benutzeroberfläche sorgt für eine hohe Übersichtlichkeit. Da diese jedoch nicht responsive programmiert, also nicht für alle Endgeräte optimiert ist, kann es bei der Anzeige auf dem Smartphone zu Problemen kommen. Smartphone-User sollten deshalb auf die brokereigene App „AvaTrade GO“ zurückgreifen. Leider verfügt die Seite über keinerlei Trust-Elemente wie beispielsweise Prüf- und Gütesiegel, auch eine Suchfunktion fehlt.

Als Plattform-Softwares sind verschiedene Optionen verfügbar, wie der MetaTrader 4 oder die AvaOption.

Service

Auffällig für AvaTrade ist die Vielfalt der verfügbaren Orderarten und Orderzusätze (Stop-Order, Entry-Order, Trailing Stops, If Done, One Cancel the Other), die in dieser Menge bei anderen Brokern nur selten zu finden ist.

Zudem bietet die Seite verschiedene Übersichts- und Analysetools, die dem Handel auf AvaTrade zusätzliche Bequemlichkeit verleihen. Besonders interessant für Trading-Einsteiger:

  • Grundlagenerklärungen
  • E-Books,
  • PDFs und
  • umfangreiche Ratgeber, die nach Anmeldung kostenlos heruntergeladen werden können.

Ein besonderes Angebot erhalten Anleger, die von einem anderen Broker zu AvaTrade wechseln. Ihnen wird ein  Einzahlungsbonus von 20%  auf alle variablen Spreads angeboten. Auch Freunde-werben-Freunde-Aktionen sind gelegentlich verfügbar.

VorteileNachteile
Registrierung ohne Video- oder PostIdent-VerfahrenRegulierung in Irland
24h-ErreichbarkeitHomepage nicht smartphoneoptimiert
Viele Webinare und Ebooks für Einsteiger
Viele Ordermöglichkeiten und Ordertools
20% Einzahlungsbonus

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren4 Sterne
Ein- und Auszahlungen4,5 Sterne
Sicherheit4 Sterne
Registrierung5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform4,5 Sterne
Service4 Sterne

Admiral Markets

Die international agierende Admiral Markets UK Ltd hat sich besonders auf den  Handel mit Devisen und CFDs   spezialisiert. Da das Unternehmen seit der Gründung im Jahr 2001 im Forexhandel aktiv ist, kann es als äußert spezialisiert und erfahren angesehen werden.

Ziel des Unternehmens ist es laut eigenen Angaben, jedem interessierten Nutzer einen Zugang zum Onlinehandel zu ermöglichen getreu dem Unternehmensmotto „Trading for everyone“.

Zum Unternehmen

Das einst in Estland gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz heute in London, sowie eine Zweigniederlassung in Berlin. Zum Produktportfolio des Brokers gehören der neben dem FX-Trading auch der Handel mit:

  • Indizes, Admiral Markets
  • Rohstoffen und
  • CFDs auf Aktienwerte.

Als Holding Company fungiert die Admiral Markets Group AS, die vier regionale Firmen unter ihrem Dach vereint.

Tradinggebühren

Die Gebühren von Admiral Markets orientieren sich sowohl nach den Handelszeiten als auch nach den gehandelten Währungspaaren. So liegt der Spread für das Währungspaar US-Dollar/Euro fast immer bei 1,0 Pip. Er steigt nur in Ausnahmefällen auf 2,0 Pip. Stellenweise ist sogar ein Spread von 0,1 Pip möglich.

Weitere Ordergebühren entfallen, da sie im Preis der Spreads bereits einkalkuliert sind.

Ein- und Auszahlungen

Als Zahlungsmittel für Ein- und Auszahlungen akzeptiert Admiral Markets:

  • Banküberweisung (inkl. Sofortüberweisungen)
  • Kreditkarten und
  • Neteller.
  • An einer Implementierung des Zahlungssystems Skrill wird gearbeitet.
  • Unabhängig vom gewählten Zahlungsmittel berechnet der Broker für Ein- und Auszahlungen keine Gebühren.

