Forex Broker: Vergleich und Erfahrungsberichte

[kkstarratings]Der Handel mit Devisen wirkt für viele Kleinanleger kompliziert und befremdlich. In der Tat ist es nicht leicht, ein Gespür für die Funktionsweise des internationalen Devisenmarktes zu entwickeln, da dafür viele Marktparameter beobachtet und vielfältige Faktoren gleichzeitig im Blick behalten werden müssen.

Doch der Devisenmarkt ist nicht nur komplex, er ist aufgrund seiner hohen Liquidität auch äußerst spannend. Interessierte und versierte Anleger finden im weltweiten Devisenmarkt ein Spiegelbild des internationalen Handels und der globalen Wirtschaft. Sie können im Forex-Handel vielfältige Funktionsprinzipien der Weltmärkte erkennen. In den letzten Jahren haben sich am Markt zudem viele sogenannte FX-Broker etabliert, die auch Devisenneulingen und Anlegern mit kleinen Kapitalstöcken den Einstieg in die Welt des Forexhandels ermöglichen.

Mit einem in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellten Demokonto bieten sie die Gelegenheit, den Handel mit Devisen zu testen, ohne dabei allzu schnell eigenes Kapital zu riskieren. Der ebenso risiko- wie chancenreiche FX-Handel kann so mit Hilfe geeigneter Finanzdienstleister und Broker Schritt für Schritt getestet und erlernt werden.

So funktioniert der Handel bei Forex-Brokern

Die Abkürzung Forex (FX) steht für den “Foreign exchange market”, also den internationalen Devisenhandel.

Mit einem geschätzten Tagesumsatz von mehreren Billionen US-Dollar ist dieser Markt, der auch FX Market genannt wird, der  größte und liquideste Finanzmarkt der Welt  und deutlich umfangreicher als der konventionelle Aktienmarkt. Diese hohen Umsatzzahlen sorgen für eine extrem starke Volatilität der Währungskurse, was den nahezu rund um die Uhr stattfindenden Währungshandel vor allem bei risikofreudigen Anlegern äußerst beliebt macht.

Diese spekulieren beim Forex-Trading auf die Veränderungen von Wechselkursen. Der Forexhandel ist also vergleichbar mit einem großen, internationalen Währungswettbüro.

In ihrem Kauf- und Verkaufsverhalten orientieren sich die Anleger bei ihren Investments an den vom jeweiligen Forexbroker laufend aktualisierten An- und Verkaufspreisen (Quotes) der gehandelten Währungspaare. Forex Broker stellen so das  Bindeglied zwischen dem Trader und dem Devisenmarkt (Foreign Exchange / Forex)  dar. Die Anleger auf dem FX Market spekulieren also auf den steigenden oder fallenden Kurs einer Währung im Vergleich zu einer anderen. Die am meisten gehandelten Währungen sind derzeit:

  • US-Dollar,
  • Euro,
  • Japanischer Yen,
  • Britischer Pfund (sog. Reservewährungen) sowie
  • Australischer Dollar.
Dauer des Tradings
Das Forex-Trading ist eine Handelsvariante des Daytradings oder auch Micro-Tradings. Dies bedeutet, dass Posten meist nur für einen kurzen Zeitraum, z. T. nur für wenige Stunden und Minuten geöffnet werden.

Werden Positionen über Nacht verwahrt, stellen die meisten Broker dies dem Kunden mit sog. Übernachtgebühren in Rechnung.

Pips

Das Forex-Trading funktioniert nach eigenen Regularien, die sich zum Teil deutlich von den Funktionsweisen anderer Finanzmärkte unterscheiden. Dies betrifft auch die im Devisenhandel vorherrschenden Einheiten. So werden die Kursverläufe der Kurse in sog. Pips („Percentage in point“) gemessen. Ein Pip entspricht dabei der Änderung des Wechselkurses um den  Faktor +1 bzw. -1  an der fünften Stelle im Wechselkurs.

Beispiel: Ein britischer Händler möchte 100.000 britische Pfund in Euro anlegen. Dies muss er zum aktuell gültigen Wechselskurs tun, so dass er für die 100.000 Pfund 117.647,41 Euro erhält (Wechselkurs 0,8500GBP/Euro).

  • Sinkt der Wechselkurs nun um einen Pip auf 0,8499 GBP/Euro, so bedeutet dies, dass das Vermögen des Händlers von 117.647,41 Euro auf 117.660,90 Euro steigt, was einem Gewinn von 13,49 Euro entspricht.

Spreads

Die Pips spielen auch bei der Berechnung der Gebühren für die Forex-Broker eine wichtige Rolle, die in sog. Spreads beziffert werden. Als Spread bezeichnet man die Differenz zwischen dem Kaufkurs (Geldkurs) und dem Verkaufskurs (Brief).

Der Kaufkurs ist der höchste Preis, zu dem der Forex-Broker ein Finanzinstrument kauft, der Verkaufskurs der niedrigste Preis, für den der Broker das Instrument verkauft. Je nach Broker werden die Spreads unterschiedlich gesetzt. Dabei gilt grundsätzlich:  Je enger der Spread, um so höher der Gewinn.  In der Regel beginnen niedrige Spreads bei einem oder weniger Pips.

Tipp: Anleger sollten immer darauf achten, dass der ausgewählte Broker oder Trader in der gewünschten Währung mit möglichst niedrigen Spreads handelt.

Lots

Eine weitere wichtige Einheit, die FX-Neulinge unbedingt kennen sollten, sind Lots. Dabei steht ein Lot in der Regel für 100.000 Einheiten der Basiswährung.

  • Als Mini-Lot werden 10.000 Einheiten der Basiswährung bezeichnet,
  • als Micro-Lot 1.000 Einheiten.

Hebel

Besonders reizvoll ist der FX-Handel für risikofreudige Anleger durch die Möglichkeit des Einsatzes von Hebeln, die die Auswirkung der spekulierten Kursentwicklung um einen festgelegten Faktor erhöhen. Der beim Forex-Trading übliche maximale Hebel ist 1:30, es sind jedoch vereinzelt auch noch stärkere Hebel zu finden.

