Krypto-Portfolio aufbauen: Strategien

„Leg nicht all deine Eier in einen einzigen Korb“ – dies besagt eine alte Börsenweisheit. Soll heißen: investiere nicht dein ganzes Geld in einen einzigen Vermögenswert – streue deine Investitionen und damit auch dein Risiko. Der Begriff des „Portfolio“ beschreibt den eigenen Investitionskorb, indem verschiedene Vermögenswerte oder unterschiedliche Titel eines Vermögenswertes liegen können, in die man investiert hat.

Was auf den klassischen Finanzmärkten gibt, trifft natürlich auch auf den Kryptomärkten zu. Die meisten Anleger tendieren dazu, ein Krypto-Portfolio aufzubauen, indem sie in mehrere bekannte Kryptowährungen und womöglich weniger bekannte Altcoins investiert haben.

Was es mit dem Krypto-Portfolio als Anlagestrategie auf sich hat, was du beim Aufbau deines persönlichen Krypto-Portfolios beachten solltest und wie der optimale Mix im Krypto-Portfolio aussehen könnte – all das besprechen wir in diesem Beitrag.

Was ist ein Krypto-Portfolio?

Ein Krypto-Portfolio ist der Korb all deiner Investitionen in einzelne Kryptowährungen. Dein Krypto-Portfolio beschreibt, wie viel Geld du in welche Kryptowährungen investiert hast und wie sich diese Anteile wertmäßig prozentuell zum gesamten Wert deines Portfolios verhalten.

Ob du den Aufbau deines Krypto-Portfolios aktiv verfolgst oder nicht – prinzipiell hast du als Krypto-Anleger ein Krypto-Portfolio, wenn du nicht bloß dein gesamtes Investment in einen einzigen Wert wie Bitcoin oder Ethereum steckst. Ob du also in zwei oder zwanzig verschiedene Kryptowährungen investierst – in beiden Fällen hast du prinzipiell ein Krypto-Portfolio.

Die Idee hinter einem Krypto-Portfolio ist in erster Linie das Prinzip der Risikostreuung. Ein Investment in 1 Kryptowährung ist risikoreicher als etwa ein Investment in 5 Kryptowährungen – wenn ein Wert stark abfällt, kann die Performance der anderen Kryptowährungen den Gesamtwert deines Portfolios immer noch retten bzw. einzelne Verluste kompensieren.

Hier ein einfaches Beispiel eines Krypto-Portfolios:

  • Peter hat am 1.1.2021 5.000 EUR in Kryptowährungen investiert.
  • Davon kauft er BTC für 2.000 EUR, ETH für 1.000 EUR und LTC und XRP für ebenfalls je 1.000 EUR.
  • Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Wert seines Portfolios prozentuell also wie folgt verteilt: 40% BTC, 20% ETH, 20% LTC und 20% XRP.

Du merkst schon: ein Portfolio wird in der Regel  prozentuell nach Vermögenswerten und nach seinem Gesamtwert  betrachtet bzw. deren Entwicklung im Zeitverlauf.

Mehr als 5.000 Krypto-Token zur Auswahl

Die Zusammenstellung des eigenen Krypto-Portfolio stellt sich insbesondere deswegen so schwierig dar, weil bereits ein kurzer Blick auf Coinmarketcap verrät, dass es aktuell mehr als 5.000 unterschiedliche Krypto-Token gibt. Natürlich sind mehr als 95% davon unbekannte und wertmäßig weitgehend bedeutungslose Altcoins, während der Großteil der Marktkapitalisierung auf die Top 20 Coins und mehr als die Hälfte auf Bitcoin entfällt.

Zunächst ist festzuhalten, dass die Asset-Klasse der Kryptowährungen ohnehin mit einer besonders hohen Volatilität einhergeht und daher bereits als sehr risikoreiches Investment betrachtet werden sollten. Dennoch gibt es eine klare Abstufung zwischen der Risikohöhe der einzelnen Coins.

Bitcoin, Top 20 Coins und Altcoins

Am klassischen Finanzmarkt fragt man sich in der Regel, welcher Prozentsatz in Anleihen und welcher in Aktien gehen sollte – Anleihen sind sicherer und weniger ertragreich, Aktien sind risikoreicher, können aber höhere Erträge liefern. Hier kann man bei einer Verteilung von 50:50 von einem risikoneutralen Portfolio ausgehen.