Sicherheit

  • Wegen des Firmensitzes in London fungiert die Finanzaufsicht des Vereinigten Königreichs, die Financial Conduct Authority (FCA) als Aufsichtsbehörde über die Admiral Markets UK Ltd.
  • Aufgrund der Zweigniederlassung in Berlin unterliegt die deutsche Unternehmenstochter zudem auch der Aufsicht durch die deutsche Bankenaufsichtsbehörde BaFin.
  • Kundengelder aus der Europäischen Union werden zusätzlich auch von der European Financial Services Directives überwacht. Durch eine Richtlinie der FCA müssen Kundengelder bei Admiral Markets getrennt von Unternehmensgeldern verwahrt werden, so dass diese vor eine Zweckentfremdung abgesichert sind.
  • Das sog. Financial Services Compensation Scheme (FSCS) garantiert Anlegern bei einer finanziellen Schieflage des Brokers eine maximale Kompensationssumme von 50.000 GBP.
  • Eine vom Unternehmen garantierte Negative Balance Protection Policy schützt die Kundenkonten zudem vor negativen Kontosalden.

Kontoeröffnung

Kunden stehen beim FX-Broker Admiral Markets vier Kontomodelle mit unterschiedlichen Funktionsumfängen zur Verfügung. Das „Admiral.MT5“- sowie das „Admiral.Markets“-Konto können nach einer Mindesteinzahlung in Höhe von 200 Euro genutzt werden.

Schritt 1: Nach der Eingabe von Email und Passwort sowie der Bestätigung des Emailkontos per Aktivierungscode ist die Eröffnung eines Demokontos möglich.

Schritt 2: Für ein LiveKonto muss die Identität des Nutzers durch die Eingabe der Personalausweisnummer legitimiert werden. Zudem werden die üblichen Fragen zu Einkommen und Handelserfahrungen gestellt.

Schritt 3: Für die Nutzung des Kontos muss abschließend noch eine Kopie des Personalausweises und ein Scan des unterschriebenen Kontoantrages hinterlegt werden.

Plattform

Als Forex-Software können Kunden auf die führenden Plattformen  MetaTrader 4 und 5  zurückgreifen. Diese überzeugen durch eine einfache Bedienbarkeit und eine große Übersichtlichkeit.

Zudem steht eine App für iOS und Android zur Verfügung.

Service

Für seine Kunden hält Admiral Markets ein breites Informationsangebot vor:

  • eBooks,
  • LiveTradings,
  • Webinaren und
  • Seminare für Einsteiger und Profis

Durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Analysewerkzeugen werden auch neuen Anlegern hilfreiche Werkzeuge an die Hand gegeben, um die Performance des eigenen Depots zu optimieren.

Ein Beispiel dafür ist das Modul „Outlooks“, das Usern kompakte Prognosen und Hinweise auf mögliche Kursszenarien inklusive der dazugehörigen Unterstützungsmarken und Widerstände bietet.

Bei der Nutzung der Angebote sollten Kunden allerdings über gute Englischkenntnisse verfügen, da die meisten Analysetools nur in englischer Sprache angeboten werden.

Ein kostenloses Demokonto gibt vor allem neuen Usern die Möglichkeit, die Handelsplattform kennenzulernen und die Umsetzung von Handelsstrategien zu testen, ohne dabei den Verlust von realem Geld zu riskieren. Selbst die Einrichtung von mehreren Demokonten zur gleichen Zeit ist möglich, solange sich der User einmal im Monat in die Konten einloggt.

VorteileNachteile
Vielfältige AnalysemöglichkeitenViele Analysetools nur in englischer Sprache verfügbar
Günstige Spreads für Hauptwährungen
Negative Balance Protection Policy schützt vor negative Kontosalden
Kein Video- oder PostIdentverfahren notwendig
Beliebig viele Demokonten

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren4 Sterne
Ein- und Auszahlungen5 Sterne
Sicherheit5 Sterne
Registrierung4 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform4 Sterne
Service4 Sterne

XTB

Als weltweiter Broker hat sich XTB vor allem auf den Handel mit Forex und CFD spezialisiert, in jüngster Zeit sind jedoch zunehmend auch andere Finanzprodukte verfügbar. Mit 100.000 Kunden ist das deutsche Finanzunternehmen zwar noch verhältnismäßig klein, die Zahl der User steigt jedoch stetig an.