Da Hebel jedoch auch ein  starkes Verlustrisiko  mit sich bringen können, sollten Neuanleger diese zunächst nur im Probedepot verwenden, bis sie ausreichend Erfahrungen zum Umgang mit diesem hochriskanten aber unter Umständen auch hocheffektiven Finanzwerkzeug gesammelt haben.

Chancen und Risiken von Forex-Brokern

Da der weltweite Forex-Handel niemals ruht und Trades so beinahe rund um die Uhr möglich sind, erfreut sich diese Form des Investments vor allem bei Daytradern und Kurzzeittradern großer Beliebtheit. Diese öffnen und schließen die ihre Positionen oftmals innerhalb von Stunden und sogar Minuten. Da FX-Handel jedoch hochriskant ist, sollten sich Neuanleger sehr gründlich mit den Chancen und Risiken dieser Investmentform auseinandersetzen.

Chancen

  • Schneller Handel durch Micro-Trades: Während der gewöhnliche Handel mit Aktien, Rohstoffen und ETFs für manche Anleger zu einer echten Geduldsprobe werden kann, weil sich die Kurse unter Umständen nur sehr langsam verändern, so hat der Handel bei Forex-Brokern eine deutlich schnellere Gangart. Da sich Währungskurse täglich verändern und Devisen rund um die Uhr gehandelt werden, ist der FX Markt einer der schnellsten Märkte überhaupt. Noch schneller wird dieses Tempo durch den Einsatz von Hebeln und anderen Finanzinstrumenten, mit denen auch kleine Kursveränderungen große Auswirkungen erhalten können. So gibt es nicht wenige Investoren, die ihre Positionen mehrmals am Tag öffnen und schließen, um von kurzfristigen Kursentwicklungen zu profitieren. So risikoreich dieses Geschäftsmodel auch ist: Devisen sind optimal für derartige Micro Trades.
  • Gehebelter Handel: Wenn Sie über ein geringes Kaptial verfügen, können Sie beim Forexhandel mit Hebeln handeln. So lassen sich auch kleine Kursbewegungen (beim Währungshandel liegen diese zum Teil bei einem Bruchteil von einem Cent) profitabel ausnutzen.
  • Kurzzeitige Kapitalbindung: Da das Kapital bei Forex Brokern gerade im Bereich der Micro Trades mitunter nur für einige Minuten oder Stunden gebunden ist, ist das FX Trading auch für Anleger geeignet, die nur über verhältnismäßig kleine frei verfügbare Kapitalbeträge verfügen können. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Forex-Investment also stark vom klassischen ETF- oder Aktien-Investment, bei dem das eigene Vermögen in der Regel über Monate und Jahre gebunden ist. Doch Achtung: In der Möglichkeit, auch mit kleinen verfügbaren Geldbeträgen in den FX-Handel einsteigen zu können, liegt auch dessen größte Versuchung. Überlegen Sie sich also vor jedem FX-Trade, ob Sie im Extramfall auch den Totalverlust des eingesetzten Investments verkraften können. Ansonsten sollten Sie unbedingt auch risikoärmere Investitionen setzen, die Ihr Kapital zwar länger, dafür aber weniger risikobelastet binden. Denn die Gefahr des Komplettverlustes des eingesetzten Kapitals ist beim Forex-Handel immer gegeben.

Risiken

  • Extrem hohes Verlustrisiko: Die Anwendung verschieden starker Hebel ist charakteristisch für den FX-Handel. Hebel geben die Möglichkeit, die Wirkung eines einzelnen Trades um einen vorher festgelegten Faktor zu erhöhen. Während im Derivatehandel auf dem allgemeinen Aktien- und Rohstoffmarkt Hebel mit einer Wirkung von 1:500 verfügbar sind, sind die Hebel bei den meisten Forex-Brokern auf den Faktor 1:30 beschränkt. Die daraus entstehende Möglichkeit, auch mit kleinen Kapitaleinsätzen hohe Renditen zu erzielen, ist jedoch gerade für Kleinanleger trügerisch, da nicht nur die Gewinnchancen steigen, sondern auch die Verlustrisiken. Mittlerweile legen deshalb immer mehr Aufsichtsbehörden entsprechende Regularien und Gegenmaßnahmen fest.So hat die europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA im März 2018 die im Forex-Handel tätigen Trader gezwungen, die Wirkung von Hebeln auf binäre Optionen und CFDs für Kleinanleger zu beschränken.Zudem mussten die Anbieter eine automatische Verlustbegrenzung, eine Nachschusspflicht (Verpflichtung des Anlegers eine Ausgleichszahlung bei entstandenen Verlusten zu leisten) und eine Risikowarnung bereitzustellen. Insgesamt war dies ein für den Finanzmarkt sehr deutlicher Eingriff, der zwar aus rechtlichen Gründen auf den Zeitraum von drei Monaten begrenzt werden musste, aber dennoch zeigt, welche Risiken für den Handel mit Derivaten und binären Optionen bestehen. Auch bei gut laufenden Positionen sollten Sie dieses Risiko niemals aus dem Blick verlieren. Hüten Sie sich zudem vor Gier und Leichtsinn. Sie sind das Todesurteil für FX-Anleger.
  • Extrem hohe Dynamik: Wie kaum ein anderer Markt ist der FX Markt von weltweiten politischen Entwicklungen abhängig. Zwar gilt dies auch für Aktien und ETFs, diese können jedoch bei politischen Krisen noch auf die sichernde wirtschaftliche Stärke der zugehörigen Unternehmen hoffen. Währungen fehlt ein derartiges Backup völlig, so dass sie gerade in Krisenzeiten (z. B. Handelskriege, militärische Konflikte, politische Umschwünge) extrem starken Schwankungen unterliegen können.

Was zeichnet einen guten Forex-Broker aus?

Das Angebot an Forex-Brokern ist groß und wächst beständig weiter. Während große Anbieter das FX-Trading als ein Produkt neben vielen anderen im Leistungsportfolio führen, haben sich anderer Broker wie das deutsche Unternehmen FXFlat ganz auf den Devisenhandel spezialisiert.

