Bitcoin Transaktionsgebühren niedriger als im Jahr 2011

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Bitcoin das Urgestein der Kryptowährungen und nach wie vor die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Im August 2017 spaltete sich die Bitcoin-Community, da Bitcoin mit hohen Transaktionsgebühren und langsamen Übertragungszeiten zu kämpfen hatte. Der Split führte zu einer Hard-Fork aus der Bitcoin Cash entstand.

Mit der steigenden Popularität im Jahr 2017 gab es aufgrund der Überlastung des Bitcoin Netzwerkes langsame Transaktionszeiten und hohe Gebühren, was natürlich die Benutzerfreundlichkeit und die breite Akzeptanz ein Stück weit reduzierte. Allerdings sind die Gebühren Heute aufgrund des Segregated Witness (SegWit) sowie der verstärkten Nutzung vom Bitcoin Lightning Network auf einem historischen Tiefstand. Seit 2011 gab es nicht so geringe Transaktionsgebühren wie Heute.

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Segregated Witness und das Bitcoin Lightning Network

SegWit wurde am 24. August 2017 aktiviert und im darauf folgenden Oktober stieg der Anteil der Transaktionen via SegWit von sieben auf zehn Prozent. Laut einem Artikel von The Next Web, beläuft sich die Anzahl der SegWit-Transaktionen nun auf 38 Prozent.

Obwohl SegWit bei seiner Einführung für Aufregung sorgte, kündigten viele wichtige Akteure der Branche ihre Unterstützung an, darunter Bitfinex und Coinbase. Vor kurzem hat Ted Rogers, der Präsident von Xapo, einem beliebten Wallet-Unternehmen, getwittert, dass das Unternehmen SegWit integrierte.

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Das Bitcoin Lightning Network entwickelt sich ebenfalls rasant, erst vor kurzem haben wir über das Wachstum des Second-Layer-Protokolls berichtet.

Die Bitcoin Gebühren

Anfang 2018 betrug die Transaktionsgebühr 453,57 Sats/Byte, aber Anfang April sank der Median der BTC-Transaktionsgebühren auf unter 10 Satoshis pro Byte, bevor diese bis Ende April auf fast 40 Sats anstieg. Laut transactionfee.info liegt der Median der Transaktionsgebühren (29. Mai 2018) bei 8,43 Sats/Byte.

Was bedeutet das alles?

Jeder Krypto-Enthusiast träumt von einer “Massenadaption”. Bei hohen Gebühren und langsamen Transaktionszeiten scheint dies jedoch unerreichbar und kann in der Praxis nur als Investition oder für großvolumige Anschaffungen wirtschaftlich genutzt werden. Wenn sich der Abwärtstrend der Transaktionsgebühren fortsetzt, werden Kryptowährungen in unserem Alltag leichter zugänglich und funktionsfähiger sein. Natürlich haben wir derzeit im Verhältnis zu Dezember 2017 eine deutliche Entspannung der Transaktionen. Doch es arbeitet im Moment nahezu jedes Krypto-Team daran die Skalierbarkeit zu verbessern.

 

Quelle: Cryptoslate, Image: pixabay, CC0

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

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