Forex Handel: Wie man mit dem Währungshandel online Geld verdient

Forex Handel: Wie man mit dem Währungshandel online Geld verdient
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Wer sich im Internet nach Möglichkeiten umsieht, Geld zu verdienen, stößt unweigerlich irgendwann auf den Begriff Forex Handel oder Forex Trading. Viele Blogger und selbst ernannte Experten preisen den Forex Markt als einzigartige Möglichkeit an, schnell und unkompliziert jede Menge Geld zu verdienen. Dass binäres Handeln aber auch mit einem enormen Risiko verbunden ist, verschweigen sie meist.

User, die selbst keine oder nur eine geringe Erfahrung mit dieser Art des Handels haben und blind auf die Aussagen dieser „Experten“ vertraut, läuft also Gefahr, innerhalb kürzester Zeit sehr viel Geld zu verlieren.

Wie sind die Verdienstmöglichkeiten beim Forex Handel?

Natürlich lässt sich mit dem Day Trading von Devisen sehr viel Geld verdienen. Potentielle Anleger lassen sich damit locken, dass man hier angeblich mehrere Hundert Euro am Tag verdienen kann. Allerdings besteht auch ein sehr großes Risiko ein, sein eingesetztes Kapital zu verlieren.

Grundsätzlich gilt: Das Risiko auf einen Totalverlust ist umso größer je höher der zu erwartende Gewinn ist.

Denn der komplette Einsatz kann schon verloren sein, wenn die Kurse nur geringfügig schwanken. Umgekehrt besteht aber natürlich auch die Chance, mit dem eingesetzten Kapital ein Vielfaches an Gewinn zu machen.

Was sind Devisen?

Bei dem Begriff Devisen handelt es sich um einen Sammelbegriff, der relativ zur eigenen Währung sämtliche  Fremdwährungen  also ausländische Währungen, umfasst. Für Anleger im Euroraum sind also beispielsweise das britische Pfund oder der US-amerikanische Dollar Fremdwährungen.

Der Forex Handel basiert auf der Annahme, dass sich der Kurs zwischen diesen Währungen verändert, woraus der Anleger seinen Profit ziehen kann.

Im Handel haben sich mittlerweile vier verschiedene Arten von Devisengeschäften etabliert:

ArtBeschreibung
DevisenkassageschäftBeim Devisenkassageschäft tauschen die handelnden Parteien ihre Währungen innerhalb einer Frist von maximal zwei Tagen aus.
Devisentermingeschäft Bei einem Devisentermingeschäft liegt der Termin für den Tausch der Währungen drei Tage oder mehr in der Zukunft, wobei der aktuelle Kurs als Tauschkurs festgelegt wird. Wer sich gegen Währungsschwankungen absichern möchte, nutzt deshalb das Devisentermingeschäft gern als Instrument dafür.
Devisenwapgeschäft Das Devisenwapgeschäft stellt eine Kombination aus Termingeschäft und Kassageschäft dar. Das heißt: Die Handelspartner tauschen ihre Währungen direkt. Zugleich vereinbaren sie aber auch den zukünftigen Rücktausch.
Devisenoptionsgeschäft Bei einem Devisenoptionsgeschäft zahlt ein Handelspartner eine sogenannte Optionsprämie, mit welcher er sich das Recht erwirbt, dass er eine Währung zu einem festgelegten Kurs kaufen oder verkaufen kann. Diese Möglichkeit nutzen Händler oft, um ihre Gewinne abzusichern, wenn sich der Kurs so entwickelt, wie sie es erwartet hatten. Dabei wird der Preis für die jeweilige Währung folgendermaßen notiert: Preis Basiswährung / Quotierungswährung. Der Händler bekommt also für jede Einheit seiner Basiswährung den für die Quotierungswährung festgelegten Kurs. Bei einem Kurs von 1,59 Euro/US-Dollar bekommt der Händler 1,59 US-Dollar für jeden Euro.

Was ist besonders am Devisenhandel?

Anders als Aktien erfolgt der Handel mit Devisen auf Börsen im Internet rund um die Uhr. Deshalb werden Devisen sehr oft Over-The-Counter (OTC) gehandelt. Vor allem auf kleinen Börsen kann das teilweise zu sehr hohen Spreads führen.

Als Spread wird dabei die Differenz zwischen den aktuellen Kursen zwischen Käufen und Verkäufen bezeichnet.

Liegt der Spread etwa bei einem Prozent, kann ein Händler nur dann verkaufen, ohne Verluste zu machen, wenn der Kurs um mindestens ein Prozent steigt. Händler sind also gut beraten, wenn sie ihre  Geschäfte auf großen Börsen  abwickeln.