Gerade für neue Anleger kann die Vielfalt der möglichen Anbieter zu einer echten Herausforderung werden, in der es schwerfällt, sich einen guten Überblick zu verschaffen. Daher sollten FX-Neulinge bei der Wahl des Brokers vor allem auf folgende 12 Aspekte achten:

1. GRÖßE UND ERFAHRUNG

In der Vielzahl der verfügbaren FX-Broker können zwei Faktoren eine wertvolle Orientierung bieten:

  1. Dies ist zum einen die Größe des Brokers, die sich durch die Anzahl der internationalen Nutzer und durch die Höhe des verwalteten Vermögens bzw. des jährlichen Handelvolumens.
  2. Zum anderen liefert auch die Anzahl der Jahre, die ein Broker bereits auf dem Markt ist, ein nützliches Indiz für die Erfahrung und Routine des entsprechenden Anbieters.

2. SPEZIALISIERUNG

Ein breites Produktportfolio kann bei großen Anbietern auch ein Indiz für deren Bedeutung auf dem Finanzmarkt sein, da diese so nicht nur bei einigen Finanzinstrumenten Kompetenzen nachweisen können, sondern ihre Fachwissen für vielfältige Felder des Marktes demonstrieren.

Umgedreht bedeutet dies jedoch nicht, dass Anbieter, die nur wenige Produkte im Leistungsportfolio führen, unerfahren und unbedeutend sind.

Im Gegenteil: Gerade in der Spezialisierung auf einige wenige Investmentvehikel kann auch ein Hinweis für die hohe Fachkompetenz des entsprechenden Anbieters liegen.

3. WERTPAPIERPAARE

Wer sich beim FX-Trading nur auf große und verhältnismäßig stabile Währungen, wie den Euro, das britische Pfund oder den US-Dollar bezieht, der schifft zwar in verhältnismäßig ruhigen Fahrwassern. Er beraubt sich jedoch durch den Verzicht auf den Handel mit kleineren und schwankungsintensiveren Währungen um vielfältige Spekulationsmöglichkeiten.

Anleger sollten bei der Wahl des FX-Brokers deshalb auf Folgendes achten:

  • Zum einen auf eine möglichst hohe Zahl an verfügbaren Währungspaare.
  • Zum anderen aber auch auf das Vorhandensein seltener und exotischer Währungen und Währungspaare.

In den Handel mit diesen Währungspaaren sollten Neulinge im Devisenhandel allerdings erst einsteigen, wenn sie bereits einige Erfahrungen im FX-Trading gesammelt haben. Denn da die Kursentwicklung bei unbekannteren Währungen besonders schwer prognostiziert werden kann, ist die Gefahr des Verlustes bei diesen Devisen besonders hoch.

4. SICHERHEIT

Auch beim FX-Trading ist Sicherheit das oberste Gebot. Anleger sollten deshalb zum einen darauf achten, dass der ausgewählte Broker über hohe Sicherheitsstandards bei der Verschlüsselung und Verwahrung der Nutzer- und Transaktionsdaten verfügt.

Zum anderen sollte jedoch auch geprüft werden, nach welchen Regularien der Broker selbst geprüft wird und welcher Einlagensicherung dieser z. B. im Falle einer Insolvenz unterliegt.

Branchenüblich ist die Separierung der Vermögen von Privatkunden von Unternehmensgeldern, um diese bei einer Schieflage vor dem Zugriff der Gläubiger zu schützen.

5. KONTOERÖFFNUNG

Viele Kunden wünschen sich eine schnelle und unkomplizierte Kontoeröffnung. In der Tat ist die Einfachheit des Anmeldeprozesses ein Qualitätsmerkmal bei der Auswahl des passenden Brokers. Dennoch sollten Sicherheitshinweise wie z. B. der Verweis auf einen möglichen Kapitalverlust nicht fehlen.

Viele Broker verwenden zur Identifizierung der Nutzer das  Video- oder Post-Ident-Verfahren.  Zwar mag dieses auf den ersten Blick aufwendig wirken, dennoch spricht die Anwendung eines derartigen Verfahrens für den Broker, da schwarze Schafe so schwerer einen Zugang zum Broker und damit zum FX-Markt finden können, wodurch letztlich die Sicherheit aller User erhöht wird.

6. BENUTZERFREUNDLICHKEIT

Die Funktionsweisen des weltweiten Devisenmarktes sind komplex und vielschichtig. Neuen Anlegern kann es daher schwerfallen, die weitverzweigten internationalen Mechanismen und Dynamiken wenigstens grundlegend zu erfassen. Gerade deshalb sollte auf den Interfaces und Plattformen der verschiedenen FX-Broker auf unnötige Komplexität verzichtet werden.

Tipp: Achten Sie daher besonders auf eine einfache und intuitive Bedienbarkeit des präferierten Anbieters, sowie auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit und umfassende Hilfs- und Servicefunktionen.

7. TRADING-GEBÜHREN

„Kleinvieh macht auch Mist“ – Dieser Satz passt hervorragend auf die Gebührenordnungen vieler FX-Broker. Denn auch wenn einzelne Trades bzw. Spreads im Devisenhandel verhältnismäßig günstig erscheinen, so kann sich durch eine hohe Anzahl an Trades dennoch ein beachtlicher Gebührenposten ergeben.

Anleger sollten die Gebühren der Anleger daher gründlich betrachten und dabei besonders betrachten, in welchem  Verhältnis Pips und Spreads  gestellt werden.

8. SONSTIGE GEBÜHREN

  • Neben den Tradinggebühren spielen auch weitere Gebühren sowie Gebühren für Ein- und Auszahlungen eine wichtige Rolle bei der Auswahl des passenden Brokers. Für Kleinanleger sind Gebühren, die sich prozentual am Ein- oder Auszahlungswert orientieren dabei meist günstiger als feste Gebührenbeträge.
  • Zudem sollten Anleger auch weitere Gebühren wie Übernachtgebühren (oder auch Rollover-Gebühren) im Blick behalten. Diese sind „Zinsen“, die fällig werden, wenn Anleger eine Position über Nacht im Depot behandeln. Broker erheben diese Gebühr, da eine nächtliche Verwahrung im Daytrading ursprünglich nicht vorgesehen und somit auch verwaltungsaufwendiger ist.
  • Die Inaktivitätsgebühr wird erhoben, wenn Anleger auf ihrem Konto über einen festgelegten Zeitraum keine Trades vornehmen. Es gibt jedoch auch Broker, die auf derartige zusätzliche Gebühren ganz oder zumindest weitestgehend verzichten.

