Qtum kaufen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

qtum-kaufenIn den letzten Wochen hat die Kryptowährung Qtum für besonders viel Aufsehen gesorgt. Immer mehr Krypto-Trader überlegen, ob sie sich die noch junge Coin ebenfalls in ihr Portfolio holen sollen.

Aktuell ist die Kryptowährung bei einer Marktkapitalisierung von 372 Millionen USD nur auf Rang 31 aller Kryptowährungen, bevorstehende technologische Updates könnten zu einem weiteren Anstieg führen.

Qtum ist eine einzigartige Kryptowährung, welche sich auf die absolute Privatsphäre und Anonymität seiner Nutzer konzentriert. Daher ist Qtum auch als „Privacy Coin“ bekannt. Während die meisten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Litecoin ihren Nutzern nur Pseudonymität bieten, wird die Identität der Qtum-Nutzer durch Verwendung von  Tor-Verschleierungstechniken  und I2P-Technologie vollständig geschützt.

Aktuell arbeitet man am nächsten großen Coup: es soll gelingen, die erste Blockchain-Plattform mit Privacy Coin zu werden, welche auch Smart Contracts unterstützt. Gelingt es diesen Anwendungsfall umzusetzen, wäre man allen Konkurrenten meilenweit voraus.

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Sollte man in Qtum investieren?

Ein näherer Blick auf die Qtum-Blockchain und ihr Konzept zeigt bald, dass es sich dabei um ein einzigartiges und vielversprechendes Projekt darstellt. Denn es setzt auf die 2 weltweit größten und wichtigsten Kryptowährungen – Bitcoin und Ethereum – und realisiert einen besonderen Anwendungsfall.

Die Idee, die 2 größten Kryptowährungen der Welt mit dem Abstraction Layer zu verbinden, könnte sich als genial herausstellen. Sollte es kombinieren, die Wertübertragung von Bitcoin mit der Smart Contract-Fähigkeit von Ethereum zu kombinieren, könnte man tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal am Markt realisieren.

Zudem würde Qtum von den angekündigten Aktualisierungen und Upgrades in den Protokollen von Bitcoin (Lightning Network) und Ethereum (Casper) zusätzlich profitieren. Das aktuell rasante Kurswachstum bei Bitcoin und Ethereum beflügelt die Zukunft von Qtum zusätzlich.

Bei aller Euphorie ist aber auch auf die bestehenden Risiken hinzuweisen. Es könnte sein, dass einige der angestrebten Funktionen sich von Qtum nur schwer oder verspätet realisieren lassen. Zudem ist auch QTUM der hohen Volatilität am Kryptowährungs-Markt unterworfen. Zwar ist es äußerst unwahrscheinlich, doch ein Totalverlust kann nie zur Gänze ausgeschlossen werden.

Der aktuelle Kurs


Bevor man einen neue Coin in sein Portfolio holt, macht es sich stets bezahlt, die vergangene Kursentwicklung ein wenig näher zu betrachten. Die Kryptowährung Qtum hat bisher eine solide Performance an den Tag gelegt.  Zu Jahresbeginn startet der Quantum Kurs bei 2,6 US-Dollar und steigt in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres auf 2,75 US-Dollar bevor am 11. Jänner ein starker Kursverfall unter die 2,50 US-Dollar Marke stattfindet. Bis Ende Jänner Tippel der Kurs vor sich hin, bis sich am 28. Jänner ein Preisverfall auf 1,84 US-Dollar ergibt. Nach weiteren Seitwärtsbewegungen unter der 2 US-Dollar Marke beginnt am 8. Februar ein Kursanstieg, der rasch auf 2,40 US-Dollar am 24. Februar des Jahres führt. Nach weiteren Kursrückgängen kommt ein weiterer starker Anstieg am 14. März, mit dem sich der Kurs an einem Tag auf 2,69 US-Dollar hochkatapultiert.