Der Grund: Auf diesen herrscht ein hohes Handelsvolumen, es ist also durchaus möglich, hier Spreads von 0 zu erreichen. Zwar werden Devisen auch außerhalb der Öffnungszeiten der Börsen gehandelt. Jedoch lässt sich feststellen, dass während der Öffnungszeiten ein intensiverer Handel erfolgt.

Wie lässt sich mit dem Devisenhandel Geld verdienen?

Vom Prinzip her erscheint es also relativ einfach, mit dem Devisenhandel Geld zu verdienen: Der Händler muss lediglich ein sogenanntes Handelskonto bei einem Broker, wie beispielsweise eToro, eröffnen, auf welches er einen bestimmten Betrag in seiner Heimatwährung überträgt. Anschließend kann er Devisen kaufen und dadurch Positionen eröffnen.

Bevor er das macht, sollte sich der Händler aber zunächst eine für ihn passende Strategie überlegen. Ansonsten läuft er Gefahr, sein Geld schneller als ihm lieb ist, an professionelle Händler zu verlieren. Schließlich kann ein Anfänger in diesem Geschäft in aller Regel nicht mit Händlern mithalten, die bereits seit Jahren im Handel mit Devisen aktiv sind. Ferner müssen sich angehende Händler darüber im Klaren sein, dass die enorm hohen Gewinnchancen auch mit ebenso hohen Risiken auf einen Verlust einher gehen.

Risikomanagement
Jedoch lässt sich das Verlustrisiko durch eine Stop Loss Order in Grenzen halten. Das funktioniert folgendermaßen: Der Händler kauft eine Devise. Sollte der Kursverlauf für den Händler schlecht sein, erfolgt ein automatischer Verkauf der Währung. Dadurch lassen sich die Verluste zumindest in einem überschaubaren Rahmen halten. Der Händler muss jedoch darauf achten, dass er die Stop Loss Order so setzt, dass er im Fall eines anschließend wieder steigenden Kurses nicht ausgebremst wird.

Zugleich sollte ihn die Stop Loss Order natürlich auch vor zu großen Verlusten schützen. Dies ist insofern wichtig, weil der Handel meist mit sehr großen Hebeln zwischen 10 und 100 erfolgt. Das bedeutet: Liegt der Hebel bei 10, wirkt sich eine Kursänderung von einem Prozent zu zehn Prozent auf den Einsatz aus, den der Händler geleistet hat.

Allein dieses Beispiel zeigt auf, dass die Händler bei großen Hebeln weitaus mehr verlieren können als das eingesetzte Kapital, sofern sich der Kurs für sie negativ entwickelt. Sie rutschen dadurch also in die Nachschusspflicht, das heißt, dass sie die Verluste mit weiterem Kapital ausgleichen müssen.

Dennoch ist der Devisenhandel attraktiv, weil der Hebel auch umgekehrt wirkt und die Anleger ein Vielfaches ihres ursprünglichen Einsatzes an Gewinn machen können.

Erfolgreich mit Devisen handeln: das sind die Voraussetzungen

Anleger, die im Forex Handel erfolgreich agieren wollen, müssen in jedem Fall wissen, mit welchen Mechanismen dieser Finanzmarkt arbeitet. Ferner sollten die Händler auch die  Börsenkurse und Wirtschaftsnachrichten aus aller Welt  verfolgen. Denn damit sammeln sie Wissen, das entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg des Handels sein können.

Darüber hinaus sollten sich die angehenden Trader auch mit dem Thema Chartanalyse auseinandersetzen. Auch wenn kein hundertprozentiger Verlass auf die Charts gewährleistet ist, können sie für den Händler durchaus ein wichtiges Hilfsmittel sein, um kurzfristige Kursschwankungen vorauszusagen. Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, sollte sich der Händler stets einen fixen Stop Loss Kurs setzen und sich auch daran halten. Händler, die das nicht machen, verlieren ihr Startkapital unter Umständen nämlich schneller, als ihnen lieb ist. Genauso wichtig ist es aber auch, dass die Händler ihre laufenden Investitionen stets im Auge behalten. Dann können sie ihre Stop Loss Kurse im Zweifelsfall nachziehen und sich Gewinne sichern.

Händler sollten aber in jedem Fall davon ausgehen, dass sie mit den meisten Trades, die sie machen, Verlust machen werden. Den Profis ergeht es dabei übrigens in aller Regel nicht anders.