9. SERVICE

Wer sein Kapital einem Broker anvertraut, der sollte sicherstellen, dass dieser bei auftretenden Fragen und Problemen schnell und unkompliziert erreichbar ist. Niemand möchte z. B. nach einem Datenklau oder dem Vergessen der persönlichen Daten ein tagelanges „Email-Ping-Pong“ spielen oder lange in einer Warteschleife warten.

Eine persönliche Beratung, ein Support via Telefon oder Chat und eine schnelle Reaktionsrate gehören deshalb zu den Eigenschaften, die einen guten Forex-Broker auszeichnen.

10. INFORMATIONS- UND ANALYSETOOLS

Der Devisenmarkt schläft nie, da durch die Zeitverschiebung permanent neue Devisen- und Tauschkurse auf den Weltmärkten ermittelt werden. Deshalb müssen Forex-Investoren eine  immense Datensumme  im Blick behalten, die sich noch dazu ständig verändert.

Wer dabei den Überblick nicht völlig verlieren möchte, ist auf gute und übersichtliche Informations- und Analysetools wie Charts, Kurven oder Kurstabellen. Viele Forex-Broker stellen ihren Kunden auf ihren Plattformen eine Vielzahl dieser Tools zu Verfügung.

11. SCHULUNG

Für Neulinge auf dem FX-Markt wäre es eine echte Überforderung, alle Facetten des weltweiten Devisenmarktes auf einmal überblicken zu wollen. Deshalb bieten viele Broker ein Schulungs- und Weiterbildungsangebot an, das meist kostenlos ist und folgendes beinhalten kann:

  • Live-Tradings,
  • Webinaren,
  • Video-Tutorials und
  • Newslettern
Tipp: Achten Sie bei der Auswahl Ihres Brokers auf die Verfügbarkeit dieser wertvollen Unterstützungsmöglichkeiten.

12. DEMO-KONTO

Anfänger im Devisenhandel können innerhalb weniger Sekunden das gesamte eingesetzte Vermögen verlieren. Deshalb ist ein Demo-Konto die beste Möglichkeit, um die Funktionsweisen des Forex-Tradings zu erlernen  ohne dabei direkt eigenes Kapital zu riskieren.  Nahezu alle großen Broker bieten die Möglichkeit eines kostenlosen Demo-Kontos an.

Forex-Trading-Plattformen im Vergleich – eine Übersicht

 Plus500AlvexoeToroCryptoRocketAvaTrade
Plus500alvexo logoetorofxflatAvaTrade
Gesamtwertung

4,8/5

4,6/5

4,5/5

4,1/5

4,0/5

Mindesteinzahlung100 Euro1 Euro200 Euro0 EUR100 Euro
Kosten Einzahlung0 Euro0 Euro0 Euro0 Euro0 Euro
Kosten Auszahlung0 Euro0 Euro5-25 USD0 Euro0 Euro
Devisenpaare5958475552
Spreadsab 0 Pipab 0 Pipab 1 Pipab 0,01 Pipab 1 Pip
Max. Hebel1:301:300unterschiedlich1:5001:30
Demokontojajajajaja
Regulierung
  • ESMA
  • FCA
  • CySec
  • CySec
  • FCA
-
  • CBI
  • IFSC
Plattform
  • Windows 10 Trader
  • Web Trader
  • MT4
  • WebTrader
  • Handel-App
  • MT4
  • MT4
  • MT4
Mobile Tradingjajajajaja
Support Live Chat
E-Mail
WhatsApp
E-Mail
Telefon
Live Chat
E-Mail
Live Chat
E-Mail
Telefon
Live Chat
E-Mail
Telefon

Zwischen 74 und 89% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Bekannte Forex Trading-Plattformen im Detail

Die Zahl der verfügbaren Forex-Anbieter wächst derzeit beständig weiter. Bei sehr kleinen und unbekannten Anbietern sollten Devisenneulinge allerdings Vorsicht walten lassen, da Usererfahrungen und Sicherheiten oftmals fehlen und unter Umständen auch schwarze Schafe am Start sein können. Empfehlenswert sind daher vor allem große und erfahrene Player am Forex-Markt:

Plus500

Plus500 ist eine kleine Allzweckwaffe, die den Handel mit Forex, aber auch mit vielen weiteren Assets ermöglicht. Insgesamt verfügt die 2008 gegründete Plattform über ein äußerst breites Produktportfolio bestehend aus über 2.000 Handelsoptionen. Kein Wunder, dass sie sich mittlerweile zu einer der beliebtesten Plattformen weltweit entwickelt hat.

Zum Unternehmen

Obwohl der Hauptsitz von Plus500 in Israel ist, hat das Unternehmen Niederlassungen auf der ganzen Welt, wie beispielsweise in Singapur, Zypern oder Australien. Zum Produktportfolio des Anbieters gehören der neben dem FX-Trading auch der Handel mit:

  • EFTs,
  • Optionen,
  • Devisen,
  • Indizes,
  • Aktien,
  • Rohstoffen und
  • Kryptowährungen.

Tradinggebühren

Die Gebühren von Plus500 bestehen zum größten Teil aus den “Markt-Spreads“. Stellenweise ist sogar ein Spread von 0,1 Pip möglich.

Ansonsten können Gebühren für eine Übernachtungsfinanzierung, Währungsumrechnung oder Inaktivität anfallen. Allerdings erhebt Plus500 im Vergleich zu vielen anderen Anbietern keine Kommissionen.

Ein- und Auszahlungen

Als Zahlungsmittel für Ein- und Auszahlungen akzeptiert Plus500:

  • Banküberweisung,
  • Kreditkarten und Debitkarten,
  • PayPal und
  • Skrill.
  • Unabhängig vom gewählten Zahlungsmittel berechnet der Broker für Ein- und Auszahlungen keine Gebühren.