Das eiserne Gesetz der Kapitalmärkte ist nun mal das  Risk-Reward-Ratio  – höheres Risiko geht mit höherem Ertragspotenzial einher und auch umgekehrt. Dieses Gesetz gilt so auch bei den Kryptowährungen – aber wie genau?

Nun ja, die größten Coins wie Bitcoin, Ethereum, XRP, Cardano, etc. können zwar auch unter hoher Volatilität schwanken, sind allerdings im Vergleich zu gänzlich unbekannten oder neuen Altcoins als recht sicher und stabil zu betrachten. Man könnte die Aussage überhaupt auf die Top 10 oder Top 20 Coins ausdehnen – sie alle sind ausreichend bekannt, ihre Projekte analysiert und genügend Liquidität an zahlreichen Exchanges gegeben, um eine relativ überschaubare Wertentwicklung zwischen Handelstagen zu gewährleisten.

Noch viel höher ist das Risiko und damit üblicherweise auch die Volatilität von neuen Altcoins, die gerade erst ausgegeben wurden bzw. nur auf einer Handvoll von Exchanges überhaupt gehandelt werden.

Wie solltest du nun deine Krypto-Investitionen prozentuell in deinem Krypto-Portfolio verteilen? Hierfür gibt es keine allgemeinen Empfehlungen – der wichtigste Faktor, den du hierbei berücksichtigen musst, ist deine eigene, persönliche Risikobereitschaft.

Wichtig: die eigene Risikobereitschaft kennen

Die Auswahl der Krypto-Token und deren Prozentsatz am Gesamtwert deines Portfolios richtet sich natürlich nach deiner eigenen Risikobereitschaft. Diese solltest du kennen und  zum obersten Maßstab all deiner Investitionsentscheidungen machen .

Wie bereits kurz erwähnt: wenn du ein äußerst risikoscheuer Investor bist, dann solltest du um Kryptowährungen ohnehin einen großen Bogen machen – praktisch jeder andere Vermögenswert wird dir eine stabilere Risk-Reward-Ratio bieten.

Doch wie hoch ist deine Risikobereitschaft wirklich?

  • Kannst du damit umgehen, wenn der Wert deines Portfolios innerhalb weniger Tage um 10 oder gar 15% einbricht?
  • Bist du bereit für die emotionalen Hochs und Tiefs die mit den rapiden Kursanstiegen und Talfahrten im Krypto-Markt einhergehen können?
Umso geringer deine Risikobereitschaft, desto höher der Anteil, den die größten Top 3 bzw. Top 5 Coins in deinem Portfolio ausmachen sollten. Bitcoin, Ethereum, XRP, BNB – diese Coins bieten eine stabilere Wertentwicklung als Altcoins, die sich etwa auf Rang 21-100 der größten Kryptowährungen nach Marktvolumen befinden.

Im Umkehrschluss gilt natürlich: umso höher deine Risikobereitschaft, desto höher der Prozentsatz, den du vielleicht in Altcoins auf Rang 21-50 oder gar Rang 51-100 investieren kannst und möchtest.

Sei dir aber unbedingt bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass deine Investition einen Totalverlust erleiden könnte. Nicht wenige der Coins, die vor Monaten oder in Vorjahren unter den Top-100 waren haben sich als Totalverlust oder womöglich sogar als Scam herausgestellt.

Vorteile langfristiger Krypto-Investition

Wenn du ein Krypto-Portfolio aufbauen möchtest, dann sagt das bereits, dass du eher einen langfristigen Anlagehorizont anvisierst. Was als „langfristig“ zu definieren ist, das ist natürlich Ansichtssache – während man in Aktien frühestens ab 1 Jahr oder längerer Anlagedauer von langfristig spricht, kann dies beim spekulativen Krypto-Markt natürlich schon  ab mehreren Monaten  der Fall sein.