Wer mit einem Trade in die Gewinnzone kommt, kann dafür möglicherweise einen sehr hohen Gewinn einfahren. Wer das Risiko, das komplette Kapital rasch auf dem Forex Markt zu verlieren, auf ein Minimum beschränken möchte, sollte sich in jedem Fall gut vorbereiten und sich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigen.

Angehende Händler sind außerdem gut beraten, wenn sie zunächst einmal ein wenig üben, bevor sie echtes Geld im Forex Trading einsetzen. Die meisten Anleger schenken neuen Händler deshalb auch ein kleines Startkapital. Und auch eine gewisse Portion Geduld ist nötig. Denn die meisten Fehler und die größten Verluste im Forex Handel entstehen aus zwei Gründen:

  1. Unerfahrenheit und
  2. Ungeduld.

Und auch anfängliche Misserfolge sollten die neuen Händler nicht erschüttern, diese sind nämlich völlig normal. Es handelt sich beim Forex Trading also keineswegs um passives Einkommen, sondern ist mit einiger Arbeit verbunden.

Eine Möglichkeit zum Üben: Forex Trading Plattformen

So manche Anleger, die ihr Kapital an der Börse investieren, wissen bislang noch gar nicht, dass sie auch mit Devisen handeln können und somit online Geld verdienen können. Der Forex Markt steht mittlerweile jedoch jedem Anleger offen. Die Händler brauchen dafür lediglich einen Internetzugang und müssen bei einer beliebigen Forex Trading Plattform ein Benutzerkonto einrichten. Diese Plattformen bieten Privatpersonen einen Zugang zum Forex Markt, der weltweit als größter Finanzmarkt überhaupt gilt.

  • Meist überzeugen diese Plattformen durch ihren einfachen und übersichtlichen Aufbau. Dadurch ist es auch für Einsteiger möglich, direkt in den Handel einzusteigen, ohne dass sie sich zuvor allzu lange mit der Funktionsweise der Plattform vertraut machen müssen.

Trotz des übersichtlichen Aufbaus der Plattformen kommen die Händler aber nicht darum herum, sich im Vorfeld mit dem Thema Forex Handel intensiver vertraut zu machen. Denn das notwendige Vorwissen und das Verständnis für die verschiedenen Mechanismen, die im Forex Handel gelten, kann eine gute Plattform ebenso wenig ersetzen wie eine entsprechende Trading Erfahrung.

Da es mittlerweile eine Vielzahl von Plattformen gibt, sollten die angehenden Händler vorab auf jeden Fall die verschiedenen Plattformen und ihre Angebote miteinander vergleichen, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden. Eine gute Plattform sollte dabei verschiedene Features bieten, die für Einsteiger in den Forex Handel interessant sind.

Dazu gehört beispielsweise, dass Einsteiger ein kostenloses Demokonto erstellen können, welches sie zum Üben nutzen können. In diesem Fall agieren sie auf dem Forex Markt mit Spielgeld, setzen also kein eigenes Kapital ein.

Wichtig ist diese Option vor allem für Anfänger, weil sie so ihre ersten Erfahrungen auf dem Forex Markt machen können, ohne eigenes Geld aufs Spiel setzen müssen.

Die Kontoeröffnung

etoro LogoEine der beliebtesten und bekanntesten Forex Trading Plattformen ist eToro. Das umfangreiche Portfolio des Anbieters erstreckt sich aber nicht nur über den Forex Handel. Auch der Handel mit Kryptowährungen, CFDs, Aktien oder Rohstoffen ist hier kein Problem. Ein wahres Komplett-Paket also. Zudem ist dieser Broker staatlich reguliert. Das heißt Anwender können sich sicher sein, dass ihr Geld in sicheren Händen ist.

Hier zeigen wir, wie man in nur wenigen Minuten ein kostenloses Konto bei eToro eröffnet und handelt:

Schritt 1: Die Anmeldung

Für die Anmeldung muss man lediglich auf der Webseite seinen Vorname, Nachname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Passwort in die Anmeldemaske eingeben. Im Anschluss wird eine E-Mail mit einem Bestätigungslink an die Adresse geschickt. Damit wird der Account schon freigeschalten.

Nun hat man Zugriff auf die Trading Plattform von eToro und kann das große Angebot nutzen.