Sicherheit

Aufgrund der Niederlassungen von Plus500 in mehreren Ländern, verfügt das Unternehmen über eine ganze Reihe an Lizensen und Regulierungen:

  • Wegen der Niederlassung in den UK, beispielsweise, fungiert die Finanzaufsicht des Vereinigten Königreichs, die Financial Conduct Authority (FCA) als Aufsichtsbehörde.
  • Aufgrund der Niederlassung auf Zypern unterliegt die Plattform zudem auch der Aufsicht durch die ansässige CySEC.
  • Kundengelder aus der Europäischen Union werden zusätzlich auch von der European Financial Services Directives überwacht. Durch eine Richtlinie der FCA müssen Kundengelder getrennt von Unternehmensgeldern verwahrt werden, so dass diese vor eine Zweckentfremdung abgesichert sind.
  • Das sog. Financial Services Compensation Scheme (FSCS – Australien) garantiert Anlegern bei einer finanziellen Schieflage des Brokers eine maximale Kompensationssumme von 50.000 GBP.

Kontoeröffnung

Schritt 1: Nach der Eingabe von Email und Passwort sowie der Bestätigung des Emailkontos per Aktivierungscode ist die Eröffnung eines Demokontos möglich.

Schritt 2: Für ein LiveKonto muss die Identität des Nutzers durch den Upload einer Kopie des z.B. Personalausweises legitimiert werden. Zudem werden die üblichen Fragen zu Einkommen und Handelserfahrungen gestellt.

Schritt 3: Sobald das Handelskonto über eine der zur Verfügung stehenden Zahlungsmethoden aufgeladen ist, kann der Handel beginnen.

Plattform

Plus500 nutzt nicht den sonst so häufig eingesetzten MetaTrader4, sondern eine eigens kreierte Plattform. Diese Plattform ist überaus übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet, sodass das Trading leicht von der Hand geht. Die Software ist auch als Download verfügbar.

Zudem steht eine App für iOS und Android zur Verfügung.

Service

Für seine Kunden hält Plus500 ein breites Informationsangebot vor:

  • Wirtschaftskalender,
  • Alarme,
  • Demonstrationsideos und
  • Dokumente für Einsteiger und Profis.

Durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Analysewerkzeugen werden auch neuen Anlegern hilfreiche Werkzeuge an die Hand gegeben, um die Performance des eigenen Depots zu optimieren.

Was für das Angebot spricht, ist die große Auswahl an Handelsgütern. Zudem steht den Nutzern ein kostenloses Demo Konto zur Verfügung – wie es mittlerweile zum Standard gehört.

  • Überdurchschnittlich ist zudem, dass die Webseite von Plus500 in über 30 Sprachen verfügbar ist.

Die geringe Mindesteinlage von nur 100 Euro dürfte es auch Einsteigern möglich machen die Plattform zu erkunden und in das Trading einzusteigen.

VorteileNachteile
Breites ProduktportfolioKein telefonischer Support
Plattform übersichtlich gestaltet
Mindesteinzahlung schon ab 100 Euro
Durch verschiedene Finanzaufsichtsbehörden reguliert
Kontakt auch via WhatsApp möglich

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren4,5 Sterne
Ein- und Auszahlungen5 Sterne
Sicherheit5 Sterne
Registrierung5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform5 Sterne
Service4,5 Sterne

74,6% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Alvexo

Bei Alvexo handelt es sich um einen etablierten Broker, der sich über einen ständig wachsenden Kundenstamm freuen kann. Und das zurecht: Die Plattform überzeugt mit führenden Technologien, ausgezeichnetem Service und einer Vielzahl an handelbaren Assets. So haben die Nutzer eine Auswahl aus CFDs auf mehr als 450 Finanzprodukten aus den Bereichen:

  • Kryptowährungen
  • Forex
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Aktien

Zum Unternehmen

Mittlerweile profitieren über 650.000 Kunden weltweit von dem umfangreichen Angebot. Dank  Spitzentechnologie  ist hier der schnelle Zugang zu allen Finanzmärkten garantiert. Die fortschrittlichen Analysetools und Handelsfunktionen helfen selbst Anfängern dabei, das beste aus ihren Trades herauszuholen.

  • Zudem bietet Alvexo jährlich eine Vielzahl an an Veranstaltungen, wie beispielsweise Seminare oder Konferenzen, an, um den Kunden noch mehr Wissen zu vermitteln und einen Austausch zwischen den Teilnehmern zu ermöglichen.

Tradinggebühren

Bei Alvexo profitieren die Kunden je nach gewähltem Konto von unterschiedlich hohen Spreads. So beginnen die Aufstriche im Classic Konto bei 3,3 Pips, während sich Nutzer des Gold Kontos über 0,0 Pips freuen können.

Ein- und Auszahlungen

Alvexo bietet seinen Kunden unterschiedliche Methoden zur Ein- und Auszahlung der Handelsbeträge an. Dazu zählen:

    • Kreditkarte,
    • Skrill,
    • Neteller,
    • Banküberweisung,
    • Giropay,
    • Sofortüberweisung und
    • Paysafecard.
Je nach gewählter Zahlungsmethode variieren die Mindesteinzahlungsbeträge und liegen so zwischen 1 Euro und 250 Euro. Wer sich für die Banküberweisung entscheidet, muss zudem vorab das Kontoregistrierungsformular ausfüllen.

Sicherheit

Wie viele andere etablierte Broker hat Alvexo ebenfalls seinen Sitz auf Zypern. Damit wird der Anbieter nach  strengen europäischen Standards  reguliert, was einen hohen Schutz für die Kunden bedeutet.

Zudem ist der Broker Mitglied des Investor Compensation Fund und unterliegt damit der Aufrechterhaltung von Mindestkapitalanforderungen. Sämtliche Transaktionen erfolgen über eine hochmoderne SSl-Verschlüsselung und überprüft kontinuierlich sämtliche Prozesse und Standards, um die Sicherheit der Kundengelder zu gewährleisten.

Kontoeröffnung

Schritt 1: Zunächst muss das Anmeldeformular auf der Startseite von Alvexo ausgefüllt und ein sicheres Passwort angelegt werden.

Schritt 2: Nun hat man Zugriff auf das Kundenkonto und kann sich hier in aller Ruhe umsehen. Wer mit dem Echtgeldhandel beginnen möchte, der kann nun die erste Einzahlung unter dem Menüpunkt “Deposit Funds” vornehmen.

Schritt 3: Ist das Handelskonto aufgeladen, kann man sich im linken Menü sein gewünschtes Asset heraussuchen, z.B. Forex oder Kryptowährungen, die bevorzugten Einstellungen vornehmen und den Handel durchführen.