Prinzipiell bietet die langfristige Investition einige Vorteile, die umso mehr gelten, desto länger du deine Investments in Kryptowährungen hältst:

  • Irrelevanz von Handelsgebühren: wenn Krypto-Trader einzelne Börsen miteinander vergleichen, dann achten sie vor allem auf die Höhe der Handelsgebühren, die mit jedem Trade anfallen. Als langfristiger Investor mit Krypto-Portfolio wirst du allerdings nur selten kaufen und dafür recht lange halten. Für dich zählt praktisch nur der langfristige Wertanstieg deiner Investments. Hingegen kann dir nahezu egal sein, wie hoch die Transaktionsgebühren am Exchange selber sind.
  • Allgemeiner Wertanstieg: Langfristig geht der Markt bergauf – was für den Aktienmarkt gilt, gilt bisher an sich auch für den Krypto-Markt. Wenn man sich die Wertentwicklung von Bitcoin ansieht – abseits der großen Schwankungen – ist auch ein relativer Anstieg über die Jahre zu erkennen. Insgesamt ist das Marktvolumen von Kryptowährungen ebenfalls tendenziell gestiegen. Ein längerer Anlagehorizont bedeutet damit auch einen tendenziellen Wertanstieg deines Krypto-Portfolio, unabhängig einzelner volatiler Phasen.
  • Risikostreuung: kombinierst du einen langfristigen Anlagehorizont mit durchdachten Investmentstrategien wie dem Dollar Cost Averaging-Ansatz (DCA), so verteilst du dein Risiko und erhöhst die Wahrscheinlichkeit, günstige Einkaufszeitpunkte zu erwischen. Es empfiehlt sich ein auf deine Finanzsituation und Risikobereitschaft zugeschnittener Bitcoin-Sparplan, den du natürlich auch mit weiteren Kryptowährungen zu deinem Krypto-Portfolio kombinieren kannst.

Wichtige Indikatoren und Kennzahlen

Bei der Entscheidung, wie du dein Krypto-Portfolio aufbauen willst, solltest du natürlich auch eine Analyse des Gesamtmarktes miteinbeziehen – schließlich planst du ja eine längerfristige Investition. Um den Krypto-Markt zu bewerten und analysieren, können dir die folgenden Indikatoren eine wichtige Hilfestellung leisten:

Bitcoin-DominanzAnteil am MarktvolumenMarktvolumen insgesamtTechnologische EntwicklungHandelsvolumen einzelner Coins

Bitcoin-Dominanz

Bitcoin war die erste und ist bis heute die bei weitem wichtigste Kryptowährung. Dies drückt sich in erster Linie am Anteil am gesamten Volumen des Krypto-Marktes aus. Umso höher dieser ist, desto stärker die Bitcoin-Dominanz.

Steigt die Bitcoin-Dominanz ist dies ein Zeichen, eher in Bitcoin als in Altcoins zu investieren, die in diesem Fall bei Anlegervertrauen verlieren.

Anteil am Marktvolumen

Bei der Bewertung der Bedeutung und Stellung jeder Kryptowährung muss der Anteil am Marktvolumen berücksichtigt werden. Dies ist leicht zu ermitteln – auf Webseiten wie CoinMarketcap findest du die Coins nach diesem Indikator gereiht.

Tendenziell gilt: Umso höher der Anteil, desto stabiler und verlässlicher die Wertentwicklung – weil viele Investoren da sind, ausreichend Liquidität und viele Analysten, die sich intensiv und kritisch mit dem Projekt auseinandergesetzt haben.

Marktvolumen insgesamt

Wie viel Kapital ist aktuell insgesamt am Krypto-Markt investiert?

  • Umso höher das gesamte Marktvolumen, desto bullischer ist der Trend am Krypto-Markt.
  • Bei einem sinkenden Marktvolumen ist hingegen Vorsicht angebracht.

Technologische Entwicklung

Ist BTC die beste Option um in die Blockchain zu investieren CoinciergeLetztendlich basiert jede Kryptowährung eigentlich auf einem Blockchain-Projekt, das vielleicht als Smart Contract-Plattform, als Plattform für digitale Inhalte, etc. gestartet ist. Die Frage der Wertentwicklung von Krypto-Token geht darum auch eng mit der technologischen Entwicklung der Blockchain und des Projektes einher.

Schafft man es, etwa wichtige Meilensteine der Roadmap wie bessere Skalierbarkeit, fortschrittlichen Konsensmechanismus, etc. erfolgreich umzusetzen, kann dies Auslöser eines starken Kursansprunges und langfristiger Erfolgsaussichten des Projektes sein. Behalte darum die  technologische Entwicklung deiner gewählten Coins  regelmäßig im Auge.

Handelsvolumen einzelner Coins

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Handelsvolumen der Coin, in die du zu investieren überlegst.