Damit beginnt eine Bullenphase, in der sich der Kurs über die nächsten Tage bis zu einem Wert von über 3,50 US-Dollar am 7. April steigern kann. Danach beginnt allerdings ein turbulenter Abstieg und im gesamten April geht es für Quantum nur noch bergab. Zurück auf 2,4 US-Dollar am Monatsende. Seither hat sich im Mai allerdings wieder ein rasanter Kursanstieg ergeben, sodass der Kurs am 16. Mai wieder bei 3,39 US Dollar stand. Es folgen ein Kursrückgang, Kursanstiege und eine recht rasante Kursentwicklung. Am 1. Juni erreicht Quantum seine bisheriges Allzeithoch 2019 bei 3,69 $. Bis  zum 9. Juni geht es wieder zurück auf unter 3 US-Dollar. Seither allerdings hat Quantum wieder solide Kursanstiege erlebt und steht aktuell bei 3,54 US-Dollar. Im Jahresvergleich ergibt dies ein sattes Plus von 64%.

Das Fazit

Wer in Kryptowährungen investieren möchte, der hat zumeist nur die großen Coins – neben Bitcoin, etwa Ethereum, Ripple oder Bitcoin Cash auf der Rechnung. Allerdings sollte man die noch junge Altcoin QTUM nicht übersehen. Zwar ist QTUM aktuell nur auf Rang 27 aller Kryptowährungen, doch der Anwendungsfall der Kryptowährung überzeugt. Eine großartige Kursperformance der letzten Wochen lässt zudem vermuten, dass der Kurs 2019 noch um einiges höher steigen könnte. Aktuell liegt der Kurs bei 3,54 USD (Stand: Juni 2019).

Häufig gestellte Fragen zum Quantum Kauf

Was ist Quantum?

Was ist Quantum (QTUM)?

Quantum ist eine in 2018 lancierte Blockchain-Plattform, die sich ein großes Thema um die Ohren gehängt hat: Interoperabilität. Die Quantum Blockchain hat sich das Ziel gesetzt, dass die Blockchains von Bitcoin und Ethereum miteinander kompatibel werden, sodass einfacher Transaktionen zwischen den beiden Blockchain-Plattformen stattfinden können und vor allem, dass Smart Contracts einfacher und sicherer von einer Blockchain-Plattform auch auf einer anderen genutzt werden können.

Qtum ist eine hybride Blockchain-Plattform, die die beiden größten Kryptowährugnen Bitcoin und Ethereum auf eine gemeinsame Plattform bringt. Qtum (ausgesprochen Quantum) wurde durch Hinzufügen eines Account-Abstraction-Layer zu einem Bitcoin-Hard Fork erstellt, um die Sidechain-Integration mit virtuellen Blockchain-Maschinen wie der Ethereum Virtual Machine zu ermöglichen. Dieses Hybridmodell kombiniert das Beste von Bitcoin und Ethereum und erweitert die Smart-Contract-Plattform von Ethereum um die Value-Storage-Funktionen von Bitcoin.

Um die Funktionsweise von Qtum besser zu verstehen, hilft es einen wichtigen Unterschied zwischen Bitcoin und Ethereum näher zu betrachten. Bitcoin verwendet ein transaktionsbasiertes System, in dem keine Werte auf der Blockchain gespeichert werden. Bitcoin misst auch keine Nutzerkonten, sondern zeichnet einzig den Verlauf von Transaktionen auf. Eine Bitcoin-Transaktion verläuft so: aus einer Input-Adresse wird an eine Output-Adresse geschickt. Übrig bleiben dabei “unspent transactions”. Welcher Bitcoin-Wallet wie viele BTC zugeordnet sind, ergibt sich aus dem Ablesen der mit der Transaktionen verbundenen Keys.

Ethereum mit seiner Ethereum Virtual Machine hingegen funktioniert anders. Ethereum nützt ein Konto-basiertes Modell, dem Transaktionen zugeordnet werden können, bzw. zwischen denen auch Smart Contracts ablaufen können.