Plattform

Die Plattform von Alvexo ist sehr übersichtlich und modern aufgebaut. So sollten selbst Anfänger keine Probleme haben, sich hier intuitiv zurechtzufinden. Zudem hat der Nutzer die Wahl zwischen folgenden Handelsplattformen:

  • dem beliebten MetaTrader 4,
  • einem WebTrader und
  • einer mobilen Handels-App.

Service

Bei Fragen und Problemen können Kunden sich jederzeit telefonisch und via E-Mail an Alvexo wenden. Obwohl die Webseite auch in deutscher Sprache verfügbar ist, gibt es momentan leider keine deutsche Telefonnummer, die man anrufen kann. So müssen Kunden auf gebührenfreie Nummern aus anderen europäischen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien oder Italien, zurückgreifen.

Weiterhin steht den Kunden ein  kostenloses Demokonto  zur Verfügung. Hier können sie die Plattform näher kennenlernen und verschiedene Strategien testen, bevor sie mit ihrem eigenen Geld handeln.

VorteileNachteile
Sehr umfangreiches Dienstleistungsangebot, wie Signale, Marktnachrichten, Webinare uvm.Keine deutsche Kundensupport-Telefonnummer
Modernste Technologie und fortschrittliche FunktionenRelativ wenige Kryptowährungen im Angebot
Offline Veranstaltungen zum Austausch und Wissenserweiterung

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren5 Sterne
Ein- und Auszahlungen4,5 Sterne
Sicherheit5 Sterne
Registrierung5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform5 Sterne
Service4,5 Sterne

eToro

2007 startete eToro als reine Forex Trading Plattform in den weltweiten Handel. Seit dieser Zeit hat sich das Produktportfolio des Anbieters jedoch kontinuierlich erweitert, so dass das Unternehmen heute auch Zugang zu:

  • Aktien, etoro Logo
  • ETFs,
  • Indizes,
  • Rohstoffen und
  • Kryptowährungen bietet.
  • Neuanleger schätzen an eToro vor allem den guten Support und die leicht verständliche Bedienbarkeit der Handelsplattform.

Zum Unternehmen

Der in Israel gegründete Entwickler für Finanzhandelstechnologien gehört zu den Pionieren im sog. Social-Copy-Handel, bei dem User die Tradingportfolios erfolgreicher Nutzer in ihr eigenes Depot übernehmen können.

Heute bietet eToro mit einem umfassenden Forum ein eigenes Social-Media-Tool, das weit über das Kopieren gelungener Trades hinausreicht. Derzeit nutzen eToro  10 Millionen Benutzer  aus über 140 Ländern.

Tradinggebühren

Die Tradinggebühren (Spreads) von eToro richten sich branchenüblich nach den Pips in der Kursentwicklung. Diese wiederum orientieren sich an der Volatilität der Währungspaare.

Oder anders gesagt: Umso handlungsärmer die Kombination des Währungspaares ist, um so höher ist die Zahl der Pips, die einen Spread definiert (z. B. USD-ZAR (südafrikanischer Rand) 50 Pips, AUD-USD 1 Pip).

Iota kaufen auf eToro

Ein- und Auszahlungen

Um bei eToro von einem Demo-Konto in ein echtes Handelskonto wechseln zu können, ist eine Einzahlung in Höhe von 200 USD notwendig. Eine Kontoführung in einer anderen Währung ist nicht möglich.

Die Einzahlungsmöglichkeiten richten sich nach dem jeweiligen Land. In Deutschland sind:

  • Giropay,
  • Überweisungen und
  • Kreditkarten verfügbar.

Für Kreditkarten beträgt das Einzahlungslimit 20.000 USD, bei Giropay 30.000 USD. Für Überweisungen ist kein Limit festgelegt. Die erste Einzahlung ist auf maximal 10.000 USD begrenzt, bei nicht verifizierten Konten auf 2.250 USD.

Je nach Einzahlungsmethode kann es nur wenige Minuten aber auch mehrere Tage dauern, bis der eingezahlte Betrag im Userkonto zu sehen ist.

Sicherheit

Reguliert wird eToro von mehreren Instanzen:

  • der Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien
  • der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) in Zypern.

Da Zypern EU-Mitglied ist, gelten für eToro auch die Finanzregularien der europäischen Union. Die Vermögen der Trader sind durch die von der CySEC geforderte Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Kunde gesichert. Der Betrag ist allerdings deutlich niedriger als die deutsche Einlagensicherung mit einer Sicherungshöhe von 100.000 Euro pro Kunde.

Kontoeröffnung

Konto bei eToro eröffnenSchritt 1: Die Eröffnung eines Demokontos ist einfach und unkompliziert durch die Eingabe eines Benutzernamens und Passwortes möglich.

Schritt 2: Soll das kostenlose Konto in ein Handelskonto umgewandelt werden, so ist eine Verifizierung des Kontos notwendig. Dafür müssen vom User persönliche Daten eingegeben und Fragen zum wirtschaftlichen Profil des Anlegers (Erfahrungen, gewünschte Investitionshöhe) gemacht werden. Zudem muss ein Haftungsausschluss akzeptiert werden, mit dem der Kunde bestätigt, die bestehenden Risiken des Handels zu akzeptieren.

Schritt 3: Der Upload einer Ausweiskopie genügt als Adressnachweis, ein Post- oder VideoIdent-Verfahren ist also nicht notwendig.

Plattform

Dank der übersichtlichen Gestaltung der Plattform können sich auch Einsteiger leicht auf dem eToro-Portal zurechtfinden. Bei Fragen bietet ein ausführliches Hilfe-Portal weitere Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten. Eine App ist ebenfalls verfügbar.

Service

Obwohl eToro kein deutsches Unternehmen ist, steht Nutzern dennoch ein deutschsprachiger telefonischer Support zur Verfügung , der vom Montag bis Freitag zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr erreichbar ist.

Weitere Kontaktmöglichkeiten bietet das Kontaktformular auf der Homepage des Brokers.

Neue Kunden können mit einem Demokonto erste Erfahrungen im FX-Trading bei eToro sammeln. Eine eigenes installierte Trading-Akademie bietet den Usern die Möglichkeit, das eigene Wissen mit Live-Webinaren, eKursen und Trading-Videos zu erweitern.