  • Ein hohes Handelsvolumen zeigt, dass viele Käufer und Verkäufer sich mit der Coin beschäftigen – prinzipiell ist das ein gutes Zeichen, weil es von Liquidität und einem aktiven Markt zeugt.
  • Ein geringes Handelsvolumen deutet hingegen auf mangelnde Aktivität hin.

Die Bedeutung der Korrelation im Krypto-Portfolio

Kein Blick auf das Thema des Portfolio-Aufbaus wäre komplett, ohne das Thema der Korrelation zu betrachten. Womöglich ist dir der Begriff der Korrelation in der Wissenschaft bereits öfter begegnet – hier wird er in der Regel verwendet, um den Zusammenhang zwischen zwei abhängigen Variablen zu beschreiben.

Korrelation

Der Begriff der Korrelation beschreibt allgemein, wie sehr eine Veränderung in einer Variable mit einer Veränderung in einer anderen Variable zusammenhängt.

Soll heißen: wenn sich Kryptowährung A um 5% verändert, welche Veränderungen zeigen sich dann in der Kryptowährung B? Praktisch kann dies heißen, dass Werte in deinem Krypto-Portfolio miteinander korrelieren. Dabei kann eine Korrelation einen Wert zwischen 1 und -1 haben.

  • Eine Korrelation von 1 bedeutet eine „perfekte Korrelation“ – eine Veränderung von X% in Wert A führt auch bei Wert B zu einer Veränderung von 5%.
  • Eine Korrelation von -1 würde hingegen bedeuten, dass eine Veränderung von 5% in Wert A bei Wert B eine Veränderung von 5% auslösen würde.
  • Eine Korrelation von 0 bedeutet hingegen, eine Nicht-Korrelation – eine Veränderung bei Kryptowährung A führt zu keinen Veränderungen bei Kryptowährung B.

Bei Kryptowährungen ist allgemein zu beachten, dass aufgrund der Bitcoin-Dominanz praktisch alle Kryptowährungen eine gewisse Korrelation mit Bitcoin aufweisen. Wie hoch diese für jede Kryptowährung ist, kommt natürlich auch auf den Betrachtungszeitraum an. Allgemein hat sich allerdings gezeigt, dass eine Bullenphase für Bitcoin den gesamten Kryptowährungsmarkt tendenziell nach oben treiben kann, während eine Bärenphase auch die Altcoin-Kurse nach unten reißen kann.

Für den Aufbau deines Krypto-Portfolios musst du einen Blick auf die mögliche Korrelation zwischen deinen ausgewählten Krypto-Tokens werfen. Beachte den  Zusammenhang von Korrelation und Risikostreuung umso höher die Korrelation, desto geringer die Risikostreuung und vice-versa.

Wenn nämlich Krypto-Token A an Wert verliert und dieser eine hohe Korrelation mit Krypto-Token B hat, dann ist dein Portfolio praktisch nicht gestreut. Soll heißen: eine 5% Veränderung von Krypto-Token A bei Korrelation von 0,8 mit Krypto-Token B bedeutet, dass auch Krypto-Token B 4% an Wert verliert.

Umso stärker du in deinem Krypto-Portfolio das Risiko streuen willst, desto negativer sollte die Korrelation zwischen den einzelnen Werten sein.

Dabei ist prinzipiell davon auszugehen, dass Bitcoin der Leitwert ist – alle Krypto-Token korrelieren irgendwie mit Bitcoin. Die größte Schwierigkeit mag darin liegen, dass eine Korrelation zwischen einzelnen Krypto-Token mangels historischer Daten nur schwer aussagefähig berechnet werden kann.

Welche Börse und wie viele?

Ein weiteres wichtiges Thema für den Aufbau und vor allem die Verwaltung deines Krypto-Portfolio ist die Frage, welche Krypto-Börse(n) du verwenden möchtest. Die Frage stellt sich vor allem dann, wenn du in eine Fülle von Altcoins investieren möchtest, die vielleicht nur bei einer geringen Anzahl von Krypto-Börsen verfügbar ist. Natürlich zwingt dich keiner, dass du dich nur bei einer einzigen Krypto-Börse registrierst, aber es ist hier natürlich ein gewisser Zielkonflikt vorhanden.

Tipp: Konzentriere dich auf 1-2 Krypto-Börsen! Umso weniger Krypto-Börsen du verwendest, umso einfacher ist es für dich, einen Überblick über dein Krypto-Portfolio zu behalten und im Zweifelsfall Änderungen daran vorzunehmen, falls es etwa zu einer besonders negativen Kursentwicklung bei einem oder mehreren deiner Investments kommen sollte.

