Top-Analyst warnt: Altcoins wie Ethereum könnten weitere 40% von hier aus abstürzen

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Stehen die Krypto-Märkte vor einem weiteren Crash, der Bitcoin und Altcoins wie Ethereum um 40% abstürzen lässt? Das glaubt ein vielzitierter Analyst. Binance-CEO Changpeng Zhao gibt derweil Entwarnung.

Altcoins vor neuem 40%-Crash?

Nachdem Bitcoin und Co. direkt nach dem Zinsentscheid der FED leicht zulegen konnten, bewegen sich die Krypto-Märkte innerhalb der letzten 24 Stunden wieder nach unten. So hat BTC seit gestern rund 3% verloren, Ethereum fast 5%, Solana 3,28%. Insgesamt musste die Krypto-Marktkapitalisierung 2,49% einbüßen, sie befindet sich jetzt bei 908 Milliarden Dollar.

Die große Frage, die sich Anleger und Trader nun stellen, ist: Haben die Märkte damit bereits ihren Tiefpunkt gefunden? Steigen Kryptowährungen jetzt wieder – oder ist ein erneuter Absturz zu befürchten?

Hierzu hat sich nun ein vielzitierter Analyst geäußert – leider nicht optimistisch. CryptoCapo_ an seine mehr als 375.000 Twitter-Follower:

„Wirklich 0 Gründe, hier ein Bulle zu sein. Altcoins sehen so aus, als wollten sie tatsächlich weitere 30-40% fallen.“

Insbesondere für Ethereum spricht er in einer neuen Analyse eine Warnung aus.

„Die Parabel ist gebrochen, und die Trading-Range hat sich bestätigt, selbst bei einem Test des unteren Bereichs als Widerstand.“

Heißt konkret: Er erwartet bei Ethereum im BTC-Paar kurzfristig eine Korrektur auf bis zu 930 Dollar. Das entspricht, in Relation zum aktuellen ETH-Kurs von 1.107 Dollar, einem Minus von rund 16%.

Auch bei Bitcoin rechnet der beliebte Branchenbeobachter mit weiteren Rückgängen. Der S&P 500 habe ein neues Tief erreicht, Bitcoin sollte folgen, so seine Einschätzung.

Binance-CEO: „Ich denke, das ist ziemlich normal“

Changpeng Zhao, Gründer und CEO der weltgrößten Krypto-Börse Binance, sieht im jüngsten Krypto-Crash derweil keinen Grund zur Sorge. Seiner Einschätzung nach sei das „ziemlich normal“. CZ:

„Ich denke, es ist ganz normal, dass die Märkte auf und ab gehen. Das sind ganz normale Marktschwankungen. Wir sehen das auch an den Aktienmärkten, Netflix ist ebenfalls um 70 Prozent gefallen, das ist also Teil des normalen Marktverhaltens.“

Der Krypto-Milliardär äußert sich auch über den brutalen Terra-Luna-Crash und dessen Auswirkungen auf die Krypto-Märkte. Demnach hätten sie zwar gehofft, dass das Ausmaß des Absturzes geringer gewesen wäre. Aber, ergänzt CZ:

„So funktioniert die Branche nun einmal. Manchmal sind die Einbrüche ziemlich groß, sodass viele Menschen zu Schaden gekommen sind. Wir hätten das gerne vermieden, aber in einem Bull-Run kommen viele Leute dazu, viele wollen kurzfristig Geld verdienen, viele sind nicht sehr gut im Umgang mit operativen Risiken, und diese Leute werden im nächsten Bärenmarkt rausgewaschen.“

Hier findest du das vollständige Interview mit Changpeng Zhao (englischsprachig).

Zuletzt aktualisiert am 1. November 2023

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Jannis GrunewaldExperte für Kryptowährungen

Jannis Grunewald schreibt seit mehr als acht Jahren über Kryptowährungen und Technologie-Trends. Erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen ist er 2015 als Inhaber einer Digitalagentur; mittlerweile gibt's für ihn kaum einen Tag ohne BTC, ETH und Co. Ob technische Analyse, Krypto-Trading, NFTs oder Web 3.0 – Jannis besitzt ein breites Fachwissen über moderne Finanz- und Wirtschaftsthemen, setzt dies auch entsprechend ein: Er führt Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Krypto-Branche, kommentiert Entwicklungen, schreibt Prognosen, News und Analysen. Der gefragte Autor ist hervorragend in der Szene vernetzt, zudem regelmäßiger Gast auf Krypto- und Blockchain-Konferenzen weltweit. Sie finden Jannis' Publikationen in führenden Fachmagazinen – beispielsweise auf Finanzen.net, Cryptonews.com, Kryptoszene oder Business2Community.

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