Hauptziele des Unternehmens sind laut eigenen Angaben:

  • die Bereitstellung möglichst effektiver und benutzerfreundlicher Handelsplattformen,
  • hohe Ausführungsgeschwindigkeiten für Orders aller Art und
  • eine professionelle und engagierte Kundenbetreuung.

Zum Unternehmen

Als globaler Broker besitzt XTB Niederlassungen in 12 Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Polen. Somit wird das Unternehmen von den wichtigsten Aufsichtsbehörden der Welt kontrolliert.

  • XTB ist zudem an der Warschauer Börse gelistet. Durch die damit verbundene Offenlegungspflicht gilt das Unternehmen als besonders transparent.

Mit über 3.000 handelbaren Objekten bietet XTB ein äußerst breites Produktportfolio, das neben einer großen Auswahl an verschiedenen Währungen auch zunehmend mehr

  • Derivate,
  • Rohstoffe,
  • Kryptowährungen,
  • Fonds und
  • Einzelaktien umfasst.

Je nach Risikofreudigkeit des Anbieters können die Finanzprodukte mit Hebeln von 1:10 bis 1:200 gehandelt werden.

Tradinggebühren

Die von XTB erhobenen Handelsgebühren sind abhängig vom gewählten Depot-Modell:

  • Basic-Modells: 2 Pips
  • Standard-Modell: 1 Pip
  • Pro-Modell: 0,1 Pips pro Trade.

Ungewöhnlich hoch ist die Transaktionsgebühr in Höhe von 3,50 Euro pro Kauf und Verkauf, die vor allem Fast- und Micro-Trader abschrecken dürfte.

Eine Depotgebühr existiert dagegen nicht.

Ein- und Auszahlungen

Für Einzahlungen via Paypal, Kreditkarte, und (SOFORT-)Überweisung fallen keine Gebühren an.

Auch Auszahlungen sind kostenfrei, sofern die Höhe der Auszahlung den Betrag von 200 Euro überschreitet. Andernfalls wird eine Auszahlungsgebühr in Höhe von 10 Euro fällig.

Sicherheit

XTB verwahrt Kundengelder grundsätzlich getrennt vom Firmenvermögen (sog. segregierte Konten), so dass diese selbst dann geschützt sind, wenn der Broker in Schwierigkeiten gerät.

  • Durch die internationalen Niederlassungen wird XTB von vielfältigen Aufsichtsbehörden kontrolliert, wie z. B. der FCA (Großbritannien), der KNF (Polen) oder der CMB (Türkei).
  • Der deutsche Unternehmenshauptsitz verpflichtet den Broker zudem, sich den Richtlinien der als streng geltenden Regulierungsbehörde BaFin (Bundesanstalt deutscher Finanzdienstleistungsaufsicht) zu beugen.
  • Zudem ist für XTB auch die von der Europäischen Union verantwortete Finanzmarktrichtlinie MiFID zuständig.

Da alle Kundengelder auf einem Verrechnungskonto der Commerzbank hinterlegt werden, gilt für alle Kunden zudem die gesetzliche Einlagensicherung, die sich derzeit auf eine Summe von 100.000 Euro pro Kunde beläuft.

Durch den freiwilligen Einlagensicherungsfonds vieler deutscher Banken kann sogar eine Einlagensicherung bis zu einer Höhe von ca. 4 Milliarden Euro je Anleger gewährleistet werden.

XTB selbst schützte alle Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 20.000 Euro. Im Schadenfall wird dieser Betrag selbstständig vom Broker ersetzt. Ein Service, der in dieser Form nur bei XTB zu finden ist.

Kontoeröffnung

Schritt 1: Zur Eröffnung eines Depots müssen Neukunden zunächst die entsprechenden Depot-Eröffnungsunterlagen auf der XTB-Webseite herunterladen und ausfüllen. Dabei sind persönliche Daten wie der Name, die Anschrift, die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse des Neukunden anzugeben, zudem müssen Angaben zu bisherigen Handelserfahrungen gemacht werden.