VorteileNachteile
Social-Trading und großer Forenbereich zum Erfahrungsaustausch unter den UsernVerhältnismäßig hohe Kosten
Geringe Mindesteinzahlungshöhegeringe Einlagensicherung
Unbegrenzt nutzbares Demokonto

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren5 Sterne
Ein- und Auszahlungen4,5 Sterne
Sicherheit4,5 Sterne
Registrierung4,5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform5 Sterne
Service5 Sterne

75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

CryptoRocket

CryptoRocket ist ein online Trader, der seinen Sitz in dem Karibikstaat Sankt Vincent und die Grenadinen hat. Dieser Broker hat sich vor allem auf den Einsatz von Kryptowährungen spezialisiert. Gehandelt werden kann aber nicht nur mit der digitalen Währung, sondern auch mit Forex, Rohstoffen und Indizes. Dabei profitieren Nutzer aller Erfahrungsebenen von dem umfangreichen Angebot.

Zum Unternehmen

Betreiber des Online-Brokers CryptoRocket ist das Unternehmen CryptoRocket Limited, das seinen Hauptsitz, wie bereits erwähnt, auf Sankt Vincent und die Grenadinen hat. Der Broker zeichnet sich durch besonders enge Spreads und einen hohen Hebel von bis zu 1:500 aus. Handelbare Assets sind:

  • Forex,
  • Kryptowährungen,
  • Metalle und
  • Indizes.

Tradinggebühren

Der Nutzer profitiert bei CryptoRocket von engen Spreads, beginnend ab 0,01 Pips. Wie bei anderen FX-Brokern auch, so ist sowohl ein fester als auch ein variabler Spread verfügbar.

Ein- und Auszahlungen

  • CryptoRocket erhebt grundsätzlich keine Ein- oder Auszahlungsgebühren.

Einzahlungen können entweder über einen Bitcoin Transfer oder eine Kartenzahlung per gateway erfolgen. Dabei verspricht der Anbieter eine Bearbeitungszeit von weniger als einer Stunde. Es kann also quasi direkt nach der Einzahlung mit dem Handel begonnen werden. Besonders dabei: Es gibt keinen Mindestbetrag, der eingezahlt werden muss. Man kann also theoretisch auch mit nur 1 Euro loslegen.

Die Auszahlung ist ebenfalls kostenfrei und erfolgt noch am gleichen Tag der Beantragung. Der minimale Auszahlungsbetrag beträgt hier 0,001 BTC.

Wie bei anderen Brokern auch, muss für eine Auszahlung die gleichen Zahlmethode verwendet werden, wie bei der Einzahlung bereits verwendet wurde.

Sicherheit

Da sich der Hauptsitz des Unternehmens in einem Karibikstaat befindet, wird er von keiner europäischen Behörde kontrolliert. Auch Lizenzen kann der Broker nicht vorweisen. Das hat Vorteile, wie beispielsweise die hierzulande unüblichen hohen Hebel, aber auch den Nachteil, dass es keine Sicherheiten, wie z.B. Einlagensicherung gibt.

Kontoeröffnung

Die Eröffnung eines CryptoRocket-Depots ist einfach und mühelos möglich.

Einfach die branchenüblichen, persönliche Daten, wie Name und Email, online hinterlegen. Eine Identifizierung via Post- oder VideoIdent ist nicht notwendig. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Anbieter von vielen anderen gängigen FX-Brokern.

Plattform

CryptoRocket nutzt die bekannte und beliebte Trading-Plattform MetaTrader 4. Diese kann sich der Nutzer entweder auf seinen PC herunterladen (Windows und Mac) oder er nutzt die Web-Version des Traders. Außerdem gibt es praktische Apps für unterwegs für iPhone und Android.

Service

Bei CryptoRocket gibt es einen Kundensupport, und zwar einen, der 24 Stunden täglich zur Verfügung steht. CryptoRocket hat Kundendienstmitarbeiter, die in einem Live Chat-Service rund um die Uhr bereit für Fragen sind. Wer keine Lust auf einen Live Chat hat, der kann sich auch via Kontaktformular an den Kundenservice wenden. Auch ein telefonischer Kundendienst steht zur Verfügung.

Hier ist allerdings zu beachten, dass der Support ausschließlich  auf Englisch  zur Verfügung steht. Schließlich ist auch die gesamte Plattform ausschließlich auf Englisch verfügbar.

Womit CryptoRocket allerdings punkten kann, ist ein kleiner FAQ Bereich. Hier werden grundsätzliche Themen wie „Was ist ein Bitcoin?“ und ähnliches abgegrast. Wer tiefergehende Fragen hat, der wird hier nicht fündig.
VorteileNachteile
Registrierung ohne Video- oder PostIdent-Verfahrenkeine Regulierung oder Lizenzen
24h-ErreichbarkeitHomepage und Kundensupport auf Englisch
Keine Ein- und Auszahlungsgebühren
Kein Mindesteinzahlungsbetrag
Enge Spreads und großer Hebel
Beliebte Traing- Plattform MetaTrader 4

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren5 Sterne
Ein- und Auszahlungen4,5 Sterne
Sicherheit3,5 Sterne
Registrierung5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform5 Sterne
Service4,5 Sterne

AvaTrade

AvaTrade ist ein FX-Broker der ersten Stunde, der sich seit seiner Gründung im Jahre 2006 ganz dem Handel mit weltweiten Devisen verschrieben hat. Dank seiner langjährigen Erfahrung und dem breiten Informationsangebot ist die Plattform auch für Devisenneulinge gut geeignet.

Zum Unternehmen

Betreiber des Online-Brokers AvaTrade ist das Unternehmen AVA Trade EU Ltd, das seinen Hauptsitz in der irische Hauptstadt Dublin hat. Weitere Niederlassungen existieren in Paris, Mailand, Tokio und Sydney. Spezialität des Brokers sind Forex-Produkte, doch auch der Handel mit CFDS und anderen Rohstoffen ist möglich.

AvaTrade LogoAvaTrade positioniert sich so als breit aufgestellter Anbieter für:

  • Devisen,
  • CFDs und
  • Optionen.