Um die Kommunikation zwischen diesen beiden Blockchain-Plattformen zu ermöglichen, musste Quantum einen sogenannten “Account Abstraction Layer” entwickeln. Dieser bildet eine Art Kommunikationslayer zwischen den beiden Blockchain-Plattformen und agiert als eine Art “Übersetzer”. Genau hier kommt der Mehrwert und das Unikum von Qtum zur Geltung.

Weil Qtum somit Interkonnektivität schafft, wird es als Blockchain dritter Generation bezeichnet. Bei Blockchain 3.0 geht es darum, die Kommunikation zwischen Blockchain-Netzwerken zu ermöglichen, bzw. Smart Contracts auf mehreren ausführbar zu machen.

Es wird propagiert als Quantum Computing für die Massen und Entwickler, ein Zahlungssystem für die Geschäftswelt und ein KI-gestütztes, sicheres System für Smart Contracts, das die Art und Weise, wie wir unsere Geschäfte abwickeln, verändern kann.

Qtum (ausgesprochen “Quantum”) ist eine Open-Source-Plattform, die das Smart Contract Netzwerk von Ethereum mit dem Werttransferprotokoll von Bitcoin verbindet. Das Team hinter Qtum ist in Singapur ansässig und verfolgt die Vision,  einen mobilen dApp-Markt (dezentrale Anwendung) zu schaffen. In kurzer Zeit ist es dem Team gelungen, ein Ökoystem mit zahlreichen Entwicklern und einer aktiven Community aufzubauen.

Die Qtum-Blockchain versucht gleich mehrere der bisherigen Schwachpunkte von Bitcoin und Ethereum mit innovativen Ansätzen zu überwinden. Zum einen ist dies das Skalierungsproblem von Ethereum, welches nur eine geringe Anzahl von Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann.

Qtum war auch eines der ersten Blockchain-Protokolle, dass auf den zukunftsträchigen Konsensmechanismus Proof-of-Stake setzte. Dieser Mechanismus zielt darauf ab, die Ineffizienz des ressourcenintensiven Proof-of-Work Mechanismus (der von Bitcoin und Ethereum benutzt wird) zu überwinden. Dabei werden Besitzer der Kryptowährung aufgefordert, ihre Token einzusetzen („zu staken“) um in Abhängigkeit ihrer gehaltenen Token Mining-Rewards zu erhalten. Mittlerweile sind allerdings viele weitere Blockchain-Plattformen ebenfalls mit diesem Mechanismus gestartet bzw. sind wie Ethereum dabei, auf diesen schrittweise umzusteigen.

Die größte Stärke von Qtum liegt allerdings in der bereits erwähnten Möglichkeit der Kombination von Bitcoin- und Ethereum-Code. Diese Interoperabilität zeichnet Qtum bis heute aus und ist noch von keinem anderen Blockchain-Projekt imitiert worden. Das bedeutet nämlich auch, dass Qtum von den geplanten zukünftigen Verbesserungen und Updates in den Protokollen beider großen Kryptowährungen profitieren kann.

Das bedeutet, dass es von der für beide Seiten geschaffenen Entwicklungsgemeinschaft profitiert und Anwendungsschichten wie das Lightning Network und das Raiden Network leichter angepasst werden können. Es verwendet auch eine x85 Virtual Machine (VM), die eine Vielzahl von Entwicklungssprachen unterstützt.

Da Bitcoin und Ethereum die bekanntesten Blockchain-Projekte überhaupt sind, ist die Idee einer gemeinsamen Entwicklungsumgebung für beide Netzwerke eine äußerst kluge Idee. Um ein amerikanisches Sprichwort zu zitieren, sitzt Qtum auf den Schultern von Riesen und setzt hier mit innovativen Ansätzen an, um die existenten Stärken noch auszubauen.