Schritt 2: Die Unterlagen müssen an den Broker zurückgesandt und die Identität des Kunden per Post-Ident- oder per Video-Ident-Verfahren bestätigt werden. Dafür werden ein gültiger Personalausweis oder Reisepass benötigt.

Schritt 3: Nach einer Prüfung durch den Broker werden dem Neukunden alle notwendigen Zugangsdaten auf dem Postweg oder via Email übersandt.

Plattform

XTB-Kunden können zwischen den Forex-Softwares

  • MetaTrader4,
  • AgenaTrader oder
  • Trading-App xStation5 wählen.

Service

Eine Besonderheit von XTB ist die Einordnung aller Kunden in verschiedene Service-Level mit denen der Anbieter einen bedarfsorientierten Unterstützungsbedarf bieten möchte. In der Praxis orientiert sich das Service-Level jedoch eher an der Finanzkraft der Kunden als an deren tatsächlichem Unterstützungsbedarf:

  • So erhalten Kunden mit einer Mindesteinlage unter 3.000 Euro ein verhältnismäßig schlechtes Service-Level („Basis“), das lediglich den Zugang zu den Weiterbildungsinhalten des Anbieters bietet.
  • Ab 5 Lots und einer Einlage von 3.000 Euro steht auch der Zugang zu Premium-Nachrichten, exklusiven Emails und ausgewählten Eventeinladungen offen (Service-Level „Plus“).
  • Individualisierte Marktanalysen, Ein-zu-eins-Trading-Schulungen und ein direkter Kontakt zu den Marktanalysten sind erst ab dem Service-Level „VIP“ mit 200 Lots und 25.000 Euro Mindesteinlagen verfügbar.

Der Kontakt zum Unternehmen ist per Email, Telefon oder Live-Chat (24/5) möglich.

Wie alle anderen Broker im Vergleich, so bietet auch XTB ein kostenloses Demokonto, mit dem Neukunden erste Handelserfahrungen sammeln können. Doch auch für erfahrene Trader kann die Verwendung eines Demokontos hilfreich sein, da hier z. B. veränderte Handelsstrategien oder Hebeleinsätze ohne reales Risiko getestet werden können.

VorteileNachteile
Hohe Sicherheitsstandards durch die Kontrolle zahlreicher Aufsichtsbehörden.Aufwendige Depoteröffnung
Deutsche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro KundeSchlechtes Service-Level für Kunden mit kleinen Vermögen.
Freiwillige Verlustleistung im Schadensfall durch den Broker (bis 20.000 Euro)Auszahlungen unter 200 Euro sind kostenpflichtig.
Gebühr pro Trade (3,50 Euro)

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren3 Sterne
Ein- und Auszahlungen4,5 Sterne
Sicherheit5 Sterne
Registrierung3,5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform5 Sterne
Service3,5 Sterne

Alle Anbieter in der Übersicht

 eToroCryptoRocketAvaTradeAdmiral MarketsXTB
etorofxflatAvaTradeAdmiral Marketsxtb
Gesamtwertung

4,8/5

4,6/5

4,5/5

4,1/5

4,0/5

Mindesteinzahlung200 Euro0 EUR100 Euro200 Euro0 Euro
Kosten Einzahlung0 Euro0 Euro0 Euro0 Euro0 Euro
Kosten Auszahlung5-25 USD0 Euro0 Euro10 Euro0 Euro
Devisenpaare4755524750
Spreadsab 1 Pipab 0,01 Pipsab 1 Pipab 0 Pipsab 0,1 Pips
Max. Hebelunterschiedlich1:5001:301:2001:30
Demokontojajajajaja
Regulierung
  • CySec
  • FCA
-
  • CBI
  • IFSC
  • BaFin
  • FCA
  • BaFin
Plattform
  • MT4
  • MT4
  • MT4
  • MT4
  • MT5
  • Zulutrade
  • Currensee
  • MT4
  • MT5
  • AgenaTrader
  • xStation5
Mobile Tradingjajajajaja
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Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.