Musst du dich hingegen bei 2, 3 oder gar noch mehreren Krypto-Exchanges einloggen, um einzelne Altcoins und deren Performance im Auge zu behalten, so reduziert dies die Benutzerfreundlichkeit deines Portfolio-Management drastisch. Oder – vielleicht noch schlimmer – du vergisst auf einen der Exchanges und dein Investment und verlierst es überhaupt für ein paar Wochen aus den Augen. Das könnte fatal sein, falls der Altcoin inzwischen einen starken Kursverlust einfährt.

Gleichzeitig gibt es für dich auch gute Nachrichten, wenn du als langfristiger Krypto-Anleger ein Krypto-Portfolio aufbaust. Welchen der führenden Krypto-Exchanges du dann verwendest ist insofern nicht so wichtig, weil du weniger auf Transaktionsgebühren oder die Benutzerfreundlichkeit des Exchanges achten musst. Wenn du dort nicht täglich handelst, dann kannst du dich auch mit einem Exchange anfreunden, bei dem vielleicht nicht alles tip-top ist. Natürlich ist das nicht wünschenswert, aber tendenziell weniger wichtig.

Vergleich der besten Krypto Exchanges

Welche Exchange ist die richtige für mich? 

  • Das hängt natürlich davon ab, in welche Coins du investieren möchtest. Wähle einen der von uns empfohlenen Krypto-Exchanges für deine Investments in die großen Top-20-Coins.
  • Wenn du ganz bestimmte Altcoins hast, die nur bei einer Handvoll Exchanges im Angebot ist, dann suche dir für die spezielle Altcoin einfach die Liste von Exchanges aus und entscheide dich dann.

Bedenke stets: versuche die Anzahl der verwendeten Krypto-Exchanges  so gering wie möglich  zu halten. Idealerweise kannst du dein gesamtes Krypto-Portfolio bei einem einzigen Exchange verwalten und so jederzeit mit einem Blick kontrollieren. Dies bietet maximalen Komfort und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du keine besonders negativen Entwicklungen übersiehst oder Altcoins länger hältst, als du dies vielleicht solltest.

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Kryptos kaufen bei eToro in 3 Schritten

Wenn man sich für eine Krypto-Exchange entschieden hat, muss man, um ein Portfolio aufzubauen natürlich Kryptowährungen kaufen. Um einmal zu demonstrieren, wie einfach das geht, haben wir uns unseren  Exchange Testsieger eToro  herausgesucht und werden hier zeigen wie man Kryptos in 3 einfachen Schritten erwerben kann.

Schritt 1: Konto bei eToro eröffnen

Bevor man Kryptowährungen kaufen kann, muss man zunächst ein Konto bei eToro erstellen:

Zur Anmeldung muss man auf der Website einfach seine persönlichen Daten in das Anmeldeformular auf der Startseite eintragen und auf den Button “Jetzt Traden” klicken.

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Schritt 2: Einzahlung

Nun bekommt man eine E-Mail von eToro mit einem Bestätigungslink zugeschickt. Nachdem man sein Account bestätigt hat kann man mit dem Kauf von Kryptowährungen fortfahren.

Um das Handelskonto mit Geld aufzuladen, muss man unten links auf den Button “Geld einzahlen” klicken. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem man die gewünschte Zahlungsmethode auswählen und die Zahlung durchführen kann.

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Schritt 3: Kryptowährungen kaufen

Nun kann man die gewünschte Kryptowährung kaufen. Am einfachsten ist es, dazu den Namen im Suchfeld zu suchen und dann anzuklicken.

Jetzt kann man in der Kaufmaske noch die gewünschten Einstellungen vornehmen. Hierbei wird festgelegt, für wie viel Euro man ein Krypto-Asset kaufen möchte. Wer echte Kryptos kaufen möchte, sollte den Hebel auf “X1” stehen lassen.

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Falls man statt dessen einen CFD auf Kryptowährungen handeln möchte, kann man den Hebel auf X2 stellen. Aber hier der Hinweis: CFDs sind eher etwas für erfahrene Anleger, da das Verlustrisiko hier bedeutend höher ist.

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Wie sieht das perfekte Krypto-Portfolio aus?