Konto bei eToro eröffnen

Schritt 2: Die Einzahlung

Um traden zu können, muss man das Handelskonto erst mit Geld aufladen. Der Mindesteinzahlungsbetrag liegt dabei je nach gewählter Methode bei ca. 200 Euro. Dies ist ein branchenüblicher Betrag. Es stehen verschiedene Einzahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, wie beispielsweise:

  • Banküberweisung
  • Kreditkarte
  • Neteller
  • Skrill
  • PayPal
  • Webmoney

Wenn man mit mehr als 2.000 Euro handeln möchte, muss man sein Konto weiter verifizieren, beispielsweise mit einem Personalausweis.

Bei eToro Geld einzahlen

Schritt 3: Das Trading

Sobald das Geld auf dem Handelskonto eingetroffen ist, kann es auch schon losgehen. Unerfahrende Trader sollten ihre Strategie vorab aber erst einmal am Demokonto testen und Erfahrungen sammeln. So lernt man auch automatisch mehr über die Funktionsweise des Brokers.

76% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Vorsicht vor Overtrading

Der Begriff Overtrading steht dafür, dass Händler zahlreiche schnelle Trades ausführen, weil sie dem Markt hinterherjagen. Dieses Verhalten ist allerdings in den wenigsten Fällen erfolgreich, sondern meist sogar äußerst schädlich. Denn die Einstiegschancen, von welchen sich der Händler wünscht, dass sie da seien, sind nicht wirklich vorhanden. Dass es sich dabei um reines Wunschdenken handelt, ist vielen Händlern aber nicht einmal klar… so lange, bis sie schmerzhafte Verluste einfahren. Das Overtrading lässt sich in zwei Arten unterteilen:

  1. Entweder macht der Händler zu viele Trades oder
  2. Der Händler macht zu große Trades.

Ersteres hat der legendäre Investor Warren Buffet in einer Rede angesprochen, in welcher er zu Disziplin bei Investments aufrief. Er sagte:

„Sie müssen auf den idealen Wurf warten, bevor Sie Ihren Schläger schwingen, denn beim Investieren werden Ihnen für verpasste Chancen keine Punkte abgezogen. Beim Baseball müssen Sie auch nach Bällen schlagen, die Sie nicht unbedingt mögen. Im Investment hingegen müssen Sie nach gar nichts schlagen, wenn Sie nicht möchten.

Sie können einfach abwarten… und wenn Ihnen die Preise nicht gefallen, dann müssen Sie nicht jeden Tag auf´s Neue nach ihnen ausholen. Denn wenn Sie einen guten Trade verpassen, werden Sie dafür nicht bestraft. Sie können einfach auf dieses eine Mal im Monat warten, wenn Ihnen der Kurs gefällt und wenn Sie genau wissen, was Sie tun. Genau dann holen Sie aus. Und Sie werden nur ein paar Schläge benötigen.“

Das Prinzip, welches Warren Buffet in seiner Baseball-Metapher anschaulich beschrieben hat, gilt auch für den CFD und Forex Handel.

Das bedeutet: Der Trader muss nicht viele Trades machen, so lange die Richtung seiner Trades stimmt.

Wer in einem Livekonto handelt, sollte das nur mit einer Strategie machen, auf die er vertraut. Trades sollten keinesfalls gemacht werden, wenn sie der gewählten Strategie widersprechen. Gerade Anfängern ist der Begriff CFD unbekannt, ebenso wie sie sich die Frage stellen „Was sind Derivate?“ Hierbei handelt es sich um nichts weiter als Finanzinstrumente, die auf dem Forex Markt eine wichtige Rolle spielen.

Der Hebel trägt nach Meinung vieler Marktexperten dazu bei, dass Händler zu viel traden. Denn die möglichen Gewinne – aber auch die Verluste – werden durch den Hebel multipliziert.

Ursprünglich wurden Hebel eingeführt, um den Händlern auch bei geringen Einsätzen attraktive Gewinne  zu ermöglichen. Dadurch wurde der Forex Markt auch für Hobbyhändler und Privatpersonen zugänglich. Allerdings hat sich in der Praxis gezeigt, dass Einsteiger oft davon geblendet sind, dass sie mit dem Forex Handel schnell Geld verdienen – in der Regel fahren sie jedoch rasch Verluste ein.

Vom Prinzip her ist der Hebel keine schlechte Sache, weil die Trader dadurch mit einem größeren Handelsvolumen traden können. Eine große Hilfe stellt der Hebel für Trader dar, welche ihn verstehen und auch respektieren. Für die Händler bedeutet das:

  • Vor den Trades mit echtem Geld sollten sie die Risiken kennen und auch verstehen.
  • Die Händler sollten Overtrades vermeiden und neue Strategien stets zunächst einmal in einem kostenlosen Demokonto testen.
Wichtig: Keiner macht nur Gewinn!

