Die Krypto-Woche: Crash für Bitcoin, Ethereum, Solana, Dogecoin – und fast alles andere

Die Krypto-Woche Crash für Bitcoin, Ethereum, Solana, Dogecoin – und fast alles andere

Die Kryptopreise waren seit dem Frühsommer letzten Jahres nicht mehr so niedrig, die globalen Kryptomärkte sind über Nacht um 8,5% gefallen. Das ist richtig: Innerhalb von 24 Stunden ist die gesamte Marktkapitalisierung der Kryptowährungen weltweit auf 1,63 Billionen Dollar gesunken.

Um das ins rechte Licht zu rücken: Vor einigen Stunden lag die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen noch bei mehr als 2 Billionen Dollar.

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Der jüngste Einbruch ist bezeichnend für einen allgemeinen Trend in dieser Woche. Fast alle Top-Kryptowährungen sind in den letzten sieben Tagen im freien Fall.

Der gesamte Kryptomarkt hatte einen schrecklichen Start ins neue Jahr, aber in der letzten Woche hat sich die Lage dramatisch verschlechtert.

Der Marktführer Bitcoin fiel in der letzten Woche beispielsweise um 16,5%. Er erreichte auf CoinMarketCap einen Tiefstand von 34.420 $. Erst gestern lag er noch eintausend Dollar über der 40k-$-Schwelle. Das letzte Mal, dass Bitcoin $35k erreicht hat, war am 25. Juli 2021.

Ethereum verzeichnete hingegen einen Sieben-Tage-Verlust von 25%. ETH wird derzeit für 2.490 $ getradet. Das letzte Mal, dass der Preis von Ethereum so niedrig war, war Anfang August letzten Jahres.

Und wie haben sich die Altcoins entwickelt?

Schrecklich. Zu den Top-Kryptowährungen, die in den letzten sieben Tagen um 30% oder mehr gesunken sind, gehören beispielsweise: Solana (SOL), Dogecoin (DOGE), Polkadot (DOT), Avalanche (AVAX), Polygon (MATIC), Shiba Inu (SHIB), und Chainlink (LINK).

Praktisch jede Kryptowährung in den Top 35 nach Marktkapitalisierung ist diese Woche zweistellig gefallen. Layer 1-Blockchains wie Oasis (ROSE) und Fantom (FTM) gehören zu den wenigen, die sich dem Blutbad entzogen haben.

Es gab also gewaltige Verluste, aber bisher nur sehr wenige offensichtliche Erklärungen. Such dir einen Faktor aus: Ist es die Fed, die aggressive Schritte zur Eindämmung der Inflation ankündigt? Brechen Kryptowährungen zusammen mit den Tech-Aktien ein? Ist es ein neuer Krypto-Winter, nachdem es für die Coins in den Jahren 2020 und 2021 meist nur aufwärts ging? Oder vielleicht alles davon?

Die Krypto-Nachrichten der Woche

Am Mittwoch forderte Erik Thedéen ein EU-weites Verbot von energieintensiven Proof-of-Work-Krypto-Mining-Protokollen. Thedéen ist der stellvertretende Vorsitzende der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde.

In einem Gespräch mit der Financial Times erklärt Thedéen: Bitcoin-Mining sei in seinem Heimatland Schweden, wo er auch Generaldirektor der staatlichen Finanzdienstleistungsaufsicht Finansinspektionen ist, zu einem „nationalen Thema“ geworden. In den USA war das Mining bei einer Anhörung des Repräsentantenhauses über den Energieverbrauch des Krypto-Minings ebenfalls ein Thema für die Gesetzgeber.

Und es ist nicht nur das Mining, das mit hartem Durchgreifen konfrontiert ist. In dieser Woche haben drei Staaten – Großbritannien, Spanien und Singapur – aktive Maßnahmen ergriffen, um die Werbung für Kryptowährungen einzudämmen.

So hat Großbritannien eine neue Gesetzgebung vorgelegt, um die Verbraucher vor irreführender Krypto-Werbung zu schützen. Die britische Regierung hofft, die Kryptowährungswerbung mit den Rechtsvorschriften für Finanzwerbung in Einklang zu bringen, um „den Verbraucherschutz zu verbessern und gleichzeitig Innovationen zu fördern“.

Unterdessen verhängte Spaniens Nationale Wertpapiermarktkommission saftige Geldstrafen, wenn die neuen Werbevorschriften für Krypto-Influencer nicht eingehalten werden. Singapurs Währungsbehörde (MAS) erließ ebenfalls ein generelles Verbot für Krypto-Werbung.

Verbietet Russland Krypto?

Am Donnerstag hat die Bank von Russland zudem einen Bericht veröffentlicht, in dem ein vollständiges Verbot von Kryptowährungen gefordert wird. Unter Berufung auf Umweltbedenken schlägt die Zentralbank einen sofortigen Stopp des russischen Mining-Betriebs und ein Verbot für Finanzinstitute vor, die Krypto-Transaktionen abwickeln.

Auch die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) verstärkte in dieser Woche die pessimistische Stimmung. Der Vorsitzende der SEC, Gary Gensler, betonte: In den kommenden Monaten müssten die Scheinwerfer der SEC voll auf die Kryptobörsen gerichtet sein.

Und zuguterletzt müssen auch diejenigen, die auf ein Bitcoin-Spot-ETF-Produkt in Amerika hoffen, weiter warten. Die SEC lehnte am Donnerstag den Bitcoin-ETF-Vorschlag von First Trust Advisors und SkyBridge ab.

Es war wirklich eine düstere Woche für Kryptowährungen. Und dennoch entwickeln sich einige Bereiche positiv. NFTs sind beispielsweise heißer denn je.

Textnachweis: Decrypt

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