Die Blockchain-Szene bewegt sich nun einmal ganz klar in Richtung Interkonnektivität, Qtum hat diese Entwicklung korrekt erkannt. Die Idee, dass es “one Chain to rule them all” geben wird, ist einfach nicht realistisch. Klar, es kann dominante Chains geben, die ihrerseits eine Macht wie Google oder Facebook in ihren Branchen erhalten, aber es wird immer eine Vielzahl von Blockchains geben, die diverse Anwendungsfälle erfüllen.

Wer steckt hinter Quantum?

Wer steckt hinter Quantum?

Gegründet wurde die QTUM-Blockchain 2017 von den Mitbegründern Jordan Earls, Patrick Dai und Neil Mahi. Alle drei waren bereits davor einige Jahre im Blockchain-Bereich sowie dem Enterprise Technology-Bereich tätig.

Angeführt wird das Team von Entwickler und Geschäftsführer Patrick Dai, der bereits einschlägige Erfahrung beim chinesischen Online-Shopping-Riesen Alibaba sammeln konnte. Nunmehr ist er seit mehr als 5 Jahren in diversen Projekten der Blockchain-Szene involviert gewesen, bevor er sich zur Gründung der QTUM Blockchain entschlossen hat. Das Team der Qtum Blockchain arbeitet vom südostasiatischen Finanz- und Tech-Hub Singapur aus.

Wie sicher ist der Handel mit der Kryptowährung Quantum?

Die niedrigen Zinsen auf den klassischen Finanzmärkten, und fehlende Renditemöglichkeiten bei Tagesgeld oder Fixzins-Angeboten haben immer mehr Anleger auf das Thema Kryptowährungen gebracht. Auch viele kleine Anleger oder Personen, die sich noch nicht viel mit Blockchain-Technologie beschäftigt haben, überlegen in Kryptowährungen investieren zu wollen, um von höheren Renditemöglichkeiten zu profitieren. Immer wieder war es möglich, am Kryptomarkt spektakuläre Renditen im 2- oder 3-stelligen Bereich einzufahren. Wo Licht ist, ist allerdings auch Schatten. Der Kryptomarkt zeichnet sich vor allem durch eine überdurchschnittlich hohe Volatilität von Kursen aus. Zwar ist se äußerst unwahrscheinlich, doch ein Totalverlust ist niemals gänzlich auszuschließen.

Wer in Kryptowährungen investieren will, der sollte sich also bewusst sein, dass zweistellige Prozentänderungen nicht nur nach oben, sondern auch nach unten gehen können. Ein weiterer Grund für eine hohe Unsicherheit am Kryptomarkt ist die Tatsache, dass es sich noch um eine sehr junge und teils unreife Technologie handelt. Wir wissen heute nicht, wie sich das Feld technologisch, finanziell, aber auch rechtlich in den nächsten 5 bis 10 Jahren entwickeln wird. Zwar gibt es begründete Prognosen, doch auch diese sind mit viel Zweifel zu betrachten. Ist man ein risikoscheuer oder konservativer Anleger, so ist einem dringend von der Investition in Kryptowährungen abgeraten. Zu hoch ist das Risiko und zu qualitativ die Alternativen in anderen Anlageklassen.

Für Anleger und Trader, die sich der Risiken bewusst sind und in der er Hoffnung, von positiven Kursentwicklungen Qtum kaufen möchten, bietet sich hier hingegen eine interessante Investitionsmöglichkeit. Man sollte auf jeden Fall nur dort Quantum kaufen, wo man sich der Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit des Krypto-Exchanges sicher sein kann. Genau das bekommst du bei dem von uns empfohlenen Anbieter.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Christoph Petersen

Christoph befasst sich seit 2016 leidenschaftlich mit den Themen Blockchain und Kryptowährungen. Als studierter Betriebswirt und Journalist spezialisiert er sich auf Finanzen, Fintech und Kryptowährungen.