Krypto-PortfolioDas absolut perfekte Crypto Portfolio für alle gibt es nicht, das ganze ist je nach Persönlichkeit und Anlegertyp ziemlich individuell. Trotzdem kann man einige wichtige Trends und Strategien festhalten, die für alle Anleger gelten.

Weiter oben im Artikel haben wir schon über Risikofaktoren, Portfolioaufteilung und mehr gesprochen. Natürlich haben diese Faktoren einen großen Einfluss auf das perfekte Krypto-Portfolio:

Wer an den großen und wichtigen Wertentwicklungen der Kryptowährung als Ganzes Teil haben möchte, kommt nicht darum herum, in die großen Kryptowährungen zu investieren. Bitcoin führt hier schon lange die Gruppe der Kryptos als die mit der größten Marktkapitalisierung an und ist nach wie vor sehr beliebt.

Im Bereich der Top 10 Coins hat sich über die Jahre aber einiges getan. Mittlerweile findet man in den Top 10 Neuzugänge wie Cardano(ADA), Polkadot(DOT) und Uniswap(UNI) die vor 5 Jahren völlig unbekannt oder noch gar nicht existent war. Das zeigt, dass es sich lohnen kann auch in unbekanntere Altcoins zu investieren, wenn man davon überzeugt ist, dass sie bald eine wichtige Rolle spielen werden.

Insgesamt erkennen wir also, dass man auf jeden Fall in Bitcoin und die wichtigen Top 5 Coins investieren sollte, aber interessante und technisch-innovative neue Coins dabei nicht außer Acht lassen darf. Daher ist es wichtig, immer über die aktuellen Entwicklungen informiert zu bleiben und bei Bedarf sein Portfolio anzupassen.

Beste individuelle Strategien für dein Krypto-Portfolio

Jetzt haben wir uns ausführlich mit den Grundlagen und wichtigsten Faktoren beim Aufbau eines Krypto-Portfolios beschäftigt. Allgemein ist zu sagen, dass es nicht die eine, beste Strategie geben kann. Du musst auf deine Anlageziele und dein Risikobewusstsein ebenso eingehen, wie deinen Anlagehorizont und deine Finanzsituation.

Ein paar mögliche Ansätze einer Verteilung auf unterschiedliche Kryptowährungen wollen wir hier kurz exemplarisch anführen.

80/20-PrinzipDollar Cost Averaging und VerteilungsschlüsselSocial Trading als Alternative

80/20-Prinzip

Eine von vielen Krypto-Anlegern vertretene Ansicht ist nach dem bekannten Pareto-Prinzip („80/20-Regel“) 80 Prozent deines Krypto-Investments in Top-5 oder Top-10-Coins zu investieren, den Rest davon in unbekanntere Altcoins.

Du könntest das noch einmal herunterbrechen, und 80% des Top-5-Investments in Bitcoin stecken, 20% in andere der Top-5-Coins.

Dollar Cost Averaging und Verteilungsschlüssel

Bei dieser Strategie kombinierst du die DCA-Methode mit einem fixen Verteilungsschlüssel, der dir vorgibt, welchen Prozentsatz deines Investmentbetrags du in welche Kryptowährung investierst.

Die DCA-Methode legt fest, dass du in regelmäßigen Abständen einen gleichbleibenden Betrag neu in Kryptos investierst. Du könntest etwa jeden Monatsersten 500 EUR in Krypto investieren – je 20% in BTC, ETH, XRP, LTC und EOS.

Social Trading als Alternative

Eine Möglichkeit, in ein Krypto-Portfolio zu investieren, ohne dein eigenes zusammenstellen zu müssen, ist die Option des Social Trading.

Auf der führenden Social Trading-Plattform eToro kannst du in ein Krypto-Portfolio erfolgreicher Trader investieren, deren bisherige Performance du transparent einsehen und nachvollziehen kannst. Wenn der Trader sein Portfolio umstrukturiert, wird dies automatisch für dein Portfolio übernommen.

Beachte die Risken des Social Tradings – du könntest hier jedoch eine komfortable und zeitsparende Möglichkeit zum Aufbau eines Krypto-Portfolio finden.

Krypto Portfolios für Anfänger

Krypto-AnfängerBlutige Krypto-Anfänger, die trotzdem an diesem boomenden Markt teilhaben möchten, sollten ihr Portfolio sehr einfach halten. Das Investment in interessante, aber unbekannte Altcoins erfordert zu viel Zeit, Verständnis von der Materie und eine gute Voraussicht, was in Zukunft wichtig sein wird. Coins die aber hauptsächlich als Zahlungsmittel und Transaktionssystem verwendet werden, sind weniger kompliziert und in den Top 5 Kryptowährungen vielfach zu finden.