Tradinggebühren

Die Spreads für die großen Währungspaare wie EUR/USD oder EUR/GPB liegen bei AvaTrade bei 3 Punkten, bei selteneren Devisenpaaren wie EUR/AUD bei 8 Punkten und bei exotischen Paaren wie EUR/SKR bei 40 Punkten.

Wie bei anderen FX-Brokern auch, so ist sowohl ein fester als auch ein variabler Spread verfügbar.

Ein- und Auszahlungen

  • AvaTrade erhebt grundsätzlich keine Ein- oder Auszahlungsgebühren.

Einzahlungen sind via Banküberweisung mit einer Mindesteinzahlung von 500 Euro oder via Kreditkartenzahlung (Mindesteinzahlung 100 Euro) möglich. Während bis zur Gutschrift der Überweisung mehrere Tage vergehen können, sind Kreditkarteneinzahlungen äußerst zeitnah verfügbar. Anleger sollten allerdings daran denken, die Kreditkarte vor der ersten Einzahlung auf der AvaTrade-Plattform zu registrieren.

Die erste Auszahlung orientiert sich immer am Weg der Einzahlung. Wurde also die Einzahlung überweisen, so erfolgt auch die Gutschrift via Überweisung. Zudem darf der Auszahlungsbetrag nicht über der Höhe des Einzahlungsbetrages liegen. Für alle weiteren Auszahlungen besteht dann die Möglichkeit, die Auszahlungsform mit Hilfe der entsprechenden Auftragsformulare von AvaTrade selbst zu bestimmen.

Für Inhaber einer eigenen AvaTrade Debit MasterCard ist das Ausfüllen der entsprechenden Formulare obsolet.

Für Konten, die sechs Monate aufeinander ohne Handelsaktivitäten sind, wird eine Inaktivitätsgebühr in Höhe von 20 Euro erhoben.

Sicherheit

Da sich der Hauptsitz des Unternehmens in Irland befindet, wird AvaTrade auch von der Bank of Ireland Die gesetzlich garantierte Einlagensicherung ist mit 20.000 Euro dabei deutlich niedriger als in Deutschland (100.000 Euro). Kundengelder werden branchenüblich von Unternehmensvermögen separiert, um dieses im Insolvenzfall vor einem Zugriff der Gläubiger zu schützen. Zudem werden die Kundenvermögen bei  renommierten und soliden europäischen Großbanken  investiert.

Kontoeröffnung

Die Eröffnung eines AvaTrade-Depots ist einfach und mühelos möglich.

Persönliche Daten, ein Benutzername, eine Email und eine Handynummer können online hinterlegt werden. Eine Identifizierung via Post- oder VideoIdent ist nicht notwendig. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Anbieter von vielen anderen gängigen FX-Brokern.

Plattform

Die gut strukturierte und zugleich schlichte Benutzeroberfläche sorgt für eine hohe Übersichtlichkeit. Da diese jedoch nicht responsive programmiert, also nicht für alle Endgeräte optimiert ist, kann es bei der Anzeige auf dem Smartphone zu Problemen kommen. Smartphone-User sollten deshalb auf die brokereigene App „AvaTrade GO“ zurückgreifen. Leider verfügt die Seite über keinerlei Trust-Elemente wie beispielsweise Prüf- und Gütesiegel, auch eine Suchfunktion wie bei den anderen Brokern im Vergleich fehlt.

Als Plattform-Softwares sind verschiedene Optionen verfügbar, wie der MetaTrader 4 oder die AvaOption.

Service

Auffällig für AvaTrade ist die Vielfalt der verfügbaren Orderarten und Orderzusätze (Stop-Order, Entry-Order, Trailing Stops, If Done, One Cancel the Other), die in dieser Menge bei anderen Brokern nur selten zu finden ist.

Zudem bietet die Seite verschiedene Übersichts- und Analysetools, die dem Handel auf AvaTrade zusätzliche Bequemlichkeit verleihen. Besonders interessant für Trading-Einsteiger:

  • Grundlagenerklärungen
  • E-Books,
  • PDFs und
  • umfangreiche Ratgeber, die nach Anmeldung kostenlos heruntergeladen werden können.

Ein besonderes Angebot erhalten Anleger, die von einem anderen Broker zu AvaTrade wechseln. Ihnen wird ein  Einzahlungsbonus von 20%  auf alle variablen Spreads angeboten. Auch Freunde-werben-Freunde-Aktionen sind gelegentlich verfügbar.

VorteileNachteile
Registrierung ohne Video- oder PostIdent-VerfahrenRegulierung in Irland
24h-ErreichbarkeitHomepage nicht smartphoneoptimiert
Viele Webinare und Ebooks für Einsteiger
Viele Ordermöglichkeiten und Ordertools
20% Einzahlungsbonus

Abschließende Bewertung

Tradinggebühren4 Sterne
Ein- und Auszahlungen4,5 Sterne
Sicherheit4 Sterne
Registrierung5 Sterne
Benutzerfreundlichkeit der Plattform4,5 Sterne
Service4 Sterne

Alle Anbieter in der Übersicht

 Plus500AlvexoeToroCryptoRocketAvaTrade
Plus500alvexo logoetorofxflatAvaTrade
Gesamtwertung

4,8/5

4,6/5

4,5/5

4,1/5

4,0/5

Mindesteinzahlung100 Euro1 Euro200 Euro0 EUR100 Euro
Kosten Einzahlung0 Euro0 Euro0 Euro0 Euro0 Euro
Kosten Auszahlung0 Euro0 Euro5-25 USD0 Euro0 Euro
Devisenpaare5958475552
Spreadsab 0 Pipab 0 Pipab 1 Pipab 0,01 Pipab 1 Pip
Max. Hebel1:301:300unterschiedlich1:5001:30
Demokontojajajajaja
Regulierung
  • ESMA
  • FCA
  • CySec
  • CySec
  • FCA
-
  • CBI
  • IFSC
Plattform
  • Windows 10 Trader
  • Web Trader
  • MT4
  • WebTrader
  • Handel-App
  • MT4
  • MT4
  • MT4
Mobile Tradingjajajajaja
Support Live Chat
E-Mail
WhatsApp
E-Mail
Telefon
Live Chat
E-Mail
Live Chat
E-Mail
Telefon
Live Chat
E-Mail
Telefon

Zwischen 74 und 89% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Letztes Update:

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.