„Fanzone“: Porsche goes Blockchain, startet neue NFT-Tradingplattform

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Porsche hat seinen Einstieg in den NFT-Markt bekanntgegeben und eine NFT-Tradingplattform namens Fanzone gestartet.

NFTs (non-fungible Token, überwiegend auf Ethereum) sind im Krypto-Bereich sehr beliebt geworden. Vor allem in der Kunstwelt, wo sie am häufigsten zum Einsatz kommen.

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Künstler sind in der Lage, ihre Werke über das Internet zu verkaufen, indem sie NFTs verwenden. Das Ziel von NFTs ist es, dabei zu helfen, das Eigentum an einem digitalen Objekt zu beweisen, indem sie die Quelle des Objekts zurückverfolgen.

Es war schon immer ein Problem, dass Leute die Arbeit anderer Leute für ihre eigene Arbeit ausgeben und der ursprüngliche Verfasser nicht die gebührende Anerkennung bekommt. Die Offenheit des Internets macht es möglich, dass ein Künstler keine Ahnung hat, wo seine Arbeit am Ende landen wird. Oder wer seine Arbeit verwendet, ohne sie zu würdigen. Oder dass die Arbeit verwendet, aber nicht dafür bezahlt wird. NFTs haben sich bisher als eine gute Möglichkeit erwiesen, dieses Problem zu bekämpfen, wobei die meisten NFT-Plattformen auf Ethereum (zu kaufen z.B. bei eToro) basieren.

Fanzone: eine NFT-Plattform für den Kauf und Verkauf von Karten

Nun hat Porsche am 14. Juni den Start der NFT-Sammelkarten-Plattform angekündigt. Die Plattform soll es Fans ermöglichen, Karten aus ihren Lieblingssportarten zu tauschen. Die NFTs sollen dabei für nachweisbare Besitzverhältnisse der Karten sorgen.

Fanzone versorgt Fans mit fälschungssicheren Sammlerstücken. Sammler müssen sich keine Sorgen machen, da Preise und Besitzverhältnisse durch die Blockchain garantiert werden.

Das Interesse an NFTs wächst im Gleichschritt mit der Kryptoindustrie | Quelle: Crypto Total Market Cap auf TradingView.com

Die Karten werden alle einzigartige Daten und Eigenschaften von verschiedenen Spielern enthalten. Sie werden auf der Lukso-Blockchain gespeichert, um sicherzustellen, dass jeder die Karten zur sicheren Aufbewahrung extrahieren kann, wenn er sich dafür entscheidet.

Der Hype um NFTs mag abflauen – aber Porsche glaubt immer noch, dass es hier genug Potenzial gibt, um früher oder später Einnahmen zu generieren. Erstellt wurde die Fanzone-Plattform übrigens von Forward31. Forward31 ist ein digitaler Firmenbauer, der Porsche bei der Diversifizierung in andere Nicht-Kerngeschäfte hilft.

Christian Knorle hat dies mit dem Hinweis untermauert, dass die Nachfrage nach Sammelkarten und Alben seit Jahren ungebrochen sei. Und diesen vielversprechenden Markt will man mit der strategischen Unterstützung von Fanzone digitalisieren.

Porsche und Blockchain

Der deutsche Automobilhersteller war schon immer ganz vorne dabei, wenn es um Blockchain-Integrationen ging. Im Jahr 2018 war Porsche der erste Automobilhersteller, der die Blockchain offiziell in Fahrzeugen implementiert und erfolgreich getestet hat.

In enger Zusammenarbeit mit XAIN will Porsche die Blockchain integrieren, um ein besseres Fahrerlebnis zu bieten. Gemeinsam haben die beiden ein Geschäftsmodell entwickelt, das auf einer verschlüsselten Datenerfassung basiert.

Dabei wird die Blockchain-Technologie genutzt, um Fahrzeuge aus der Ferne zu ver- und entriegeln, aufzuladen und zu parken. Außerdem werden bei Bedarf temporäre Zugangsberechtigungen an Dritte vergeben.

NFT-basierte Fußballkarten kommen

Porsche ist zudem eine Kooperation mit dem Deutschen Fußball-Bund eingegangen, um dessen Spieler auf Karten zu präsentieren. Der erste Kartensatz wird Spieler der Männer- und Frauenfußballmannschaften zeigen. Auch die U21-Nationalmannschaften werden in diesem ersten Roll-Out dabei sein. Fanzone gibt die Token auf der Lukso-Blockchain für die NFTs aus.

Textnachweis: Bitcoinist

 

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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