Hohe Bitcoin-Gebühren? Binance hat gerade 550 Millionen Dollar für 5 Dollar bewegt

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Die Vorteile von Bitcoin gegenüber Fiat gerieten am 31. Mai unerwartet wieder ins Rampenlicht, nachdem der Kryptowährungs-Exchange Binance eine gigantische Menge Geld mit einer einzigen Transaktion bewegte.

Bitcoin bewegt eine halbe Milliarde in Minuten

Daten von Whale Alerts, eine Webseite, die Blockchain-Transaktionen überwacht, machten Beobachtern zunächst Sorgen, nachdem sie eine Reihe von Transaktionen im Wert von über 500 Millionen Dollar gezeigt hatten.

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„Das war ein interner Binance-Transfer. Kein Grund zur Panik“, erklärten die Mitarbeiter anschließend.

Die Aufmerksamkeit wandte sich anschließend einem anderen Aspekt der Transaktionen zu, während Social Media User deren Fortschritt durch die Bitcoin-Blockchain verfolgten.
Für die Übertragung von Geldern in Höhe von 550 Millionen Dollar bezahlte Binance lediglich 5 Dollar an Gebühren oder etwa 141 Satoshis pro Byte.

Als Führungskräfte die Gelder wieder bewegten, war die Gebühr noch geringer und lag bei nur 3,70 Dollar. Beide Transaktionen dauerten Minuten und unterstrichen den Nutzen, den Bitcoin für großvolumige Trader bietet. Da die Gebühren in den letzten sechs Monaten niedrig blieben, schlägt die Kryptowährung leicht alternative Geldtransferoptionen – sowohl in puncto Zeit als auch bezüglich der Kosten.

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Das Ende des Bitcoin-Bärenmarktes hat die Transaktions-Gebühren bisher nicht erhöht. Gleichzeitig nahm die Netzwerkaktivität seit dem Tiefpunkt im November stark zu und verzeichnete letzte Woche neue tägliche Volumenrekorde. Im Jahr 2018 bewegte Bitcoin einen Wert von 3,2 Billionen Dollar allein durch Layer One-Transaktionen.

BCH erleidet ideologischen Rückschlag

Die Statistiken spielen in die Hände von Bitcoin-Anhängern, die sich seit langem von Anhängern konkurrierender Kryptowährungen anhören müssen, das Netzwerk sei langsam, teuer und dazu verdammt, von etwas anderem angegriffen zu werden.

Unter ihnen war auch der Bitcoin Cash-Sponsor Roger Ver, der in einem Interview darlegte, warum er dachte, dass Bitcoin letztendlich als Wertübertragungsoption scheitern würde.
Dass Benutzer große Mengen für Pennys bewegen können, sei ein vorübergehendes Phänomen, da die Entwickler wollen, dass sie dem Wert von Bitcoin besser entsprechen.

Durch das bewusste Design der ‘Core Developers’ wollen sie, dass Bitcoin hohe Gebühren und volle Blöcke hat, sagte er.

„Wenn die Gebühren derzeit niedrig sind, dann scheitern sie an dem, was sie sich vorgenommen haben. So oder so, sie sind inkompetent.“

In jüngster Zeit schien Ver die BTC-Wette wieder zu verlieren, nachdem eine Wette über Gebühren im Vergleich zu Transaktionsbearbeitungszeiten mit dem erfahrenen Trader Tone Vays schiefgelaufen war.

Vays hatte den Bitcoin.com-Besitzer wegen der substanzlosen Behauptung, die durchschnittliche Bitcoin-Netzwerkgebühr betrage $3, herausgefordert und erklärt, er könne eine winzige $5-Transaktion mit einer Gebühr von $0,01 innerhalb von 24 Stunden abschließen. Ver sagte, er würde Vays 10.000 Dollar zahlen, sollte er gewinnen. Die Transaktion wurde in nur zehn Stunden abgewickelt.

Textnachweis: bitcoinist

 

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

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