Durch die  große Dominanz von Bitcoin und Ethereum  scheint es wahrscheinlich, dass die Kurse dieser beiden Währungen weiter in die Höhe schnellen werden, wenn es der Krypto-Industrie als Ganzes gut geht. Als absoluter Anfänger wäre also ein Investment in Bitcoin oder in die Top 5 Kryptowährungen sinnvoll:
Aktuell sind das Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), der Binance Coin (BNB), XRP (XRP) und Cardano (ADA). (Stand April 2021)

Man könnte z.b. 60% des Kapitals in Bitcoin investieren und jeweils 10% in jede die nächsten vier. So bildet man die Marktentwicklung von Krypto im allgemeinen gut ab, ohne unnötige Risiken und Volatilität einzugehen.

Trotzdem bleibt das Investment in Krypto-Assets im Vergleich zu Aktien und Anleihen immer noch besonders risikoreich und man sollte sich immer darüber im Klaren sein, welche persönlichen Risiken man eingehen kann und will.

Gebühren für den Aufbau eines Krypto Portfolios

Zuletzt wollen wir uns noch einmal den Gebühren beim Aufbau eines Krypto Portfolios zuwenden:

  • Die gezahlten Gebühren hängen hier hauptsächlich von den verwendeten Plattformen bzw. Krypto-Exchanges ab. So verlangen manche Anbieter Gebühren bei der Einzahlung, der Auszahlung, einer Transaktionen, dem Kaufen und/oder dem Verkaufen von Kryptos. Ein wichtiger Punkt ist hierbei, dass man zum Investieren in Kryptowährung, nicht immer die Coins selbst digital besitzen muss, sondern auf einer Plattform wie z.B. eToro auch ohne physischen Besitz der Coins an der Wertentwicklung teilhaben kann.
  • Das funktioniert mit sogenannten CFDs und ermöglicht es, nahezu keine Transaktionsgebühren zu zahlen. EToro ermöglicht so das Handeln mit 0% Gebühren. Hingegen würde beim digitalen, physischen Kauf der Kryptowährung, und dem Aufbewahren in einem Wallet, sehr häufig eine Transaktionsgebühr anfallen. Bei Bitcoin und Ethereum liegt diese aktuell im Bereich von 10 bis 30 € pro Transaktion und fiele jeweils bei Kauf und Verkauf an.
In der folgenden Tabelle findet ihr übliche Gebühren bei beliebten Krypto-Plattformen:
eToro Libertex Coinbase
Einzahlung gratis gratis 3,99%
Kaufsgebühren 1,90% 3,08% 1,49%
Verkaufsgebühren 1,90% 3,08% 1,49%
Haltegebühren keine keine keine
Auszahlung 5 $ gratis 0,15 $

Fazit

Wer mittel- bis langfristig in Kryptowährungen investieren möchte, der sollte nicht sein ganzes Geld in Bitcoin, Ethereum oder sonstige einzelne Coins stecken. Die Portfolio-Theorie besagt, dass ein Investment in mehrere Vermögenswerte – in diesem Falle mehrere Kryptowährungen – eine  effektivere Risikostreuung  bietet und damit eine höhere Rendite wahrscheinlicher macht.

Auch wenn es nicht die eine, beste Strategie gibt, um dein Krypto-Portfolio aufbauen zu können, sollte die Daumenregel sein: Investiere den Großteil in Top-5 oder Top-10-Coins, ein geringerer Prozentsatz deines Investments kann in noch volatilere Altcoins fließen.

Weil ein einmal erstelltes Krypto-Portfolio laufend beobachtet, überwacht und verwaltet werden muss, solltest du dir dessen Steuerung so einfach wie möglich gestalten. Verwende nach Möglichkeit darum nicht mehr Krypto-Börsen und -Plattformen als unbedingt notwendig.

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Zuletzt aktualisiert am 10. August 2021

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Christoph Peterson

Christoph ist vor ein paar Jahren auf das Thema Kryptowährungen gestoßen und beschäftigt sich als Autor und Enthusiast seither intensiv mit den Themen Kryptowährungen, Blockchain und STOs.