Hacker-Angriff auf Bitcoin.org! Unbekannte fordern Lösegeld in BTC

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Die Bitcoin-Website Bitcoin.org wurde von einem „überwältigenden Angriff” getroffen, Hacker fordern ein Lösegeld.

Bitcoin.org: Opfer eines Hacker-Angriffs

Cøbra, der pseudonyme Besitzer von Bitcoin.org, schreibt seinen 42.000 Followern auf Twitter aktuell, dass die Seite von einer Distributed-Denial-of-Service-Attacke (DDoS) getroffen wurde. Eine DDoS-Attacke wird durchgeführt, indem eine Website künstlich mit Datenverkehr überflutet wird, um sie zu überwältigen – sodass sie für andere Benutzer nicht mehr verfügbar ist. Die Angreifer forderten 0,5 Bitcoin. Das entspricht $17,055 zum heutigen Preis.

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Cøbra zufolge verlangen die Erpresser, deren Identität unklar ist, Bitcoin, damit sie den Angriff stoppen.

„Bitcoin.org wird mit einer absolut massiven DDoS-Attacke und einer Lösegeldforderung getroffen, Bitcoin zu senden, oder sie werden weitermachen. Ich glaube, ich war schon lange nicht mehr so beleidigt. Undankbarer Abschaum.“

Seit 2018 informiert Bitcoin.org über die verschiedenen Verwendungszwecke von Bitcoin sowie über die verschiedenen Börsen, an denen BTC erworben werden kann.

DDoS-Angriffe sind am häufigsten auf Kryptowährungsbörsen gerichtet. Angriffe auf OKEx, Bitfinex und Binance waren im Jahr 2020 gängig. Der damalige Angriff war laut Binance-CEO Changpeng Zhao nicht darauf ausgelegt, Geld von ihm zu stehlen, sondern seinen Ruf zu schädigen.

Es ist seltsam, dass eine nicht-finanzielle Informationsseite wie Bitcoin.org angegriffen wird, da sie weder Finanz- noch Benutzerinformationen enthält. Bitcoin.org ist eine Non-Profit-Organisation, die Open-Source-Informationen über die Bitcoin-Blockchain und Kryptowährungen sammelt. Im Dezember war die Seite bereits Gegenstand eines ähnlichen Angriffs, der den Zugriff auf die Bitcoin Core Software für mehrere Stunden verhinderte.

BTC/USD Marktkapitalisierung immer noch unter $700 Milliarden. Quelle: TradingView

Bitcoin.org Vs. Craig Wright

Die DDoS-Attacke folgt auf die Anordnung eines britischen Gerichts, Cobra müsse das Hosting des Bitcoin-Whitepapers einstellen und Craig Wright (einem australischen Informatiker und Geschäftsmann, der behauptet, Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto zu sein) $48.600 an Anwaltskosten zahlen.

Als Cobra sich entschied, nicht vor Gericht zu erscheinen, reichte Wright eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung ein – und gewann den Fall.

„Ich bin nicht aufgetaucht, weil es Zeitverschwendung ist, sich gegen Unsinn zu verteidigen”, so der Bitcoin.org-Besitzer damals.

Cobra hat seitdem angeboten, Wrights Anwaltskosten in BTC an die Adresse zu zahlen, die mit dem neunten Bitcoin-Block nach dem Genesis-Block verknüpft ist – mit der Andeutung, dass, wenn er Satoshi ist, er in der Lage sein sollte, auf die ersten Blöcke zuzugreifen, die auf der Bitcoin-Blockchain gemined wurden.

„Ich bin gerne bereit, Craig seine Kosten für den Bitcoin-Whitepaper-Fall zu bezahlen. Wie klingt eine BTC-Zahlung an die Adresse, die mit Block 9 verbunden ist?“

Wright wurde bereits mehrfach aufgefordert zu beweisen, dass er Satoshi ist – indem er zeigt, dass er Zugang zu diesen frühen BTC-Blöcken hat. Während mehrere Krypto-Insider behaupten, ihn dabei gesehen zu haben, hat Wright das noch nicht öffentlich demonstriert.

Nach dem Gerichtsbeschluss hat Bitcoin.org den Zugang zur BTC Core Software für jeden mit einer IP-Adresse in Großbritannien gesperrt. Zudem wurden alle Links zum Bitcoin-Whitepaper aus dem Projekt entfernt.

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Textnachweis: Bitcoinist

Zuletzt aktualisiert am 8. Juli 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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