Auch erfolgreiche Trader schaffen es nicht, all ihre Trades mit einem Gewinn abzuschließen. Die Frage, ob sich mit Trading wirklich Geld verdienen lässt, muss also langfristig betrachtet werden. Denn selbst die erfolgreichsten Händler machen mit ihren Trades auch regelmäßig Verluste.

Eine gute Strategie zeichnet sich also vielmehr dadurch aus, dass die Verluste aus wenig erfolgreichen Trades durch die Gewinne aus profitablen Trades mehr als ausgeglichen werden. Trades, die lediglich Verluste bringen, sollten also rechtzeitig geschlossen werden, bevor der Verlust zu groß wird. Nicht minder schwierig ist es für manchen Trader, einen Gewinntrade weiterlaufen zu lassen und nicht zu früh zu schließen.

76% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Auf die Organisation kommt es an

Ein wichtiger Faktor für das erfolgreiche Trading ist Disziplin, aber nicht weniger wichtig ist auch die Organisation. So braucht jeder Trader, der erfolgreich auf dem Forex Markt agieren will, eine  festgelegte Routine mit einem strengen Ablaufplan,  in dem die Aktivitäten auf dem Markt klar strukturiert sind. Dadurch wird der Faktor Zufall weitgehend ausgeschlossen.

Gerade Einsteiger laufen Gefahr, schlechte Trading-Gewohnheiten zu entwickeln, weil ihnen anfangs das Glück hold war und sie Gewinne gemacht haben. Sie behalten diese schlechten Gewohnheiten meist bei, bis ihr Konto leergeräumt ist. Sie sollten besser ein positives Verhaltensmuster entwickeln. Dazu gehört:

  • Keine Gewinnerwartungen hegen
  • Die passende Handelsstrategie finden
  • Strategien ausgiebig testen
  • Festhalten an bewährten Strategien
  • Kein Overtrading betreiben
  • Ein Trading-Tagebuch für die bessere Nachvollziehbarkeit führen
  • Nicht die kurzfristigen, sondern die langfristigen Erfolge messen
  • Eine Plattform mit möglichst vielen Werkzeugen und Optionen wählen, wodurch sich die Handelsstrategie optimieren lässt
  • Händler sollten sich für einen regulierten Broker mit guten Konditionen entscheiden, der darüber hinaus einen guten Service für die Trader, die über ihn handeln, bietet.

Tipps für den erfolgreichen Handel auf dem Forex Markt

Eine Garantie für hohe Gewinne gibt es auf dem Forex Markt nicht. Allerdings gibt es sehr wohl einige Möglichkeiten, um unnötige Fehler zu vermeiden. Denn eine einzige falsche Entscheidung kann ausreichen, um im Forex Handel riesige Verluste zu machen. Gerade Anfänger sollten also folgende Tipps beachten:

  1. Wer in den Devisenhandel einsteigen möchte, sollte sich vorab gut über das Thema informieren.
  2. Anfänger sollten sich außerdem mit der Fachsprache befassen, also wissen, was Begriffe wie beispielsweise „Margin“, „Spread“ oder „Hebel“ bedeuten.
  3. Im nächsten Schritt sollte sich der Händler für einen Anbieter entscheiden, der ihm ein kostenloses Demokonto anbietet. Dieses sollte er auch ausgiebig zum Üben nutzen.
  4. Anfänger im Forex Trading sind gut beraten, wenn sie sich zuerst auf bekannte Währungspaare wie etwa Euro und US-Dollar konzentrieren. Die Kursschwankungen sind hier nämlich – anders als bei eher exotischen Währungspaaren – nämlich in aller Regel nicht allzu hoch. Hinzu kommt, dass der Spread meist vergleichsweise niedrig angesetzt ist.
  5. Jeder Händler ist gut beraten, wenn er sich an eine vorab festgelegte Strategie hält. Diese kann er entweder selbst entwickeln oder er hält sich an eine bekannte Strategie, die sich in der Vergangenheit als erfolgreich erwiesen hat. Der Grund: Strategisches Handeln erweist sich meist als wesentlich erfolgreicher als spontane Entscheidungen für oder gegen eine Entwicklung auf dem Markt.
  6. Äußerst wichtig ist das Risikomanagement. Mögliche Verluste, die auf dem Forex Markt gegeben sind, lassen sich mit Hilfe von Stop Losses vermeiden oder zumindest auf ein Minimum begrenzen.

76% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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About the Author:

Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.